Besonders am Anfang, kann es schwierig sein zu einer Person Vertrauen aufzubauen, dabei ist Vertrauen eines der wichtigsten Bestandteile in einer Beziehung. Trotz dessen haben manche, beispielsweise durch schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit, immer wieder Probleme damit. Natürlich sollte man auch immer vorsichtig sein und nicht zu schnell vertrauen. Dennoch gibt es einige Dinge, die dir dabei helfen können, deine Hemmungen zu überwinden.

1. Lass dir Zeit

Besonders wichtig ist es, dass du dir Zeit lässt. Vertrauen baut sich nicht innerhalb eines Tages auf. Das braucht seine Zeit und vor allem solltest du dich auch nicht unter Druck setzen, denn das führt dich bekanntlich eher zu noch mehr Problemen. Wichtig ist auch, dass sich das Vertrauen bewährt und das funktioniert auch nicht am ersten Tag. Mit der Zeit verstärkt sich das Vertrauen.

2. Kommuniziere offen

Es ist wichtig, dass du offen und regelmäßig mit deinem Gegenüber kommunizierst. Sprich deine Gedanken und Gefühle an und vielleicht auch, was dich daran hindert ihr oder ihm zu vertrauen und worüber du dir vielleicht besonders Sorgen machst. Sprecht über Schwächen und eure Verletzlichkeit, das kann dabei helfen, Vertrauen aufzubauen. Dennoch ist es auch wichtig, deinem Gegenüber auch mal zu sagen, was dir gefällt oder was deiner Meinung nach gut läuft. Ansonsten kann es auch passieren, dass er oder sie sich eingeschüchtert fühlt.

3. Ehrlichkeit als Schlüssel zum Vertrauen

Außerdem solltest du auch ehrlich zu deinem Partner oder deiner Partnerin sein und mit offenen Karten spielen. Erkläre ihm oder ihr, dass es dir schwerfällt, Vertrauen aufzubauen und du deswegen in manchen Situationen so unschlüssig ihm oder ihr Gegenüber bist. Besonders, wenn es vielleicht an Dingen liegt, die dir in deiner Vergangenheit widerfahren sind, solltest du diese ehrlich kommunizieren.

4. Nimm auch deine eigenen Fehler wahr

Allgemein sollte man in Beziehungen darauf achten, dass man sich seine eigenen Fehler eingestehen kann und nicht alles auf sein Gegenüber schieben. Gerade am Anfang fällt einem das vielleicht noch schwer, da man sich natürlich von seiner besten Seite zeigen möchte. Dennoch sind Fehler menschlich und jeder macht sie. Daher ist es am besten, offen mit seinen Fehlern umzugehen und aus diesen zu lernen. Vielleicht fällt dir dabei sogar auf, dass dein:e Partner:in in manchen Situationen gar nichts für dein Misstrauen kann.

5. Stärke dein Selbstbewusstsein

Häufig hat es auch viel mit dem eigenen Selbstbewusstsein zu tun, wenn es dir schwerfällt, deinem Gegenüber zu vertrauen. Wenn du Probleme damit hast, wenn dein:e Partner:in allein unterwegs ist und du sofort eifersüchtig bist, dann solltest du dir besonders Zeit für dich nehmen. In dieser Zeit kannst du daran arbeiten, dein Vertrauen zu stärken. Außerdem kannst du dafür sorgen, dass du die Zeit ohne deine:n Partner:in ebenfalls gut verbringst. Du kannst beispielsweise etwas mit deinen Freund:innen unternehmen oder du probierst ein neues Hobby aus.

Hand halten
Manchmal kann es schwer sein, Vertrauen aufzubauen. Mit ein paar Tipps gelingt es dir. Foto: IMAGO Images / Westend61

Vertrauen aufbauen kann schwer sein – muss es aber nicht!

Du kannst auch auf Signale achten, die dir dein Gegenüber sendet, die ihn vertrauenswürdig machen können. Dazu zählt zum Beispiel, wenn er oder sie auf dich und deine Interessen eingehen und auch die eigenen Schwächen mit dir teilen. Ein wichtiger Punkt ist auch, ob dein Gegenüber deine Geheimnisse für sich behält. Denn gerade um Vertrauen zu bewähren, sollten intime Sachen unter euch bleiben. Auch wenn er oder sie seine Versprechen hält und er oder sie seinen oder ihren Worten, Taten folgen lässt, ist das ein gutes Zeichen, um Vertrauen aufzubauen.

Du solltest auch immer im Hinterkopf haben, dass Vertrauen aufbauen ein Prozess ist und nicht von einem auf den anderen Tag funktioniert. Mach dir selbst nicht allzu viel Druck und achte besonders auch auf dein eigenes Gefühl. Außerdem solltest du dir auch darüber klar werden, ob deine Vertrauensprobleme wirklich nur aufgrund deines Partners oder deiner Partnerin sind, oder ob es im Unterbewusstsein an Problemen mit dir selbst liegt.

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