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Lust auf ein Abenteuer? Das sind die 3 gefährlichsten Sehenswürdigkeiten der Welt 

Sonne, Strand und Meer sind dir mittlerweile zu langweilig geworden und du möchtest für deinen nächsten Urlaub etwas ganz Besonderes planen? Welche Sehenswürdigkeiten auf der Welt nicht nur Nervenkitzel versprechen, sondern auch echt gefährlich sind. 

Frau Berge
Du bist auf der Suche nach den gefährlichsten Sehenswürdigkeiten der Welt? Wir wissen mehr! Foto: Getty Images/ Claudiu Maxim / EyeEm

So sehr ich es liebe durch die verschiedenen Städte der Welt zu tingeln, umso mehr sehne ich mich einmal im Jahr nach einem entspannten Urlaub am Strand. In diesen anderthalb Wochen gibt es nur Sonne, Strand und eine Vielzahl von Büchern. Doch nicht für alle Menschen ist diese Entspannung die Definition von Traumurlaub. Auch du bist ein echter Abenteuer-Fan und brauchst Adrenalin auf Reisen? Dann solltest du dir vielleicht einer der gefährlichsten Sehenswürdigkeiten der Welt anschauen. 

Nur für Adrenalin-Junkies: Die 3 gefährlichsten Sehenswürdigkeiten der Welt 

Für all diejenigen, die keine Lust mehr auf Strandurlaub oder Städtetrip haben, lohnt sich ein Urlaub der ganz besonderen Art. Welche der gefährlichsten Sehenswürdigkeiten du dir als echter Adrenalin-Junkie nicht entgehen lassen solltest: 

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1. Die Danakil-Wüste in Äthiopien 

Die Danakil-Wüste in Äthiopien sieht jährlich nur wenige Tourist:innen. Kein Wunder nicht viele trauen sich einen Fuß auf diesen wunderschönen Ort zu setzen. Und das aus gutem Grund: So wird die Danakil-Wüste als einer der gefährlichsten Sehenswürdigkeiten der Erde beschrieben. Doch warum eigentlich? Neben den Vulkankratern, den Salzwüsten und den wunderschönen, bunten Schwefellandschaften, erwarten Urlauber:innen hier auch eine extreme Hitze und bewaffnete Soldaten. 

So kann es bei deinem Besuch in der Danakil-Wüste gut und gerne vorkommen, dass, das Thermometer, während deinem Urlaub, die 50-Grad-Marke knackt. Das ist jedoch nur eines der Gründe, warum der Ort so gefährlich ist. Denn neben der Hitze gibt es im Land auch eine Vielzahl von politischen Konflikten, die dazuführt, dass das Auswärtige Amt vor Überfällen und Entführungen warnt.

Die Danakil-Wüste ist eine echte Naturgewalt. Foto: Getty Images/ Roberto Moiola / Sysaworld

Dementsprechend ist ein Besuch der Wüste nur mit örtlichen Sicherheitskräften zu empfehlen. Hast du alle Vorkehrungen getroffen, kannst du dich jedoch auf ein Naturereignis freuen, dass du so schnell nicht mehr vergisst. 

2. Der Krater von Derweze in Turkmenistan  

Diese gefährliche Sehenswürdigkeit wird auch das Tor zu Hölle genannt. Zugegeben, bei diesem „Spitznamen“ bekommt man nicht gerade Lust, das Land in Zentralasien zu besuchen. Dennoch steht dieser Ort bei vielen Abenteuerreisenden auf der Bucket-Liste.

Sieht man sich Bilder im Internet von dem Naturspektakel an, weiß man auch, wieso. Der Krater von Derweze liegt in der turkmenischen Wüste Karakum. Anders als andere Krater brennt in dem Loch seit 1971 ein Feuer. Die schlagenden Flammen und die Glut, die herausschießt, erinnert viele Besucher:innen oftmals an die Hölle, daher der skurrile Spitzname.  

Mittlerweile gibt es beim Krater von Derweze einen Zaun, um Touristen zu schützen. Foto: Getty Images/ Photo by Tormod Sandtorv

Damit Tourist:innen keine Verbrennungen erleiden, wenn sie sich dem Krater nähern, ist die Sehenswürdigkeit mit einem Zaun gesichert. Bevor du Turkmenistan einen Besuch abstatten willst, solltest du dir im Klaren darüber sein, dass es aus außer dem Krater von Derweze nicht viel zu sehen gibt. So gilt das Land in Zentralasien nicht nur als einer der isoliertesten, sondern auch am schwierigsten zu bereisenden Länder der Welt. 

3. Half Dome in den USA 

Du hast dich für einen Urlaub in Kalifornien entschieden? Möchtest jedoch eher Abenteuer als Entspannung? Wie wäre es dann mit einem Ausflug auf den 2.700 Meter hohen Half Dome im Yosemite-Nationalpark? Anders als bei den vorherigen gefährlichsten Sehenswürdigkeiten, wirst du auf dem Weg zum Half Dome eine Menge Tourist:innen treffen. Der Grund: Der Park ist UNESCO-Weltkulturerbe. Jährlich besuchen mehr als 3,7 Millionen Menschen den Nationalpark, aber nur wenige schaffen es tatsächlich den Half Dome zu erklimmen. 

Du möchtest die Herausforderung annehmen? Dann empfiehlt es sich bereits zu Hause ein paar Wanderwege abzulaufen. Denn das Erklimmen des Half Dome ist alles andere als leicht. So brauchen erfahrene Wander:innen für den Hin- und Rückweg bis zu zwölf Stunden.

Die steile Treppe vom Half Dome ist nichts für unerfahrene Wander:innen. Foto: Getty Images/ stevedunleavy.com

Neben der Dauer können dir auch die 1.500 Höhenmeter, die du dabei überwinden musst, zum Verhängnis werden. Am schwersten sind jedoch die letzten 120 Meter zum Gipfel. Der Grund: Die Treppe, die dich zu dem Berg bringt, ist nahezu senkrecht und damit nichts für Menschen, die nicht schwindelfrei sind. 

Half Dome: Die Todeszahlen

Dass man den Half Dome nicht unterschätzen soll, zeigen die traurigen Zahlen. Seit 1948 haben 12 Menschen beim Versuch den hohen Berg zu erklimmen ihr Leben verloren. Daher ist hier äußerte Vorsicht geboten. Sollte es bei deiner Anreise regnen, solltest du auf eine Wanderung verzichten, da das Erklimmen bei Niederschlag lebensgefährlich ist.