Du warst schon in der Schule die Kleinste von allen und stellst dich auch heute noch heimlich auf die Zehenspitzen, wenn eine große Person neben dir steht? Lass’ es sein! Wir zeigen dir 3 einfach Tipps, mit denen du als kleine Frau größer wirkst, als du bist.

kleine frau größer wirken
Die dicke Sohle schenkt kleinen Frauen ein paar extra Zentimeter. Foto: IMAGO / Michael Gstettenbauer

1. Größer wirken mit Plateau

Der Plateau-Schuh erlebte im Jahr 2022 ein fulminantes Comeback und dafür sind kleine Frauen überall sehr dankbar. Je höher, desto besser. Die Designer:innen und Modemacher:innen haben uns damit einen großen Gefallen getan, denn in Plateau-Schuhen zu laufen, ist viel angenehmer und alltagstauglicher als in Schuhen mit reinem Absatz, zu denen kleinere Frauen auch gerne greifen, um größer zu wirken.

In der Regel hat das Plateau (aus dem Französischen: Hochfläche) eine Stärke zwischen drei und zehn Zentimeter. Damit strecken die Treter optisch und lassen den Körper größer wirken.

Plateau-Schuhe können aber nicht nur für ein modernes Hippie-Feeling sorgen, sondern auch für einen coolen Stilbruch. Am besten funktioniert das in Kombination mit einem eher eleganten Styling wie zum Beispiel einem sommerlichen Midi-Kleid oder einem extravaganten Maxi-Kleid.

High Waist Hosen lassen unsere Beine bis in den Himmel ragen. (Photo by Edward Berthelot/Getty Images)

2. High-Waist Hosen

Wie der Name schon verrät, ist die High Waist Jeans mit hohem Bund geschnitten, sie sitzt also ungefähr auf Höhe des Bauchnabels – und das zaubert eine umwerfende Silhouette. Denn anders als beispielsweise Jeans, die eher auf Hüfthöhe geschnitten sind, werden alle weiblichen Rundungen ideal in Szene gesetzt: Die Taille wirkt durch die hohe Passform schmaler und der Po runder. Kleinere Frauen profitieren zusätzlich von dem hohen Schnitt, denn dieser lässt sie optisch größer wirken.

High Waist Hosen waren bereits in den 1970er-Jahren schwer angesagt. Schlaghosen mit Hochbund wurden sowohl aus Denim-Stoff als auch aus anderen Materialien gefertigt und prägten den Seventies-Look nachhaltig.

In den 1990ern wurden Karotten-Jeans im High-Waist-Look als Mom-Jeans belächelt, da sie nicht in der Teenie-Kultur, sondern bei deren Eltern im Trend lagen. Diesen Spitznamen haben sie bis heute behalten, auch wenn ihr Image inzwischen ungleich stylisher ist. High Waist ist angesagt und erzeugt interessante Looks unabhängig von Größe, Alter und Figurtyp.

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Obenrum cropped unten rum high und der Look steht. Foto: shutterstock (Rawpixel.com)

3. Cropped Tops

Was untenrum die High-Waist-Hose ist, ist oben herum das Cropped-Top, beziehungsweise jedes andere kurz geschnittene Oberteil. Der Grund: Je kürzer die Jacke oder der Blazer geschnitten ist, desto länger wirkt der Körper. Bei Pullovern und T-Shirts sollte außerdem auf V-Ausschnitte gesetzt werden. Denn je tiefer der Ausschnitt, umso länger wirkt der Hals und somit auch die Silhouette.

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Da kamen die Muskeln erst so richtig zur Geltung. Heute eher als weiblich gelesen, war es früher Männlich cropped tops zu tragen. Foto: Estate Of Keith Morris/Redferns/Getty Images

3. Cropped Tops auch bei Männern im Trend

Crop Tops sind nicht nur bei Frauen im Trend. Auch immer mehr Männer setzen eher auf die obere Hälfte des Shirts und das ist kein neuer Trend!  Der Ursprung eines äußerte sich bereits in den 70ern. Damals schnitten Bodybuilder ihre Oberteile ab, um einen Dresscode zu umgehen, der besagte, man dürfe nicht oben ohne trainieren.

Es war ein sehr maskuliner Look

Vicki Karaminas über Cropped Tops

Junge Männer wie Arnold Schwarzenegger trainierten in den Gyms, um zu zeigen, was man hat. Dabei findet das Cropped Top ja in der wohl hypermaskulinsten Sportart überhaupt seinen Ursprung: im American Football. Die Spieler haben absichtlich ihre Trikots abgeschnitten, um ihre Adonis-Körper zur Schau zu stellen.

„Der bauchfreie Schnitt hat ihre Silhouette verlängert, ihren Oberkörper und ihre Muskeln größer aussehen lassen. Es war ein sehr maskuliner Look„, erklärt Professor Vicki Karaminas der Massey University in Neuseeland. Sportler haben hart trainiert – und das sollten auch alle anderen sehen.

Größer wirken mit kleinen Tricks

Am Ende ist es wichtig, nicht zu vergessen, dass wir, egal, wie groß, wie schlank, oder wie selbstbewusst wir sind, alle Möglichkeiten haben, uns so anzuziehen, wie wir uns wohlfühlen. Und auch wenn wir Mode als Tool nutzen können, um uns auszuprobieren, geht es immer darum, was drin steckt.