Du kennst das doch bestimmt auch: Du gehst zum Ikea-Möbelhaus und möchtest eigentlich nur dieses eine Regal kaufen, das du unbedingt für deine neue Wohnung brauchst. Doch dann geschieht es: Du gehst durch die Markt- und Lagerhalle, guckst in deinen Einkaufswagen und plötzlich liegen da viel mehr Dinge drin, als du ursprünglich haben wolltest. Komisch, wer hat die nur da reingetan?

Du musst dich jetzt aber nicht schlecht fühlen, denn mir geht es ganz genauso. Und mal ehrlich bei der schönen Auswahl an Kissen, Pflanzen oder Duftkerzen ist es einfach so gut wie unmöglich, nur dieses eine Regal zu kaufen.

Doch damit ist jetzt Schluss! Denn ich zeige dir heute ein paar kleine Tipps, mit denen es dir leichter fällt, im Ikea-Möbelhaus auch wirklich nur das zu kaufen, was du unbedingt brauchst.

Wein & Weiber ist der Podcast vom wmn-Magazin. In dieser Folge sprechen Lisa und Mona über die „Law of Attraction“ und wie du so mehr in deinem Leben erreichen kannst.

Ikea-Möbelhaus: Wir haben doch alle dasselbe Problem

Eine Frage, die sich mir selbst nach einem Besuch bei Ikea häufig stellt, ist: Warum kaufe ich hier eigentlich immer so viel? Und das ist tatsächlich eine gute Frage, denn um das Problem endgültig zu beheben, muss man es bei der Wurzel packen.

Das Wichtigste zuerst: Wir müssen uns eigentlich gar nicht so schlecht fühlen, denn schließlich ist es nicht unsere Schuld, so viel im Ikea-Möbelhaus zu kaufen. Jede:r, der oder die schonmal bei Ikea war, weiß, dass es einen Grund für die genaue Aufteilung in den Filialen gibt.

Auch die Tatsache, dass man bereits im Ausstellungsbereich kleine Artikel wie Kleiderbügel, Spiegel und Magnete kaufen kann, zeigt: Das Ikea-Möbelhaus hat ein sehr durchdachtes Marktkonzept. Daher ist es keine Schande, andauernd darauf reinzufallen und mehr zu kaufen, als man braucht. Das ist schließlich so gewollt.

Frau IKEA
Im Ikea-Möbelhaus weniger kaufen geht einfacher, als du denkst, und zwar mit diesen Tricks: Credit: imago images/Panthermedia

Kaufen im Ikea-Möbelhaus: Es geht auch ohne völlige Selbstbeherrschung

Trotz alledem ist es doch ein befreiendes Gefühl, wenn man mal nur das kauft, was man auch wirklich braucht. Und das kannst du sogar ohne unglaubliche Selbstdisziplin erreichen.

Denn mit diesen Tricks ist es mir schon einige Male gelungen, auch wirklich nur diese eine Sache zu kaufen:

1. Bye bye, EC-Karte

Das ist zwar vielleicht ein sehr radikaler Trick, jedoch ist er zugleich auch sehr effektiv. Bevor du das nächste Mal zum Ikea-Möbelhaus fährst, nimmst du alles aus deinem Portemonnaie raus, was du nicht unbedingt brauchst. In diesem Fall solltest du vor allem deine EC- und Kreditkarten zu Hause lassen.

Nimm am besten nur soviel Geld mit, wie du auch tatsächlich benötigen wirst. Wenn du also ein Regal für ca. 50€ kaufen möchtest, dann nimm auch maximal diesen Betrag mit. So kommst du nämlich gar nicht erst in Versuchung, überhaupt noch etwas anderes mitzunehmen, bezahlen könntest du es schließlich sowieso nicht.

2. Weg mit dem Einkaufswagen!

Lass bei deinem nächsten Besuch im Ikea-Möbelhaus den Einkaufswagen stehen. Denn: In einen Einkaufswagen passen so viele Dinge rein, die du theoretisch kaufen könntest. Hast du also keinen dabei, kannst du auch nicht so viel hineinlegen.

Klar ist das nicht immer realistisch. Denn einen Kleiderschrank durch das ganze Ikea-Möbelhaus zu tragen, ist dann den Aufwand vielleicht doch nicht wert. Aber wenn du die Möglichkeit hast, nimm doch einfach nur deinen eigenen Beutel mit.

3. Vermeide die Ausstellung

So schön die Ausstellung im Ikea-Möbelhaus auch immer ist, du solltest sie trotzdem meiden. Denn hier ist das Risiko einfach viel zu groß, dass man doch noch was Schönes sieht und es mitnehmen möchte. Gehe stattdessen direkt in die Verkaufshalle und suche dir nur die Sachen, die du auch wirklich benötigst.

Tipp: Du brauchst eine Kommode, aber weißt nicht, in welchem Regal in der Lagerhalle du sie findest? Dafür musst du zum Glück gar nicht in die Ausstellung gehen. Je nachdem wie dein Ikea-Möbelhaus ausgestattet ist, gibt es Info-Stationen, an denen du einfach den Namen des Möbelstücks eingeben kannst und schon wird dir angezeigt, wo du es findest. Sollte es solche Stationen nicht geben, kannst du auch einfach eine:n Mitarbeiter:in fragen. Die kennen sich schließlich aus.

4. Abkürzungen sind deine besten Freunde

Du folgst auch immer den Leuchtpfeilen auf dem Boden? Vermutlich schon, denn das ist ja auch der ausgeschilderte Rundgang. Aber wusstest du, dass es auch Abkürzungen zwischen den jeweiligen Abteilungen gibt? Die sind sogar richtig praktisch. Denn so kannst du ganz schnell vom einen in den anderen Bereich kommen, ohne auch nur in die Verlegenheit zu geraten, dir doch noch eine Duftkerze in die Einkaufstasche zu legen.

Tipp: Du findest diese Abkürzungen sogar auf der Info-Karte. Sie sind dort meistens mit gestrichelten Linien eingezeichnet.

5. Endlich: Der langersehnte Hotdog

Doch was ist, wenn all diese Tipps immer noch nichts taugen? Dann hilft eigentlich nur noch eins: Die Freude auf einen Hotdog nach einem erfolgreichen Einkauf. Zwar ist der Hotdog am Ende eines Besuchs im Ikea-Möbelhaus bei mir zumindest schon fast Tradition, aber in besonderen Fällen muss er auch mal als Belohnung herhalten.

Wenn also alle Stricke reißen und du während deines Aufenthalts bei Ikea merkst, dass es dir doch schwerer fällt als gedacht so wenig zu kaufen, dann belohne dich einfach selbst mit einem Hotdog, sobald du nur das gekauft hast, was du brauchst.

Frau Hand Hotdog
Du hast es geschafft im Ikea-Möbelhaus nur wenig zu kaufen? Dann belohne dich doch mal mit einem Hotdog. Credit: imago images/Starkovphoto

Bist du bereit für das Ikea-Möbelhaus?

Ob du nach all diesen Tipps jetzt wirklich bereit bist, um dich dem Ikea-Möbelhaus zu stellen, erfährst du nur, wenn du es einfach mal ausprobierst. Aber ich bin mir sicher, wenn es bei mir klappt, funktioniert es auch bei dir. Und falls gar nichts mehr geht, muss eben nach dem Hotdog doch noch ein kleines Softeis her.

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