Wassermelonen, Pfirsiche und Ananas sind echte Sommerfrüchte, die wir Menschen an heißen Tagen auf keinen Fall missen möchten. Doch wie ist das bei Hunden? Dürfen Hunde Ananas fressen? Wenn du dir diese Frage auch schon einmal gestellt hast, verraten wir dir hier die Antwort und erklären dir außerdem, worauf du unbedingt achten solltest, wenn du deinem Hund Ananas gibst.

Dürfen Hunde Ananas fressen?

Grundsätzlich lautet die Antwort auf diese Frage: Ja! Die Ananas ist sogar unter bestimmten Bedingungen sehr gesund für Hunde und somit eine perfekte Nahrungsergänzung. Die Ananas enthält nämlich zum einen viele wichtige Mineralstoffe und Vitamine, wie beispielsweise Vitamin C, Kalium, Eisen, Kupfer und Zink.

Des Weiteren beinhaltet dir Ananas einen Stoff namens Bromelain. Dieser Stoff setzt sich aus zwei Enzymen zusammen und ist mittlerweile dafür bekannt, eine entzündungshemmende und verdauungsfördernde Wirkung zu haben.

Als wäre das noch nicht genug, gilt die Ananas für Hunde auch noch als ein natürliches Mittel gegen Würmer. Denn die Enzyme des Bromelains töten Würmer auf natürliche Weise ab. Dennoch solltest du bei Wurmbefall deines Vierbeiners zur Sicherheit noch zu einer normalen Wurmkur greifen. Das Füttern von Ananas kann jedoch unterstützend wirken.

Hund Ananas Brille
Hunde dürfen zwar Ananas fressen, jedoch musst du dabei so einiges beachten. Foto: Elles Rijsdijk via Canva.com

Beachte das, wenn du deinem Hund Ananas gibst

Wie du siehst, hat die Ananas auch für Hunde viele Vorteile. Dennoch kannst du deinem Vierbeiner jetzt nicht völlig bedenkenlos eine ganze Ananas geben. Wir zeigen dir hier, was du noch beachten musst, wenn du deinem Hund Ananas geben möchtest:

1. Nur frische Ananas verwenden

Zuerst ist es extrem wichtig, dass du deinem Hund lediglich frische Ananas gibst. Denn nur frische Ananas enthält die wichtigen Vitamine und Mineralstoffe. Alternativ kannst du auch Ananaspulver aus dem Reformhaus nutzen.

Achtung: Füttere deinen Hund niemals mit Ananas aus der Dose. Diese enthält viel mehr Zucker als frische Ananas und ist somit gerade für Hunde deutlich ungesünder. 100 Gramm Dosenananas enthalten gut 15 Gramm Zucker, das ist beinahe das Doppelte von einer gewöhnlichen Cola (9 Gramm pro 100 Gramm).

2. Nicht zu viel Ananas verfüttern

Hunde dürfen außerdem nicht zu viel Ananas fressen, da sie ansonsten Blähungen und Durchfall bekommen können. Auch die erhöhte Kaliumzufuhr kann unter Umständen dazu führen, dass sich der pH-Wert des Harns erhöht, wodurch sich letztendlich sogenannte Struvit-Steine bilden können.

3. Unreife Ananas ist gefährlich für Hunde

Ananas wird zwar manchmal unreif geerntet, um den meist langen Transportweg zu überstehen, anders als Bananen reift sie während ihres langen Transportweges jedoch nicht nach. Es gibt somit einige Fälle, in denen die Ananas noch nicht völlig reif im Supermarkt liegt.

Der Verzehr von unreifer Ananas kann sowohl beim Menschen als auch bei Tieren zu üblen Krämpfen führen und abführend wirken. Achte daher immer darauf, deinem Hund keine unreife Ananas zu geben.

Welpe Ananas
Wenn du alle oben genannten Punkt beachtest, darfst du deinen Hund bedenkenlos mit Ananas füttern – in Maßen versteht sich. Foto: Lepro/ Getty Images Signature via Canva.com

Fazit: Ananas ist gesund für Hunde – aber nur in Maßen

Hunde dürfen also prinzipiell Ananas essen. Um genau zu sein, ist die tropische Frucht für die Vierbeiner sogar äußerst gesund. Allerdings solltest du stets darauf achten, deinem Hund nicht zu viel Ananas zu geben.

Verwendest du die Frucht als Wurmmittel oder Nahrungsergänzung, solltest du sie immer nur für kurze Zeit verfüttern und sie danach quasi wieder absetzten. So bleibt alles in Balance und du musst dir keine Sorgen machen, dass dein Hund zu viel Säure oder Kalium aufnimmt.

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