Tinder, Bumble und Co. wurden in Zeiten von Corona immer beliebter und das go-to Tool, um neue Menschen kennenzulernen. Wer sich einen Account erstellt, der fragt sich natürlich, welche Fotos repräsentativ für einen stehen und das Beste über einen aussagen. Hundebesitzer:innen sind sich allerdings einig: Ein Foto von ihrem Liebling MUSS mit ins Profil. Und Tinder weiß das, genauso wie eine neue Studie zu diesem Thema. Wir erklären dir, welche Rasse die meisten Tinder-Matches bringt und warum auch du ein Haustierfoto in deinem Profil haben solltest.

Neue Studie zeigt: Männer punkten mit Chihuahuas, Frauen mit Border Collies

Nicht nur Tinder hat sich mit der Frage beschäftigt, welche Hunderassen im Profil super funktionieren. Eine neue Studie von Casino.at fand heraus, dass die beliebtesten und ‚attraktivsten‘ Rassen je Geschlecht des Dating-App-Users unterschiedlich ist. So haben Frauen, die einen Border Collie in ihrem Profil haben, eine Erfolgsrate von ganzen 40 Prozent, während die Männer nur auf rund 28 Prozent kommen. Die Dating-Profile der Frauen mit Border Collies können rund 52 Matches vorweisen.

Übrigens: Katzen kommen bei Dating-App-User:innen relativ schlecht an. Sie landen beim Haustier-Ranking eher im unteren Mittelfeld.

Neue Tinder-Funktion: So möchte die App Tierfreund:innen zusammenbringen

Tinder-Daten sagen selbst, dass Hunde „magische Matchmaker“ sind. 29 Prozent der Tinder-Mitglieder zeigen sich in diesem Zusammenhang mit ihrem Hund in ihrem Dating-Profil. Tinder macht sich diesen Umstand zunutze und führt nun im In-App Treffpunkt Explore die neue Rubrik „Tierliebe“ ein. Hier können potenzielle Matches über ihre Liebe zu ihrem Haustier ‚bonden‘ und haben direkt das perfekte Gesprächsthema.

Tinder gibt selbst an, dass zehn Prozent ihrer Mitglieder „Dog Lover“ als eine ihrer Top-Interessen angeben. Neun von zehn Dating-Willingen halten es sogar für ein Hindernis, wenn sich ihr Hund nicht mit ihrem Tinder-Match versteht. Damit das erst gar nicht passiert, schafft die neue Kategorie etwas mehr Transparenz!

Frau Border collie
Border Collies erhöhen die Chance auf Tinder-Matches ungemein. Foto: IMAGO Images / Addictive Stock

Mehr Tinder-Matches: Dieser Hund muss in deinem Profil mit bei sein

Wie du siehst, sind Hunde auf Tinder-Profilen sind immer ein Pluspunkt. Das Foto zeigt nicht nur, dass dein potenzielles Tinder-Match ein Haustier hat, sondern auch ein Herz für Tiere und eine liebevolle und kümmernde Ader. Was möchte man mehr, für den Anfang?

Gerade mit diesen Gedanken ist es klar, dass eines der besten Tinder-Bilder, die man in seinem Profil haben kann, in Verbindung zu einem Hund steht. Eine Studie fand heraus, dass das Vorhandensein eines Hundebildes in deinem Profil die Wahrscheinlichkeit auf ein Match um ganze 72 % erhöht. Doch nicht jede Hunderasse hat auf dem Dating-Markt so viel Erfolg, wie andere.

Diese Hunderasse sorgt für mehr Tinder-Matches

Die Studie, die von ProDog Raw durchgeführt wurde, untersuchte 2076 Dating-App-User:innen und ihre Profile, um herauszufinden, ob es eine Verbindung zwischen Hundebild und der Anzahl von Tinder-Matches gibt. Und ein Hund konnte sich gegen alle anderen Vierbeiner durchsetzen.

Der Cockapoo, eine Kreuzung aus Cockerspaniel und Pudel, wurde zum besten „Wingpup“ gekrönt. Ein:e Tinder-User:in, die mit diesem Hund auf ihrem Profil posiert, bekommt stolze fünf Mal so viele Matches, wie andere, die kein Bild mit Hund in ihrem Profil haben.

Andere Hunde, die sich im Kampf um die Krone auch bewehren konnten, waren französische Bulldoggen und Miniatur-Dackel. Für Chihuahuas gibt es allerdings schlechte Neuigkeiten: Diese Hunderasse hat mit am schlechtesten abgeschnitten, wenn es um die Erhöhung von Tinder-Matches ging.

Cockapoo
Der Cockapoo lockt die Tinder-Matches regelrecht an. Aber kann man es ihm verdenken, bei so viel Cuteness? Foto: munro1 / getty via canva

Darum nutzen Tinder-User:innen ihre Hunde als Lockmittel

Natürlich wollen wir unsere kleinen Schätze der ganzen Welt zeigen und unseren potenziellen Date-Partner:innen darauf aufmerksam machen, dass sie nicht die einzigen Lieblinge in unserem Leben sein könnten. Die Studie bestätigt das: 54 % gaben an, dass sie ihre felligen Freunde benutzen würden, um Partner:innen anzuziehen. 84 % der Studien-Teilnehmer:innen sagten hingegen sogar, dass sie Dating-Apps präferieren, wo man die User:innen mit ihren Hunden sieht.

Und Hunde-Besitzer:innen spaßen nicht, wenn es um ihren Schatz geht: Ganze 94 % gaben an, dass sie ein potenzielles Match auflösen würden, wenn dieses negativ auf ihren Hund reagieren würden. Der Hund in deinem Profil kann aber auch ein toller Konversationsstarter sein, wie Heidi Maskelyne, Gründerin von ProDog Raw weiß: „Egal, ob du nach einer Beziehung schaust oder nicht, Hunde können ein tolles Thema für den Start einer Konversation sein. Die Wissenschaft hinter dem Fakt, dass unsere Anziehung zu jemandem sich ändern kann, basierend auf deren Reaktion zu unserem Hund, ist wirklich faszinierend.“

Tinder-Matches
Tinder-Matches schießen in die Höhe, wenn du einen Hund im Profil hast. Foto: IMAGO / Addictive Stock

Die Top zehn Hunde, die sich bei Tinder bewährt haben, wollen wir dir aber nicht vorenthalten. Deshalb hier eine kleine Liste mit Hunden, die es auf ein Treppchen geschafft haben:

  1. Cockapoo
  2. Französische Bulldogge
  3. Miniatur-Dackel
  4. Golden Retriever
  5. Englische Bulldogge
  6. Labrador
  7. Husky
  8. Rottweiler
  9. King Charles Spaniel
  10. Staffordshire Bull Terrier