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Führungskraft im Homeoffice: Diese 4 Dinge darf sie dir nicht antun

Nicht jeder Führungskraft fällt es leicht, eine gute Remote-Führungskraft zu sein. Lies hier, wie sich eine Führungskraft im Homeoffice nicht verhalten sollte.

Führungskraft Frau
Nicht jede Führungskraft ist auch im Homeoffice gut. Foto: IMAGO/Westend61

Seit Beginn der Corona-Pandemie ist das Arbeiten aus dem Homeoffice für viele Arbeitnehmer:innen zur absoluten Normalität geworden. Den einen fällt das leichter, anderen eher weniger. Dennoch arbeitete im Jahr 2021 knapp ein Viertel aller Erwerbstätigen zumindest teilweise aus dem Homeoffice – darunter auch Führungskräfte. Im Homeoffice müssen sich jedoch nicht nur die Mitarbeiter:innen benehmen. Wir zeigen dir, wie sich eine Führungskraft im Homeoffice keinesfalls verhalten sollte.

So sollten sich Führungskräfte im Homeoffice nicht verhalten

Ein Viertel aller Erwerbstätigen arbeitet also schon im Homeoffice und in Zukunft sollen es sogar noch mehr werden. Kein Wunder eigentlich, für die meisten ist das Homeoffice eine große Entlastung. Für Führungskräfte wird es jedoch immer schwerer, wenn alle Mitarbeiter:innen auf ihre eigenen Wohnungen verteilt sind.

Wir zeigen dir hier, wie dein:e Chef:in sich im Homeoffice besser nicht verhalten sollten, und welche Eigenschaften sie benötigen, um eine gute Remote-Führungskraft zu werden:

Mitarbeiterbindung Maßnahmen
Eine Führungskraft sollte ihren Mitarbeiter:innen auch im Homeoffice Wertschätzung entgegenbringen. Foto: IMAGO/Westend61

1. Führungskraft zeigt keine Wertschätzung

Im Homeoffice verliert man sich leider etwas aus den Augen. Man sieht sich meist nur in Meetings oder Konferenzen und verbringt auch nicht die Mittagspause zusammen. Bei eher kleineren Problemen oder Fragen schreibt man lediglich hin und her, anstatt persönlich miteinander zu sprechen. So kommt es dazu, dass manche Dinge einfach völlig unausgesprochen bleiben.

Für den Zusammenhalt des Teams und das Wohlbefinden jedes Einzelnen ist gerade Wertschätzung besonders wichtig. Dabei muss nicht jede:r Mitarbeiter:in immer gelobt werden, manchmal reicht es schon aus, wenn man als Führungskraft kurze Rückfragen stellt. Eine Führungskraft sollte ihren Mitarbeiter:innen demnach immer – ob im Homeoffice oder im Büro – ein gewisses Maß an Wertschätzung entgegenbringen.

2. Es gibt keine persönlichen Treffen

Nur weil man sich während der Arbeitszeit nicht physisch sehen kann, bedeutet das nicht, dass es nicht trotzdem persönliche Treffen geben darf. In den zahlreichen Online-Meetings am Tag bleibt meist wenig Zeit, um individuelle Probleme zu besprechen.

Eine gute Führungskraft sollte sich daher auch im Homeoffice Zeit für ihre Mitarbeiter:innen nehmen und zum Beispiel regelmäßige virtuelle One-on-One-Meetings durchführen. So erhalten alle Mitarbeiter:innen ein persönliches Feedback zu ihrer erbrachten Leistung und fühlen sich dadurch auch gleich mehr wertgeschätzt

3. Führungskraft respektiert keine Grenzen

Für einige bietet das Homeoffice mehr Flexibilität, für andere kann es auch umständlich sein. So kann es beispielsweise immer passieren, dass es während eines Meetings an der Tür klingelt oder das Internet ausfällt. Die Arbeitsbedingungen sind nicht überall gleich und auch nicht überall ideal.

Das sollte eine Führungskraft nicht nur wissen, sondern auch respektieren. Selbstverständlich sollten sich diese Ereignisse nicht häufen, allerdings ist es die Aufgabe deines Chefs beziehungsweise deiner Chefin, deine Grenzen – ob online oder in Präsenz – zu respektieren.

Führungskraft im Homeoffice
Eine gute Führungskraft sollte auch im Homeoffice deine Grenzen respektieren Foto: IMAGO/Westend61

4. Chef:in akzeptiert keine Fehler

Eine gute Führungskraft sollte jedoch nicht nur die Grenzen ihrer Mitarbeiter:innen akzeptieren, sondern auch deren Fehler. Zwar ist es nicht schön, aber Fehler passieren schließlich jedem/jeder mal und im Homeoffice kann das sogar noch schneller passieren. Das sollte auch ein:e gute:r Chef:in wissen.

Im besten Fall akzeptiert eine gute Führungskraft diese Fehler jedoch nicht nur, sondern versucht auch gemeinsam mit dem Mitarbeiter oder der Mitarbeiterin eine Lösung zu finden, um den Fehler wieder zu richten. Das ist im Homeoffice zwar schwerer als gewöhnlich, allerdings ist es durchaus machbar.

Fazit: Auch Führungskräfte dürfen mal schlechte Tage haben

Zwar sollten Führungskräfte immer darauf achten, dass sie sich im auch Homeoffice fair gegenüber ihren Mitarbeiter:innen verhalten, allerdings können auch Chef:innen mal schlechte Tage haben. Genau wie dir kann es ihnen nämlich auch passieren, dass das Internet zu Hause mal den Geist aufgibt.

Solltest du dich aber längere Zeit nicht wertgeschätzt fühlen, weil du gerade viel im Homeoffice arbeitest, solltest du das Gespräch mit deiner Chefin beziehungsweise deinem Chef suchen.

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