Für viele Katzen- und Hunde-Besitzer:innen ist Weihnachten die Zeit, wo sie endlich viel Zeit mit ihren Vierbeinern verbringen können. Wann kuschelt es sich schöner mit seinem Fellknäul, als wenn es draußen stürmt und kalt ist? Doch vor allem in der Vorweihnachtszeit findet man viele Dinge in den Discountern, die deinem Hund oder deiner Katze schaden könnten. Wir wissen, wie Weihnachten mit Katze und Hund angenehm wird und welche Weihnachts-Dinge du unbedingt von deinen Tieren fernhalten solltest.

Weihnachten mit Katze & Hund: Diese vorweihnachtlichen Dinge können deine Vierbeiner vergiften

Ob du nun neue:r Haustier-Besitzer:in bist oder nicht: Manchmal vergessen wir in unserem vorweihnachtlichen Konsumrausch und dem Drang, alles so schön wie möglich zu dekorieren und gemütlich werden zu lassen, wie diese Dinge auf unsere Fellknäule wirken. Denn manche der typischen Weihnachtsdinge können bei Verzehr giftig für dein Haustier sein. Ein TikTok des Users @catshavemyheart zeigt nun, welche Sachen du am besten so weit wie möglich von deinen Vierbeinern weg platzierst.

Wenn dein Hund oder deine Katze eines der folgenden Dinge gefressen hat, auch wenn es nur eine geringe Menge ist, solltest du so schnell wie möglich den Tierarzt aufsuchen. Vor diesen weihnachtlichen Dingen musst du dich für ein angenehmes Weihnachten mit Katze und Hund hüten:

1. Kiefern-Nadeln

Dass Tannenbäume nadeln, ist kein Geheimnis. Umso wichtiger ist es, deine Katze oder deinen Hund vor diesen herabfallenden Nadeln zu schützen, die gut und gerne von deinen Haustieren aufgenommen werden könnten. Vor allem bei echten Kiefernbäumen kann es durch die giftigen Stoffe in den Nadeln zu Durchfall oder Übelkeit kommen. Insbesondere bei Katzen ist es möglich, dass diese Art von Tannenbaum Leberschäden oder sogar den Tod verursachen!

Weihnachten Hund
Das Weihnachten mit Katze und Hund kann durch die Nadeln deines Weihnachtsbaumes regelrecht gefährlich werden. Credit: IMAGO / agefotostock

Viele Bäume sind außerdem gespritzt und behandelt. Sorge also mit täglichem Saugen dafür, dass nicht zu viele Nadeln auf dem Boden liegen und lass deine Fellknäule auf gar keinen Fall aus dem Wasser, in welchem dein Weihnachtsbaum steht, trinken. Und noch ein Tipp: Platziere deinen Baum auf einem kleinen Beistelltisch. Dadurch kommt dein Haustier nicht zu einfach an den Baum, um diesen anzuknabbern.

2. Heiße Schokolade

Schokolade im Allgemeinen ist eines der giftigsten Dinge für unsere Haustiere. Während wir die Süßigkeit über alles lieben, kann es schon in kleinen Mengen bei deinem Vierbeiner zum Tod führen. Das liegt an dem Stoff Theobromin, der Koffein sehr ähnlich ist. Während wir Menschen diesen jedoch gut abbauen können, können die Enzyme unserer Tiere dies nicht.

Die Symptome dieser Vergiftung zeigen sich meistens erst nach vier Stunden. Bei einer leichten Schokoladenvergiftung kann es zu erhöhtem Puls und Blutdruck kommen, Krampfanfällen, Durchfall und Erbrechen. Bei größeren Mengen kommt es durch diesen ‚Koffeinkick‘ dazu, dass das kleine Herz deines Vierbeiners aus dem Rhythmus gerät und der Atem stehen bleibt.

Etwa ein bis zwei Tafeln schwarzer Schokolade können einem 10 kg schweren Hund das Leben kosten. Stelle also deine heiße Schokolade außer Reichweite deiner Tiere ab!

3. Die Pflanze „Weihnachtsstern“

Der Weihnachtsstern ist vor allem in der Vorweihnachtszeit eine der beliebtesten Pflanzen. Doch als Haustierbesitzer:in solltest du ihn weit weg von deinem Vierbeiner hinstellen. Denn in seinen Blättern und Zweigen ist giftiger Milchsaft enthalten. Dieser wurde bei den handelsüblichen Weihnachtssternen zwar beinahe rausgezüchtet, sodass er keine Gefahr mehr für Menschen darstellt, doch Hunde und Katzen können bei Verzehr dieser Pflanze durchaus eine Vergiftung erleiden.

Die Symptome solch einer Vergiftung könnten Erbrechen, vermehrter Speichelfluss, Durchfall, Krämpfe oder Zitteranfälle sein. Stelle den dekorativen Weihnachtsstern also in jedem Fall außer Reichweite für deine Haustiere hin.

Weihnachtsstern
Du feierst Weihnachten mit deiner Katze oder deinem Hund? Dann platziere den Weihnachtsstern außer Reichweite deiner Tiere. Credit: IMAGO / Westend61

4. Weintrauben oder Rosinen

Ein weiteres Lebensmittel, welches bei Verzehr schlimme Folgen für deine Vierbeiner haben kann, sind Weintrauben und die damit einhergehenden Rosinen. Schon in kleinen Mengen können diese zu Erbrechen, Durchfall oder Magenkrämpfen führen. Doch viel schlimmer ist, dass schon 10g Trauben bzw. 3g Rosinen bei Hunden zu Nierenversagen führen können. Auch für Katzen und andere Tiere besteht dieses Risiko.

Dabei ist es egal, ob es sich um reife, unreife, grüne oder rote Weintrauben gehandelt hat. Sei also vorsichtig, dass dir beim Knabbern von Rosinen oder Weintrauben keine auf den Boden fallen.

5. Duftöle oder Duftkerzen

In einem anderen Artikel haben wir schon darüber berichtet, dass eine Studie erst kürzlich herausfand, wie gefährlich Duftkerzen nicht nur für Tiere, sondern auch für Menschen sein können. Die sensiblen Geruchsnerven unserer Vierbeiner empfinden den für uns so angenehmen Geruch als total unangenehm. Aufgestellte Duftöle können außerdem von deinen Fellknäulen abgeleckt werden, sodass sie die giftigen Substanzen über die Schleimhaut aufnehmen.

Die Folge: Magen-Darm-Beschweren, Schleimhautreizungen und regelrechte Vergiftungen. Unser Tipp ist es daher, den Raum regelmäßig zu lüften, wenn du Duftkerzen oder Duftöle benutzt. Außerdem sollten sich diese vorweihnachtlichen Dinge natürlich außer Reichweite deines Tieres befinden.

Entspannt durch die Weihnachtszeit mit Hund und Katze

Als Haustier-Besitzer:in hat man eine spezielle Verantwortung gegenüber seinem Fellknäul. Deshalb solltest du dich vielleicht von dem Lieblingsplatz für deinen Weihnachtsstern verabschieden, wenn dieser einfach von deinem Haustier erreicht werden kann. Mit unseren Tipps und ‚Warnhinweisen‘ steht dem entspannten Weihnachten mit Katze und Hund nichts mehr im Wege!

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