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Das sind die 4 größten Motivations-Fehler bei der Arbeit

Du bist unmotiviert bei der Arbeit? Dann könnte es an diesen 4 Fehlern liegen. Wie du diese vermeiden kannst, liest du hier.

Unmotiviert auf der Arbeit? Das solltest du vermeiden. Foto: Getty Images / xavier Lorenzo

An manchen Tagen ist es schwerer, sich bei der Arbeit zu motivieren als an anderen, das kennt bestimmt jede:r. Jedoch kommt dieses unmotiviert sein meist nicht von ganz allein, sondern liegt an unserer eigenen Einstellung und den Gedanken, die wir uns unbewusst machen. Hier liest du, welche Motivations-Fehler die 4 größten sind.

Diese Motivations-Fehler solltest du vermeiden

Es steht außer Frage, dass es Motivation braucht, um seine Ziele zu erreichen. Jedoch passiert es oft genug, dass wir uns selbst bewusst oder unbewusst demotivieren. Um das zu vermeiden, solltest du diese Fehler nicht mehr machen.

1. Sich mit anderen zu vergleichen

Durch das Konkurrenzdenken, welches sich in der Gesellschaft immer mehr ausbreitet, vergleicht sich jede:r sehr mit anderen und ist demnach entweder aufgrund des Erfolges und des eigenen Könnens entweder besser oder schlechter als andere. Wenn man dies allerdings in der Realität betrachtet, müsste jeder Mensch die gleichen Voraussetzungen und Förderungen haben, damit man sich gegenseitig vergleichen kann, denn so ist jede:r ein eigenes Individuum. Sobald man sich mit anderen vergleicht, stehen diese im Vergleich viel hier als man selbst und unsere Motivation ist hinüber.

Der Trick dabei ist, dass man sich immer nur mit sich selbst vergleicht und anstatt besser zu werden als andere, sich das Ziel zu setzten, dass man besser wird, als man vorher war. Dabei sollte man die eigene Entwicklung betrachten und öfters einen Blick in die Vergangenheit wagen, um zu sehen, was du in dieser Zeit bis jetzt erreicht hast. Wenn man sich dies erstmal vor Augen hält, wird die Motivation mit Sicherheit steigen.

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Das solltest du vermeiden, um nicht demotiviert auf der Arbeit zu sein. Foto: Getty Images / westend61

2. Verstärker falsch einsetzen

Damit wir uns selbst motivieren können, ist es immer wichtig, sich selbst auch zu belohnen, diese nennt man sogenannte Verstärker. Diese Verstärker lassen sich in vier verschiedene einteilen. Materielle Verstärker sind Dinge, die man sich als Belohnung zulegt, beispielsweise ein neues Buch. Dann gibt es auch noch die Aktivitätsverstärker, wenn du dich mit einem Besuch im Kino belohnst oder dem Gang zu einem Konzert beispielsweise.

Neben diesen gibt es auch noch Sozialverstärker, darunter versteht man Verstärker, die dich auf verbaler oder nonverbaler Ebene stärken und durch die du dir selbst positives Feedback geben kannst.

3. Die Aufmerksamkeit auf falsche Dinge setzen

Wie stark unsere Motivation ist, hängt ganz davon ab, welchen Dingen wir besondere Beachtung schenken, denn dahin wandert unsere Energie. Dabei ist es auch wichtig, dass du deine Gedanken auf diesem Ziel lässt, denn wenn du deinen Blick auf das Nichterreichen richtest, sorgt dies für Demotivation.

4. Falsche Handlungsmuster

Die meisten täglichen Tätigkeiten verfolgen wir nach einem bestimmten Schema beziehungsweise einem Handlungsmuster. Diese sind jedoch nur so lange positiv, wenn wir nicht währenddessen immer wieder blockiert sind oder eine Unsicherheit verspüren, denn dann sinkt auch unsere Motivation. Um herauszufinden, welche Tätigkeit aus deinem Handlungsmuster dich blockiert, solltest du dieses genau betrachten und dabei deine Gefühle und Gedanken beachten.

So vermeidest du Motivations-Fehler

Vielleicht erkennst auch du dich in einem dieser Fehler und kannst in Zukunft versuchen, diese zu vermeiden. Falls deine Demotivation jedoch immer noch anhält, dann solltest du diese noch mehr hinterfragen und vielleicht auch in Erwägung ziehen, ob es an deinem Job liegt, da er dir beispielsweise kein Spaß macht. Was du tun solltest, bevor du deinen Job kündigst, liest du hier: Diese 3 Dinge solltest du tun, bevor du deinen Job kündigst