Der frühe Morgen ist eine komplizierte Tageszeit. Nach dem Aufstehen und dem ersten Kaffee sind manche direkt gut gelaunt und sehen dem Tag mit Freuden entgegen. Andere müssen erst einmal ihre Gedanken sortieren und haben noch gar keine Lust, die Aufgaben des Tages anzugehen. Diese Menschen sollten sich vor dem Verlassen des Hauses unbedingt die folgenden Gedanken machen: Denn dann sind Motivation und Tatendrang statt Müdigkeit und Vergesslichkeit an der Tagesordnung.

Hier siehst du meine drei Tipps für einen motivierten Start in den Tag.

1. Zufriedenheit einpacken

Bevor du deinen Schlüssel und deinen Mantel greifst und in denn kühlen Morgen huschst, denke kurz über deinen Tag nach: Wo sind die Höhen, wo sind die Tiefen? Was brauchst du wahrscheinlich, um dich über den Tag verteilt glücklich zu machen? Wenn du deinen Tag Schritt für Schritt durchgehst und die Schwachpunkte erkennst, kannst du aktiv dagegen steuern.

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Ein Beispiel: Ich habe an einem Tag mehrere anstrengende Meetings. Deswegen packe ich mir ein paar Trinkpäckchen mit meinem Lieblingsgetränk ein. Das macht es mir viel einfacher, die Meetings zu überstehen.

2. Schlechte Laune beiseitelegen

An manchen Tagen ist einfach der Wurm drin: Du stehst auf, hast schlechte Laune. Du machst Kaffee, hast schlechte Laune. Ziehst dir die Schuhe an, hast schlechte Laune. Schlechte Laune zu haben ist okay und ganz normal, doch oft ist sie sehr schnell heilbar. Wenn du dich selber fragst, warum du eigentlich schlechte Laune hast, kannst du viel einfacher den Grund verstehen und analysieren.

Ein Beispiel: Ich hatte heute Morgen beim Aufstehen schlechte Laune und war ein Miesepeter. Doch warum? Ich begann meinen Körper zu erspüren und mir wurde klar: Ich habe Bauchschmerzen, weil ich gestern zu viel Kohl gegessen habe. Da lag der Fehler. Für den Tag plante ich also sehr viel Schonkost ein. Und voilà: Mit einem Problem und einer Lösungsstrategie lassen sich Probleme viel besser beseitigen.

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Deutschland; NRW; Ruhrgebiet; Dusseldorf; junge Frau in ihrer schrillen Wohnung. Foto: gettyimages/ Westend61

3. Nach Hause kommen planen

Eine der wichtigsten Dinge, die mir helfen, mich morgens in den Tag zu quälen: Wann werde ich wieder in meinem kuscheligen zu Hause sein? Es ist viel einfacher, an einem schlechten Tag gute Laune und gute Stimmung zu erzeugen, wenn du ganz genau weißt, wann du wieder „du selbst“ sein kannst.

Fazit: Mit 3 Fragen auf den Tag freuen

Niemand sollte sich für einen Job, seine Kolleg:innen oder seine Bekannten verbiegen und nicht mehr authentisch sein. Allerdings gibt es immer mal wieder Dinge, wo du einfach durchmusst: ein unangenehmer Termin beim Arbeitsamt, ein Essen mit den Schwiegereltern oder ein Gespräch mit der HR deines Unternehmens. Das geht viel einfacher mit einer Perspektive: Freu dich schon beim Herausgehen aus der Haustür darauf, dass du bald wieder da sein wirst.

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