Veröffentlicht inHaustiere

Auch im Winter: Können Hunde einen Sonnenbrand bekommen?

War deine Fellnase zu lang in der Sonne, kann ein schmerzhafter Sonnenbrand die Folge sein. Um ihm zu helfen, reicht ein Griff in die Tiefkühltruhe.

© Aaron - stock.adobe.com generiert mit KI

Hunde-Studie: Das verrät die Wahl der Hunderasse über deinen Charakter

Hunde gehören zu den besten Freunden vieler Menschen. Doch gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Charakter der Hunderasse und dem Charakter des Besitzers? Eine Studie gibt Hinweise.

Ob mit dem Beagle am Beach oder mit dem Boxer durch die Alpen – wenn du im Sommer einen Ausflug mit deinem Vierbeiner unternimmst, solltest du darauf achten, ihn nicht zu lange in der Sonne zu lassen. Neben einem Hitzschlag droht dem Hund ein Sonnenbrand. Der ist nicht nur schmerzhaft, sondern kann auch zu Hautkrebs führen. Bei welchen Rassen besonders Vorsicht geboten ist und wie du deinen Liebling schützen kannst.

Kann ein Hund Sonnenbrand bekommen?

Ja, tatsächlich kann ein Hund Sonnenbrand bekommen. Obwohl das Fell der Hunde einen gewissen Schutz vor den schädlichen UV-Strahlen der Sonne bietet, können empfindliche Stellen anfällig für einen Sonnenbrand sein. Dazu zählen beispielsweise die Nase, die Ohren, der Bauch, die Innenseiten der Schenkel und der Genitalbereich. Hunderassen mit kurzem oder sehr dünnem Fell können sich besonders schnell verbrennen.

Australian Shepherd
Im Sommer können auch Hunde schnell einen Sonnenbrand bekommen. Foto: IMAGO Images / Addictive Stock via canva

Kurzhaarige Hunderassen sind besonders gefährdet

Rassehunde, die besonders kurze, dünne oder helle Haare haben, sind anfälliger für einen Sonnenbrand als ihre Artgenossen. Dazu zählen vor allem Beagle, Boxer, Dalmatiner, Bulldoggen, der Whippet oder der Dogo Argentino, berichtet die Veterinärmedizinische Universität Wien.

Folge wmn.de auf Social-Media
Du magst unsere Themen? Dann folge wmn.de auch auf FacebookPinterest,Instagram, X (früher Twitter) und TikTok

So äußert sich ein Sonnenbrand beim Hund

Ein Sonnenbrand beim Hund äußert sich durch Rötungen, Schwellungen, Schmerzen, Juckreiz und sogar Blasenbildung auf der betroffenen Haut. In schweren Fällen kann es zu Hautschäden und Infektionen kommen. Ist dein Fellliebling häufig starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt, steigt das Risiko, dass er an Hautkrebs erkrankt.

5 Tipps, den Hund vor Sonnenbrand zu schützen

Ob kurzes oder langes Fell – du solltest deinen Vierbeiner vor zu starker Sonneneinstrahlung schützen, um einem Sonnenbrand vorzubeugen. Dabei helfen dir die folgenden Tipps.

  1. Halte deinen Hund im Schatten, wenn die Sonne am stärksten ist, normalerweise zwischen 10 Uhr vormittags und 16 Uhr nachmittags.
  2. Verlagere die Spaziergänge im Sommer auf die kühleren Morgen- oder Abendstunden.
  3. Vermeide einen längeren Aufenthalt in der direkten Sonne und sorge für ausreichend Plätze im Schatten.
  4. Decke empfindliche Bereiche wie Nase, Ohren und Bauch mit Sonnencreme oder speziellen Hundesonnenschutzprodukten ab.
  5. Achte auf die Anzeichen von einem Sonnenbrand bei deinem Hund und suche tierärztliche Hilfe auf, wenn du Hautschäden bemerkst.

Sonnenbrand beim Hund: Erste Hilfe aus dem Eisfach

Hat sich deine Fellnase trotz aller Bemühen die Haut verbrannt, besteht erst einmal kein Grund zur Sorge. Nehme deinen Hund aus der Sonne und bringe ihn in den Schatten. Kühle die betroffene Stelle vorsichtig mit einem feuchten Tuch. Du kannst auch ein Kühlpack oder einen Beutel mit Eiswürfeln in ein Handtuch wickeln und es behutsam an die Haut drücken. In der Tierarztpraxis bekommst du Cremes und Balsam zur Pflege der verbrannten Stellen.