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Katze will nicht mehr spielen: Die 8 wichtigsten Gründe

Deine Mieze liegt nur auf der faulen Haut herum und schläft? Mit diesen einfachen Tricks motivierst du sie, wieder mit dir zu spielen.

© Adobe Stock/chendongshan

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Katzen sind verspielte Wesen, die viel Aufmerksamkeit brauchen. Wenn der Stubentiger sein Lieblingsspielzeug jedoch links liegen lässt, ist die Sorge groß, dass etwas mit ihm nicht stimmt. Deine Katze spielt nicht mit dir? Die Unlust am Spielen kann harmlose, aber auch einige kritische Ursachen haben. Mit ein paar einfachen Tricks lässt du ihr Interesse an Plüschmäusen und Co wieder aufleben.

Patricia Neumann
Patricia ist stolze Katzenmama. Foto: Patricia Neumann

Unsere Autorin Patricia ist passionierte Katzenmama und somit unsere Katzenexpertin. Alle Tipps, die du hier findest, wurden vorher von ihr und ihrem Kater Lio ausprobiert.

Deine Katze spielt nicht? Die 8 häufigsten Gründe

1. Der Jagdtrieb deiner Katze wird nicht gefordert

Egal, wie alt oder verschmust deine Katze ist: in ihr steckt das Verlangen zu jagen. Dieser Jagdtrieb muss nur manchmal ein wenig herausgekitzelt werden. Dafür brauchst du entsprechendes Spielzeug. Damit kannst du nun die Beute imitieren. Am besten bewegst du das Spielzeug langsam und so, dass deine Katze es hören kann. Lass deine Katze die Beute nach ein paar Minuten fangen. Laut dem Katzen-Experten Jackson Galaxy sind Katzen nur wirklich glücklich, wenn sie ihren Jagdinstinkt ausleben können.

2. Du benutzt das „falsche“ Spielzeug

Nicht jedes Katzenspielzeug ist gleich geeignet. Der Grund, warum eine Katze ein Spielzeug nicht mag, ist fast immer derselbe: Deine Katze braucht etwas, das ungefähr so groß ist, wie die Beute in der Natur. Pluspunkte gibt es, wenn das Spielzeug raschelt oder fiepst.

Katze spielen
Das ausgewählte Spielzeug muss ungefähr so groß sein wie die Beute in der Natur. Foto: ramustagram / Getty Images

3. Deine Katze spielt nicht, weil sie keine Lust hat

Genauso wie wir haben Katzen nicht immer Lust dazu, sich zu bewegen. Schließlich schlafen Katzen ungefähr doppelt so viel wie wir. Wenn deine Katze also keine Lust hat oder sogar ängstlich wirkt, solltest du aufhören und deine Samtpfote in Ruhe lassen.

4. Du bist beim Spielen unkonzentriert

Katzen sind unglaublich feinfühlige Tiere. Sie merken also sehr schnell, wenn irgendetwas nicht stimmt. Das macht sich auch beim Spielen bemerkbar. Wenn du währenddessen auf Instagram oder TikTok herumscrollst, merkt deine Katze das und sie hat dann keine Lust mehr. Nimm dir also genug Zeit zum Spielen und genieße die Zeit mit deinem Haustier.

5. Deine Katze spielt nicht, weil sie Schmerzen hat

Wenn deine Katze schon ein bisschen älter ist, kann es sein, dass sie sich nicht mehr so gerne bewegt. Wenn sie gar nicht mehr spielt, kann es sein, dass sie unter Gelenkproblemen leidet. Das sollte auf jeden Fall vom Tierarzt oder der Tierärztin untersucht werden.

6. Das Spielen ist bei euch kein festes Ritual

Katzen lieben feste Rituale und haben einen festen Tagesablauf, das sagen die Tier-Expert:innen von Zooplus. Um die Bindung zu stärken, sind feste Rituale für deine Katze sehr wichtig. Plane also eine feste Zeit am Tag ein, wo du mit deiner Katze spielen kannst.

Katze spielt
Wenn deine Katze ausgiebig und gerne mit dir spielt, ist sie glücklich. Foto: IMAGO Images / Addictive Stock via canva

7. Das Spiel dauert ihr zu lang

Katzen können gar nicht so lange spielen. Zehn bis fünfzehn Minuten am Stück sind für deine Samtpfote pro Spiel-Session genug. Wenn deine Katze anfängt zu hecheln oder andere Anzeichen von Erschöpfung zeigt, solltet ihr aufhören.

8. Deine Katze spielt nicht aus Angst

Vielleicht hat ja deine Katze Lust zu spielen, aber es kann sein, dass Angst sie an dem Spielen hindert. Das kann vorkommen, wenn deine Katze sich mit anderen Samtpfötchen nicht wohlfühlt oder du noch nicht genug Vertrauen zu ihr aufgebaut hast. Wenn du andere Katzen hast, solltest du die anderen zum Spielen wegsperren. Wenn du mit ihr alleine bist, solltest du erst mal vertrauen aufbauen.

8 Tipps, um deine Katze zum Spielen zu animieren

  1. Vielfältiges Spielzeug: Einige Katzen mögen Federn, andere lieber Bälle oder Plüschtiere. Beobachte, welches Spielzeug deine Mieze besonders interessiert und biete ihr eine Auswahl an.
  2. Spielzeug austauschen: Natürlich musst du nicht immer wieder neue Spielsachen kaufen. Es reicht, wenn du die Mäuse und Co ab und zu mal in der Schublade verschwinden lässt und im Gegenzug die Feder wieder zum Einsatz kommt. Liegt das Spielzeug jederzeit in der Wohnung herum, verlieren die Stubentiger schnell das Interesse.
  3. Bewegung erzeugen: Bewege das Spielzeug auf eine Weise, die das Interesse der Katze weckt. Schwenke es hin und her, lasse es springen oder wirf es leicht in die Luft, um ihre Aufmerksamkeit zu erregen.
  4. Nutze interaktive Spielzeuge: Interaktive Spielzeuge wie Laserpointer oder automatische Katzenangeln können das Jagdverhalten deiner Katze ansprechen. Achte darauf, dass du den Laserpointer nicht direkt auf die Augen deiner Katze richtest und ihr ein greifbares Spielzeug anbietest, damit sie „Beute“ fangen kann.
  5. Belohnung: Verstecke Leckerlis oder Spielzeug an verschiedenen Stellen im Haus und lade deine Katze ein, danach zu suchen. Dies regt ihren natürlichen Jagdinstinkt an und hält sie geistig und körperlich aktiv.
  6. Baue einen Katzenkletterbaum: Ein Kratzbaum bietet deiner Katze die Möglichkeit, zu klettern, zu springen und sich zu verstecken. Stelle sicher, dass der Kletterbaum stabil und sicher ist, damit deine Katze ihn gerne nutzt.
  7. Schaffe eine Spielumgebung: Richte einen speziellen Spielbereich mit Kartons, Tunneln und Verstecken ein, in dem deine Katze herumtollen kann. Dies gibt ihr das Gefühl eines Abenteuerspielplatzes und ermutigt sie zum Spielen.
  8. Routine schaffen: Nimm dir regelmäßig Zeit, um aktiv mit deiner Katze zu spielen. und integriere das gemeinsame Spiel in deinen Tagesablauf.

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Dieser Artikel wurde teils mit maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.