Gestern wurde entschieden, was vor einem Jahr niemand geglaubt hätte, hätten wir es erzählt. Aufgrund der weiterhin zu langsam sinkenden Zahlen haben Bund und Länder entschiedene, dass in allen Riskogebieten ein Bewegungsradius von 15 km erlaubt sind.

Heftiger Lockdown: In den Hotspots bleibt jeder, wo er ist

Für die meisten Ohren klingt es noch immer vollkommen lächerlich und weltfremd: In Gebieten, die eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner haben, ist es ab jetzt nicht erlaubt, sich mehr als 15 km von seinem Zuhause zu entfernen. Nur wer ein wichtiges Anliegen hat, darf weiter als 15 km von seinem Wohnort weg. Die Tagesthemen (22:30 Uhr) gestern Abend machten aber klar, dass Tagesausflüge keine solchen wichtigen Anliegen sind. 

Wie dieses Verbot verfolgt werden soll, ist niemandem klar. Wichtig ist, so Angela Merkel gestern, dass innerhalb einer Stadt nicht genau die eigene Adresse geprüft werden müsse, um zu schauen, ob man auf dem Weg zur Arbeit bereits die 15-Grenze sprengte. Städte gelten als einheitlicher Ort, so die Kanzlerin.

Wer im Lockdown sitzt, macht Telkos ohne Ende. Wir haben das ideale Telko-Knigge für dich.

So erfährst du deinen Lockdown-Radius

Wer aber wissen will, wie sein eigener 15-Kilometer-Radius aussieht und was  dort alles hineinfällt, der kann das jetzt ganz einfach nachprüfen. ich habe das Ganze bereits einmal (oben) durchgeführt. M

Auf der Website calmaps.de kann man seinen eigenen Standort eingeben und sich seinen Radius ausspielen lassen. In meiner Wahlheimat Berlin dürfte ih, würde ich die 15-Kilometer-Grenze genau einhalten, bis Adlershof reisen und dann wieder nach Hause fahren.

  • Gehe auf alcmaps.com/de/ im Browser auf
  • Klicke auf „Radius auf Karte messen“
  • Gib deine Adresse ein: Straße Hausnummer, Ort
  • Gib auf dem Textfeld „Radius KM“ die Angabe „15 km“ ein.
  • Jetzt ist auf der Karte ein blauer Kreis um die gewählte Adresse zu sehen. Das ist dein persönlicher 15-Kilometer-Radius.

Manchmal schüttelt man aufgrund der kruden Corona Lockdown-Maßnahmen einfach nur den Kopf. Wir haben mit einer Politikerin, Ellen Demuth von der CDU, über die Schwierigkeiten während der Pandemie gesprochen.

Wie sah eigentlich das Dating im Coronajahr aus? Es hat sich einiges verändert. Hier erfährst du, was das bedeutete.