Hunde lieben Streicheleinheiten und Aufmerksamkeit. Doch möchtest du dich bei deinem eigenen Hund oder dem Nachbarshund so richtig beliebt machen? Hunde sind treue Seelen und nicht schwer zu beeindrucken. Doch wie du deinen Hund zu deinem absolut besten Freund machst, erfährst du hier. 

Hunde lieben dich für die Basics 

Es gibt vier Punkte, die dein Hund sowieso schon an dir liebt und die du deinem Hund geben solltest. Außerdem solltest du dies über deinen Hund wissen, um daran anzuknüpfen und sein absoluter Lieblingsmensch zu werden. 

Frau kuschelt mit Hund
Hunde lieben Streicheleinheiten. Foto: Pexels / Ismael Jiménez Barcenas

1. Sozialisierung 

Viele Hunde fühlen sich am stärksten mit der Person verbunden, die sich während ihrer wichtigsten Sozialisationsphase um sie kümmert. Die Sozialphase beschreibt dabei die ersten 6 Monate ihres Lebens. In diesem Alter ist das Gehirn von Welpen laut Hunde-Expert:innen sehr empfänglich und ihre frühen sozialen Erfahrungen beeinflussen sie für den Rest ihres Lebens. Deshalb solltest du außerdem darauf achten, dass dein Hund in dieser Lebensphase möglichst viele gute Eindrücke sammeln kann. 

2. Aufmerksamkeit und Zuneigung  

Dein Hund bevorzugt jemanden, der nicht seine erste Bezugsperson ist? Auch das kann ab und zu passieren. Die meisten Hunde neigen dazu, sich an die Person zu binden, die ihnen die meiste Aufmerksamkeit schenkt.

Darüber hinaus verstärkt körperliche Zuneigung die Bindung zwischen Hund und Mensch. Wenn jemand einem Hund gegenüber reserviert und distanziert ist, ist der Hund dieser Person gegenüber auch reserviert und distanziert. Aber wenn du deinem Hund viele Streicheleinheiten und Liebe zuteilwerden lässt, wird er diese Aufmerksamkeit wieder bei dir suchen.  

Nice to know: laut Hundeexpert:innen auf ist es für unseren Hund ein absoluter Liebesbeweis, wenn wir ihm liebevoll in die Augen schauen oder streicheln. Das steigert das Level des Hormons Oxctocin. Japanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass bei Hund und Mensch die Produktion des Hormons Oxytocin ansteigt, wenn sie sich in die Augen schauen. Oxytocin wird auch als Kuschelhormon bezeichnet, denn es wird gebildet, wenn wir uns miteinander wohlfühlen: beim Kuscheln und Streicheln. 

3. Positive Verknüpfungen 

Neben der Aufmerksamkeit, die ein Hund bekommt, spielt auch die Verknüpfung mit etwas Positivem eine Rolle. Mit anderen Worten: Wenn eine Person mit positiven Dingen assoziiert wird, baut der Hund eine gute Bindung zu ihr auf.    

4. Persönlichkeiten und Hunderassen  

Was eigentlich als lustige Erkenntnis gilt, ist in vielen Fällen tatsächlich wahr: Viele Hunde sehen ihren Besitzer:innen ähnlich. Das Sprichwort “Gleiches zieht Gleiches an” trifft auch auf Hunde und Menschen zu. Hunde wählen oft einen Lieblingsmenschen, der ein ähnliches Energielevel wie sie selbst hat und ihrer Persönlichkeit entspricht.    

Hund auf Waage
Auch eine gesunde Ernährung ist wichtig für das Wohlbefinden deines Hundes. Foto: Pexels / Denniz Futalan

Mit diesen Aktivitäten kannst du der Lieblingsmensch des Hundes werden 

Es gibt ein paar Dinge, die du mit deiner liebsten Fellnase machen kannst, um ihr absoluter Liebling zu werden. Natürlich ist jeder Hund anders, deswegen probiere ruhig aus, was dein Hund am liebsten mag.  

  • Spiel und Spaß: Apportierspiele, Tauziehen oder Verstecken spielen Hunde am liebsten. 
  • Halte ab und zu eine Trainingseinheit ab: So kann dein Hund alte Tricks besser im Gedächtnis behalten und neue Tricks lernen. 
  • Wenn dein Hund superaktiv ist, probiere eine Hundesportart wie Agility oder Flyball aus, bei der du und dein Hund als Team zusammenarbeiten könnt. Das stärkt eure Bindung. 
  • Gesunde Ernährung ist auch bei Hunden essenziell: Setze auf gesunde Proteinquellen mit geringen Füllstoffen und probiere auch mal selbstgemachte Mahlzeiten für deinen Hund aus. Mach die Essenszeit zu einer Aktivität, die eure Bindung stärkt, indem du sie spielerisch gestaltest oder Augenkontakt mit deinem Hund übst. 
  • Ab und zu kannst du deinem Hund auch mal etwas Entspannung gönnen: Gib deinem Hund etwas Fellpflege oder eine Massage. 

Fazit: Hunde lieben dich sowieso 

Fest steht: Hunde überschütten uns meist sowieso mit ihrer Liebe. Doch wie jeder Mensch hat auch jeder Hund andere Eigenschaften. So gibt es Hunderassen, die sich gern auf einen Menschen fixieren und Rassen, die sich gern auf mehrere Menschen beziehen. Doch mit etwas Bewegung, Spiel, Spaß und Leckerlis bist du ganz schnell ganz vorn mit dabei.