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Together forever! Diese Tiere leben monogam

Monogamie ist nicht nur unter uns Menschen verbreitet, sondern auch in der Tierwelt. Erfahre hier, welche Tiere sich dazu entscheiden, monogam zu leben.

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Diese 5 Tiere kannst du als Haustier in Deutschland besitzen.Dieses Video wurde mit der Hilfe von KI erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.

Monogame Tiere: Monogamie, die Praxis, immer nur einen Sexualpartner zu haben, ist im Tierreich ein relativ seltenes Phänomen. Einige Tierarten haben sich jedoch so entwickelt, dass sie monogame Beziehungen eingehen, bei denen sich die Tiere über längere Zeit ausschließlich mit einem Partner paaren. Diese Tiere zeichnen sich durch bemerkenswerte Loyalität, Zuneigung und Zusammenarbeit aus, was alles zu ihrer erfolgreichen Fortpflanzung und ihrem Überleben beiträgt.

Hast du das gewusst? Diese Tiere leben tatsächlich monogam

Pinguine führen eine Fernbeziehung. Foto: Getty Images Holger Leue

Pinguine

Die niedlichen Tiere leben in einer Art Fernbeziehung, denn sie sind fast nie gemeinsam an einem Ort. Jedes Jahr wartet das Männchen am Nest auf seine Partnerin. Wenn sie sich wiedergefunden haben, findet die Befruchtung statt. Wenn der Partner umgekommen ist oder einfach zu spät ans Nest zurückkommt, sucht sich der andere einen neuen Partner. Sollte der verspätete Partner dann doch erscheinen, wird oft der neue Partner vertrieben und das alte Paar brütet zusammen. Nur wenn die Küken nicht gesund sind und nicht erfolgreich aufgezogen werden können, dann trennen sich Pinguinpaare manchmal.

Mönchsgeier bleiben ein Leben lang zusammen. Foto: Getty Images © Thomas Frejek

Mönchsgeier

Ein weiteres Beispiel für Monogamie in der Tierwelt ist der Mönchsgeier. Diese Vögel bilden Paare, die sich ein Leben lang paaren, und sie zeigen eine bemerkenswerte Loyalität zueinander. Sie teilen sich die elterlichen Pflichten, einschließlich Nestbau, Ausbrüten der Eier und Aufziehen der Küken. Darüber hinaus pflegen sie sich gegenseitig und putzen sich, was die Bindung zwischen ihnen stärkt. Diese Verhaltensweisen tragen dazu bei, dass das Paar zusammenbleibt und seinen Nachkommen ein stabiles Zuhause bietet.

Störche kämpfen wenn es sein muss um ihr Nest. Foto: Getty Images H M / EyeEm

Weißstorch

Störche bringen nicht nur die Kinder, sie sind auch vorbildliche Eltern, denn Mann und Frau sind ein Leben lang weitgehend treu. Wenn Störche im Frühling zurück nach Europa kommen, dann kehren sie immer an ihr altes Nest zurück. Sie sind nistplatztreu. Meistens trifft das Männchen zuerst am Horst ein, renoviert das Nest und wartet auf sein Weibchen. Sollte ein fremder Storch das vorjährige Nest besetzen, kommt es zu heftigen Kämpfen. Erreicht auch das Weibchen das heimische Nest, dann wird es mit einer Klapperzeremonie begrüßt. Das Männchen wirft dabei den Kopf weit in den Nacken.

Biber nehmen auch Verwandte in ihr Rudel auf. Foto: Getty Images Guven Polat

Biber

Ein weiteres Beispiel für monogame Tiere ist der Biber. Diese Nagetiere bilden Familiengruppen, die aus einem monogamen Brutpaar, ihrem Nachwuchs und manchmal einigen nicht verwandten Individuen bestehen. Das Biberpaar baut eine Hütte, die ihnen als Heim und Brutstätte dient. Sie arbeiten zusammen, um den Damm und den Bau zu errichten, und sie verteidigen ihr Revier gegen Eindringlinge. Die monogame Beziehung der Biber gewährleistet, dass sie zusammenarbeiten können, um ihre Jungen zu schützen und ihren Lebensraum zu erhalten.

Gibbons sehen die Monogamie als Überlebensinstrument. Foto: Getty Images Rüdiger Katterwe / EyeEm

Gibbons

Auch unter den Primaten gibt es monogame Paare: die Gibbons. Daher gelten sie als sehr soziale Tiere, die starke Bindungen mit ihren Partnern eingehen. Sie haben ein ausgeprägtes Revierverhalten und verteidigen ihr Territorium mit Lautäußerungen und körperlichen Impulsen, um andere Artgenossen fernzuhalten. Sie bleiben ein Leben lang zusammen und teilen sich die Aufgaben der Elternschaft, einschließlich des Austragens und der Pflege ihrer Jungen. Die monogame Beziehung der Gibbons gewährleistet, dass sie zusammenarbeiten können, um ihre Jungen zu schützen und ihren Lebensraum zu erhalten.

Haubentaucher sind saisonal monogam. Foto: Getty Images Mats Brynolf

Haubentaucher

Diese Vögel führen eine monogame Saisonehe, das bedeutet, sie bleiben für einen Sommer treu. Das Besondere an ihnen ist ihr Balzverhalten. Es setzt sich aus einer Reihe von ritualisierten Verhaltenselementen zusammen. Die Balz beginnt schon im Dezember. Noch in den Gebieten, wo die Vögel überwintern, fangen sie an, Paare zu bilden.

Wölfe sind Rudeltiere Foto: Getty Images Raimund Linke

Wölfe

Die Wölfe sind ebenfalls monogame Tiere. Sie bilden Rudel, die aus einem Zuchtpaar und dessen Nachwuchs bestehen. Wölfe sind sehr gesellige Tiere, die sich untereinander durch eine Vielzahl von Lautäußerungen und Körpersprache verständigen. Sie arbeiten zusammen, um Beute zu jagen, und das Zuchtpaar teilt sich die elterlichen Pflichten, einschließlich der Fütterung und des Schutzes ihrer Jungen. Die monogame Beziehung der Wölfe stellt sicher, dass sie zusammenarbeiten können, um eine stabile Sozialstruktur aufrechtzuerhalten, was ihren Nachkommen und ihrem Rudel zugutekommt.

warum sind Tiere monogam? Foto: Getty Images Mint Images – Norah Levine

Monogame Tier: Loyalität, Zuneigung und Kooperation zwischen den Paaren

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass monogam lebende Tiere eine bemerkenswerte Loyalität, Zuneigung und Kooperation gegenüber ihren Partnern an den Tag legen. Diese Verhaltensweisen tragen zu ihrer erfolgreichen Fortpflanzung und ihrem Überleben bei. Die oben genannten Beispiele zeigen, dass monogame Beziehungen im Tierreich vielfältig sind und bei einer Vielzahl von Arten vorkommen. Das Studium dieser Tiere kann uns helfen, die Evolution des Sozialverhaltens besser zu verstehen und zu verstehen, wie Tiere stabile Familienstrukturen aufrechterhalten.