Ganz ehrlich: Zeigst du dir selbst so viel Liebe, wie du es bei anderen tust? Im Alltag nehmen wir uns oft viel zu wenig Zeit, auf uns selbst zu achten. Doch ein kleiner Mental Health Check-In von Zeit zu Zeit, kann nicht schaden. Mit unseren fünf Fragen zum Selbstliebe-Test, kannst du schauen, wie es um den Stand deiner Selbstliebe steht. 

Ist es elbstliebe oder Arroganz? 

Wenn wir uns wenig Zeit für Selbstliebe nehmen, kann sich ein Akt der Selbstliebe zunächst egoistisch anfühlen. Denn wenn wir uns um uns selbst kümmern, haben wir ja weniger Zeit für Andere, oder? Die Selbstliebe-Expertin Allison Abrams schreibt dazu auf Psychology Today folgendes: 

Damit wir uns richtig verstehen. Wenn es um Selbstliebe als Instrument für psychische Gesundheit geht, ist sie alles andere als eingebildet, arrogant oder ein anderes negatives Attribut, das ihr oft zugeschrieben wird.

Allison Abrams
Frau steht vor Spiegel
Was siehst du, wenn du in den Spiegel schaust? Foto: Pexels / EKATERINA BOLOVTSOVA

Selbstliebe Test: Stell dir diese 5 Fragen 

Der erste Schritt, um zu mehr Selbstliebe zu gelangen ist demnach, erstmal zu schauen, wie es überhaupt um deine Selbstliebe steht. Dazu solltest du dir einige Fragen im Selbstliebe-Test stellen. 

1. Selbstliebe-Test: Was denke ich, wenn ich in den Spiegel schaue? 

Wenn du zufrieden bist, wenn du in den Spiegel schaust – Bravo! Vielleicht entdeckst du auch die ein oder andere Sache, die dir an dir selbst noch nicht zu 100 Prozent gefällt. Doch zunächst ist es laut Expert:innen ein guter Anfang, sich seiner Selbst bewusst zu sein. 

2. Wie reagiere ich auf Komplimente? 

Klopfst du dir, nachdem du ein Kompliment erhalten hast, eher auf die Schulter oder ist es dir unangenehm? Wie wir auf die Meinung anderer reagieren, sagt viel über das Maß an Selbstliebe aus. 

3. Wie fühle ich mich, wenn ich einen Fehler gemacht habe? 

Fehler macht jeder, aber wie hart gehst du mit dir nach einem Fehler ins Gericht? Vielleicht siehst du dies als Lerneffekt an oder aber du denkst noch lange darüber nach. 

4. Genieße ich Me-Time? 

Du verbringst gerne Zeit mit dir selbst, schreibst Tagebuch, meditierst oder gehst spazieren. Vielleicht magst du es aber auch gar nicht allein zu sein. Laut Expert:innen ist die Kunst des Alleinseins wichtig für unsere Selbstliebe. 

5. Kann ich über mich selbst lachen? 

Auch dies reflektiert, wie wichtig es dir ist, was andere von dir denken. Sobald du über dich selbst lachen kannst, hast du die Möglichkeit selbst zu entscheiden, wie eine Situation wahrgenommen wird. So zeigt die Möglichkeit über sich selbst lachen zu können ein hohes Maß an Selbstliebe. 

Frau lächelt in Kamera
Selbstliebe führt dazu, dass wir glücklicher sind. Foto: Pexels / Polina Tankilevitch

Selbstliebe-Test: Tipps für mehr Selbstliebe 

Wenn du die fünf Fragen weitaus positiv beantworten konntest, wirst du wahrscheinlich schon über ein hohes Maß an Selbstliebe verfügen. Falls nicht – don’t worry! Laut Expert:innen ist das Erlernen der Selbstliebe ein Prozess. Auf Psychology Today gibt uns Dr. Tchiki Davis einige Tipps dazu, wie wir mehr Selbstliebe praktizieren können: 

  • Sei freundlich zu dir selbst: Das ist manchmal gar nicht so leicht. Davis empfiehlt deshalb sich selbst einen ermutigenden Brief zu schreiben. 
  • Mach eine Selbstliebe-Meditation: Meditationen helfen nachweislich dabei, sich selbst bewusster wahrzunehmen. Je positiver wir die Meditation gestalten, desto besser fühlen wir uns danach, so Davis. 
  • Versuch dir selbst mehr gut zuzureden: Sei deine eigene beste Freundin. Sich selbst negativ zuzureden, ist laut Davis sehr weit verbreitet. Doch sobald wir dies infrage stellen, entwickeln wir mehr gute Gedanken uns selbst gegenüber. 
  • Gib anderen Liebe: Wenn wir wissen, wie wir anderen Zuneigung geben können, können wir dies auch besser bei uns selbst tun, sagt Davis. Vergiss also nicht, deinem Umfeld Liebe zu geben.  

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