Mit Katzen rumtoben kann schon eine Menge Spaß machen. Jedoch scheint es manchmal nicht so, als wollen Katzen spielen. Dabei ist es besonders bei Hauskatzen wichtig, dass sie sich viel bewegen. Das kannst du tun, wenn deine Katze nicht mit dir spielt.

Patricia Neumann
Patricia ist stolze Katzenmama. Foto: Patricia Neumann

Unsere Autorin Patricia ist passionierte Katzenmama und somit unsere Katzenexpertin. Alle Tipps, die du hier findest, wurden vorher von ihr und ihrem Kater Lio ausprobiert.

1. Du animierst nicht den Jagdtrieb deiner Katze

Egal, wie alt oder verschmust deine Katze ist: in ihr steckt das Verlangen zu jagen. Dieser Jagdtrieb muss nur manchmal ein wenig herausgekitzelt werden. Dafür brauchst du entsprechendes Spielzeug. Damit kannst du nun die Beute imitieren. Am besten bewegst du das Spielzeug langsam und so, dass deine Katze es hören kann. Lass deine Katze die Beute nach ein paar Minuten fangen. Laut dem Katzen-Experten Jackson Galaxy sind Katzen nur wirklich glücklich, wenn sie ihren Jagdinstinkt ausleben können.

2. Es ist nicht das richtige Spielzeug

Nicht jedes Katzenspielzeug ist gleich geeignet. Der Grund, warum eine Katze ein Spielzeug nicht mag, ist fast immer derselbe: Deine Katze braucht etwas, das ungefähr so groß ist, wie die Beute in der Natur. Pluspunkte gibt es, wenn das Spielzeug raschelt oder fiepst.

3. Deine Katze hat gerade keine Lust zu spielen

Genauso wie wir haben Katzen nicht immer Lust dazu, sich zu bewegen. Schließlich schlafen Katzen ungefähr doppelt so viel wie wir. Wenn deine Katze also keine Lust hat oder sogar ängstlich wirkt, solltest du aufhören und deine Samtpfote in Ruhe lassen.

Katze spielen
Das ausgewählte Spielzeug muss ungefähr so groß sein wie die Beute in der Natur. Foto: ramustagram / Getty Images

4. Du bist beim Spielen unkonzentriert

Katzen sind unglaublich feinfühlige Tiere. Sie merken also sehr schnell, wenn irgendetwas nicht stimmt. Das macht sich auch beim Spielen bemerkbar. Wenn du währenddessen auf Instagram oder TikTok herumscrollst, merkt deine Katze das und sie hat dann keine Lust mehr. Nimm dir also genug Zeit zum Spielen und genieße die Zeit mit deinem Haustier.

5. Deine Katze ist krank

Wenn deine Katze schon ein bisschen älter ist, kann es sein, dass sie sich nicht mehr so gerne bewegt. Wenn sie gar nicht mehr spielt, kann es sein, dass sie unter Gelenkproblemen leidet. Das sollte auf jeden Fall vom Tierarzt oder der Tierärztin untersucht werden.

6. Es ist bei euch noch kein festes Ritual

Katzen lieben feste Rituale und haben einen festen Tagesablauf, das sagen die Tier-Expert:innen von Zooplus. Um die Bindung zu stärken, sind feste Rituale für deine Katze sehr wichtig. Plane also eine feste Zeit am Tag ein, wo du mit deiner Katze spielen kannst.

7. Du spielst zu lang

Katzen können gar nicht so lange spielen. Zehn bis fünfzehn Minuten am Stück sind für deine Samtpfote pro Spiel-Session genug. Wenn deine Katze anfängt zu hecheln oder andere Anzeichen von Erschöpfung zeigt, solltet ihr aufhören.

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