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Picnic: Wer steckt hinter dem neuen Lieferservice?

Das in den Niederlanden gegründete Unternehmen Picnic möchte in Deutschland durchstarten und bekommt viel Geld für die Expansion. Ein neuer Lieferservice auf dem deutschen Lebensmittelmarkt, der Rewe und seinem Lieferdienst Konkurrenz machen könnte? Ein Blick hinter die Kulissen.

© IMAGO/Rüdiger Wölk

Das steckt hinter der Marke Weleda!

Weleda ist weltbekannt. Die Produkte des Unternehmens sollen ganzheitlich pflegen und finden sich in Apotheken, Bio- und Naturkostläden sowie in Drogerien. Aber wer weiß eigentlich, wer Weleda geschaffen hat und was genau hinter der Marke steckt?

Picnic ist der nach eigenen Angaben am schnellsten wachsende Online-Supermarkt Europas. Wer steckt dahinter? Was ist das Konzept?

Das steckt hinter Picnic

Lebensmittel-Lieferdienste wie Bringmeister, Picnic, Getir und Gorillas, aber auch der stationäre Supermarkt Rewe mit seinem eigenen Lieferdienst: Die Konkurrenz ist groß. Trotzdem glaubt das Unternehmen Picnic daran, die deutschen Verbraucher*innen dauerhaft vom Supermarkt ins Internet locken zu können, wo sie anstatt an der Kassenschlange anstehen zu müssen, lieber schnell in der App bestellen. Analysten des größten deutschen Marktforschungsinstituts GfK bestätigen das und sehen in Picnic einen Anwärter für eine führende Position im deutschen Online-Lebensmittelhandel, wie schon berliner-zeitung.de berichtete.

Picnic wurde im Jahr 2015 in den Niederlanden gegründet. Seitdem hat das Unternehmen seinen Lieferdienst in verschiedenen niederländischen Städten ausgebaut und expandierte auch in andere europäische Länder.

Das Geschäftsmodell von Picnic

Picnic unterscheidet sich von traditionellen Supermärkten und anderen Lieferdiensten durch sein spezielles Geschäftsmodell. Das Unternehmen setzt auf eine effiziente und nachhaltige Lieferkette, bei der Elektrofahrzeuge für die Zustellung genutzt werden. Picnic bündelt die Bestellungen und plant die effizientesten Routen, um die Lieferkosten niedrig zu halten.

10.000 verschiedene Artikel stehen bereit. So werden Backwaren, Obst und Gemüse direkt vom Erzeuger geholt und werden laut Unternehmen auch erst unmittelbar nach der Kundenbestellung geordert. Das bedeute bis zu 90 Prozent weniger Abfall als in einem Supermarkt.

Picnic verzichtet außerdem auf die Versandkosten. Wiie das geht? Durch den Hauptinvestor Edeka, der Picnic besonders günstige Einkaufspreise bietet.

So kannst du bei Picnic bestellen

Kund*innen von Picnic können ihre Einkäufe über eine mobile App tätigen. Die App ermöglicht es den Nutzern, Produkte auszuwählen, Lieferzeiten festzulegen und Bestellungen zu verfolgen.

Ähnlich wie bei anderen Online-Lebensmittellieferdiensten bietet Picnic Zeitfenster für die Lieferung an. Kund*innen können aus verschiedenen verfügbaren Zeiten wählen, um sicherzustellen, dass ihre Bestellungen zu einem für sie günstigen Zeitpunkt ankommen. Das Sortiment umfasst neben frischen Lebensmittel, Haushaltswaren, Getränke auch vieles mehr. Das Unternehmen arbeitet mit verschiedenen Marken zusammen, um den Kunden eine große Auswahl zu bieten.

Warum ist Edeka Hauptinvestor bei Picnic?

In diesem Jahr konnte sich Picnic eine weitere Finanzierungsrunde über 335 Millionen Euro sichern. Vor allem der Lebensmittel-Einzelhandelsriese Edeka investiert in den neuen Lieferdienst. Der Grund: Edeka möchte keine Supermarktkunden an den Online-Marktführer Rewe verlieren, sondern durch Picnic auch im Liefergeschäft die Nummer eins werden.

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Quellen: berliner-zeitung.de

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