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Welpenerziehung: 5 Tipps für frisch gebackene Hundeeltern

Welpen sind zuckersüß – und anstrengend! Ein Experte verrät uns seine ultimativen Erziehungstipps, die ganz sicher fruchten.

© Богдан Маліцький - stock.adobe.com

Ruhestörung! Hundebellen in Haus & Garten erlaubt?

Hunde bellen aus den verschiedensten Gründen. Schlagen sie jedoch ständig an, kann das gehörig auf die Nerven gehen. Dann landet man mitunter vor Gericht.

Ein neuer tierischer Mitbewohner ist bei euch eingezogen und nun tanzt euch der Vierbeiner ganz schön auf der Nase herum? Keine Grund zur Scham – so geht es vielen Junghundebesitzer:innen. Um den kleinen Racker wieder unter Kontrolle zu bekommen, verrät uns der Experte Enrico Bachmann seine ultimativen Tipps zur Welpenerziehung.

Experte verrät: 5 hilfreiche Tipps zur Welpenerziehung

Es gibt wohl kaum etwas niedlicheres als Hundewelpen. Die kleinen Racker haben unsere Herzen im Sturm erobert und haben gerade in der Pandemiezeit einen wahren Hype erfahren. Verständlich, dass kaum jemand dem treuen Hundeblick eines Welpen widerstehen kann. Doch viele Junghunde ereilt nun ein trauriges Schicksal: Sie landen in überfüllten Tierheimen, weil ihre Frauchen und Herrchen mit ihrer Erziehung schlichtweg überfordert sind.

In der ganzen Republik schlagen Tierheime Alarm. Es fehlt an Platz, Personal und an finanziellen Mitteln, um für die abgegebenen Tiere artgerecht zu sorgen. Um die Situation zu entschärfen, sollten sich potentielle Hundeeltern auf ihren tierischen Nachwuchs vorbereiten. Worauf ihr achten solltet und welche Hürden euch erwarten, hat Enrico Bachmann, Gründer der Hundetrainings-App Hundeo exklusiv für uns zusammengestellt.

1. Kläre vorher alle wichtigen Formalitäten

Macht der kleine Racker das Fahrrad das Nachbarn kaputt, steht Ärger ins Haus. Daher solltest du direkt am Anfang eine Haftpflichtversicherung für deinen Fellliebling abschließen. Sie greift auch, wenn der Welpe beim Spiel einen anderen Hund oder einen Menschen verletzt. Wenn du mit dem Junghund reisen möchtest, denke auch an einen EU-Heimtierhausweis, einen Impfpass sowie einer Chip-Registrierung.

2. Lege klare Regeln fest

Bei den Tipps zur Welpenerziehung dürfen natürlich klare Regeln nicht fehlen. Überlege dir vorher: Darf der Hund mit ins Bett oder nicht? Bleibe bei deiner Entscheidung, um den Vierbeiner nicht zu verwirren und unerwünschtes Verhalten zu vermeiden. Je früher du die Regeln aufstellst, desto besser wird der Welpe sie sich merken können. Sprich dich dazu auch mit deinen Mitbewohner:innen oder Nachbar:innen ab.

Hundespielzeug Welpen
Welpen brauchen klare Regeln und einen strukturierten Tagesablauf. Foto: imago images/Westend61

3. Führe eine feste Routine ein

Genauso wie wir Menschen sind Hunde Gewohnheitstiere, die sich an geregelten Tagesabläufen und Strukturen erfreuen. Zieht der Welpe bei dir ein, gewöhne ihn bestmöglich direkt an feste Fütterungszeiten, Gassirunden und Schlafenszeiten. So fällt es dem Kleinen leichter, sich an dich und sein neues Zuhause zu gewöhnen.

4. Fördere soziale Kontakte

Zu den Tipps zur Welpenerziehung gehört auch eine umfassende Sozialisierung des Junghundes. Das ist wichtig, damit er sich an andere Artgenossen und fremde Menschen gewöhnt und diese nicht ununterbrochen anbellt. Gewöhne deinen Liebling auch an die verschiedenen Geräusche in deiner Umgebung und trainiere mit ihm das Bahn– oder Autofahren. Im einigen Fällen kann ein Hundetrainer helfen oder du probierst einfach mal die Hundeo-App aus!

5. Übe die Basic-Kommandos

„Sitz“, „Platz“ oder „Bleib“ gehören zu den grundlegenden Kommandos, die auch junge Hunde schon lernen sollten. Das dient nicht nur als Tipp zur Welpenerziehung, sondern ist auch wichtig, um mit dem Hund im Alltag Grenzen zu setzen und euch den Umgang miteinander zu erleichtern. In brenzlichen Situationen können die Befehle entscheidend sein für die Sicherheit deines Pelzfreundes. Sei geduldig beim Üben und trainiere mit deinem Hund regelmäßig, bis er die Kommandos sicher drauf hat.

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