Veröffentlicht inHaustiere

Gewusst wie: So machst du Hundefutter länger haltbar

Wer Hundefutter einfrieren möchte, braucht ein luftdichtes Gefäß und Platz im Tiefkühlfach. Wir zeigen dir, wie es sachgemäß funktioniert.

© Adobe Stock/rh2010

Das beste Hundefutter // IMTEST

Dosenfutter gehört zu den beliebtesten Alleinfuttermitteln für Hunde. IMTEST hat acht Sorten ins Labor und auf die Hundewiese geschickt.

Das hochwertige Hundefutter ist zu einem unschlagbaren Preis im Angebot und du haust dir den Einkaufswagen voll. Doch wohin damit, wenn der Vorratsschrank zu Hause schon voll ist… Die Frage scheint banal, doch kann man Hundefutter einfrieren, ohne dass es Geschmack und Nährstoffe einbüßt? Wir verraten dir, was es im Eisfach zu beachten gilt.

Kann ich Hundefutter einfrieren?

Kleiner Hund, kleiner Hunger – großer Hund, großer Hunger? Das stimmt nicht so ganz. Doch keine Bange, denn tatsächlich ist es möglich, Hundefutter einzufrieren, um es haltbarer zu machen und länger frisch zu halten. Im Kühlschrank lässt sich Hundefutter nur wenige Tage halten. Dagegen kann es im Gefrierfach getrost einige Monate aufbewahrt werden. Wie man Hundefutter am besten einfriert und welcher Behälter optimal ist, hängt davon ab, ob es sich um Feucht- oder Trockenfutter handelt.

Hund schaut nach Futter im Kühlschrank
Sollte man Hundefutter einfrieren oder lieber nur im Kühlschrank lagern? Foto: Luetjemedia – stock.adobe.com

1. Hundefutter einfrieren: Trockenfutter

Trockenfutter gibt es im Fachhandel meist in riesigen Säcken zu kaufen. Super praktisch – so müssen wir nicht ständig in den Zoohandel rennen. Doch kaum ein Vierbeiner wird den Beutel auffuttern, bevor das Trockenfutter nicht leicht pappig und weniger knusprig geworden ist. Damit das nicht passiert, kannst du das Trockenfutter einfrieren.

  • Worin friere ich Trockenfutter ein? Verwende einen luftdichten Behälter, um Gefrierbrand zu vermeiden und es frisch zu halten. Im Internet gibt es viele verschiedenen Formen und Größen zu kaufen.
  • Wo friere ich Trockenfutter ein? Lege den Behälter gut sichtbar ins Tiefkühlfach, damit du ihn nicht vergisst oder übersiehst. Beschrifte die Dose mit einem Edding oder einem Etikett und halte das Datum fest, an dem du es eingefroren hast.
  • Wie lange kann ich Trockenfutter einfrieren? Hält du dich an diese Vorgaben, ist das Trockenfutter im Gefrierfach zwischen 6 und 12 Monaten ohne Bedenken halt- und genießbar.
  • Wie lasse ich Trockenfutter auftauen? Tiefgefrorene Brekkies sind kein erfrischender Snack. Eiskaltes Futter kann bei Hunden zu Bauchschmerzen führen. Hole das Trockenfutter ca. 6. bis 12 Stunden vorher aus dem Tiefkühler und lass es warm werden, bevor du es deinem Hund servierst.

2. Hundefutter einfrieren: Nassfutter

Wer zu viel Nassfutter gekauft und Sorge hat, dass es nicht vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum aufgefuttert wird, kann auch das feuchte Hundefutter einfrieren. Dabei ist Feuchtfutter in Beuteln deutlich kürzer haltbar als Feuchtfutter aus Dosen. Diese eignen sich jedoch nicht zum Einfrieren.

  • Worin friere ich Nassfutter ein? Das Feuchtfutter solltest du unbedingt aus der Dose herausholen und in ein luftdichtes Gefäß umfüllen zum Beispiel einen Gefrierbeutel. Schlimmstenfalls dehnt sich das Futter aus und die Dose läuft aus oder explodiert, warnen die Dogmaniacs.
  • Wie lange kann ich Nassfutter einfrieren? Wenn du das Hundefutter sachgemäß einfrieren kannst, hält es sich im Gefrierschrank mitunter 2-5 Jahre.
  • Wie lasse ich Nassfutter auftauen? Taue das Futter langsam im Kühlschrank auf, damit es seinen Geschmack nicht verliert. Im Kühlschrank kannst du es dann ungefähr 2 Tage aufbewahren.

Achtung: Hundefutter einzufrieren schützt nicht vor einer Lebensmittelvergiftung. Wenn es komisch riecht oder fahl aussieht, solltest du es umgehend entsorgen.

Hundefutter einfrieren: Verliert es dadurch den Geschmack?

Wenn wir Hundefutter einfrieren, das wir selbst gekocht haben, verändert es durch die Kälte seinen Geschmack. Schuld daran sind Inhaltsstoffe, die sehr anfällig für extreme Temperaturen sind und die auch in Fertignahrung vorkommen. Trotzdem kannst du unbesorgt sein: Die Konservierungsstoffe sorgen dafür, dass das Futter auch Jahre später noch ausreichend Nährstoffe liefert und lecker schmeckt.

Damit du das Hundefutter erst gar nicht einfrieren musst, ist es ratsam, nur die Menge zu kaufen, die deine Fellnase auch wirklich braucht. Viele Hunde sind zu dick und leiden an Übergewicht, da sie zu viel gefüttert werden. Sprich mit einem Tierarzt oder einer Tierärztin darüber und passe die Futtermenge und die Fütterungszeiten an die Bedürfnisse deines Lieblings an.

Folge wmn.de auf Social-Media
Du magst unsere Themen? Dann folge wmn.de auch auf FacebookPinterest,Instagram, X (früher Twitter) und TikTok