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Traumdeutung: Studie zeigt, wie schädlich es ist, nicht zu träumen

Nicht träumen kann ein Gesundheitsrisiko bedeuten, zeigt eine Studie. Halluzinationen und Depressionen könnten die Folge sein.

Frau Bett
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Traumsymbol Wasser: Was bedeutet der Quell des Lebens?

Wasser ist lebenswichtig. Doch was steckt dahinter, wenn wir vom Quell des Lebens träumen? Was steckt hinter der Traumdeutung Wasser? Wir klären auf und stellen euch die verschiedenen Bedeutungen vor.

Von Spinnen verfolgt werden, Auto fahren und die Bremse nicht finden oder einfach nur endlos fallen – Träume sind meist vollkommen verrückt und sehr individuell. Sich darüber auszutauchen kann wahnsinnig unterhaltsam sein. Zumindest für die Menschen, die sich daran erinnern. Was ist, wenn wir nicht träumen? Eine Studie deckt erhebliche Gesundheitsrisiken auf.

Nicht träumen? Von wegen! Wir träumen 6 Jahre unseres Lebens

Prinzipiell träumen wir alle, auch wenn wir uns nicht daran erinnern können. Pro Nacht dauern das in etwa 1,5 Stunden an. In dieser Zeit durchleben wir drei bis fünf Träume. Diese sind oft nur wenige Minuten kurz, füllen in der Traumzeit jedoch Stunden. 90 % unserer Träume vergessen wir jedoch wieder.

Grundlegend können wir in jeder Schlafphase träumen – in der REM-Schlafphase ist es jedoch am intensivsten. Diese Schlafphase zeichnet sich durch schnell bewegende Augen (Rapid Eye Movement = REM) aus und macht etwa ein Viertel unseres Schlafs aus. REM-Schlafphasen finden vier bis sechs Mal über die Nacht verteilt statt. Bleibt diese Tiefschlafphase aus, kann das gesundheitliche Risiken mit sich bringen.

Warum nicht zu träumen ein Gesundheitsrisiko anzeigen kann

Und genau an diesem Punkt setzt die Studie des Psychologen Rubin Naiman an, die in der Fachzeitschrift „Annals of the New York Academy of Sciences“ veröffentlicht wurde. Der Wissenschaftler meint, dass Menschen, die wenig oder gar nicht träumen, einem höheren Gesundheitsrisiko ausgesetzt sein könnten. So zeigt die Studie, dass mangelndes oder ausbleibendes Träumen ein Anzeichen für REM-Schlafmangel sein könnte.

Naiman sammelte hierfür Daten über die Ursachen und Ausmaße von Traumverlusten in der REM-Schlafphase. Sie alle standen in Verbindung mit Medikamenten, Schlafstörungen und anderen Faktoren wie dem Lebensstil oder dem Verhalten. Der Wissenschaftler fand im Ergebnis heraus, dass wenige oder ausbleibende Träume wesentlich damit zusammenhängen, dass der REM-Schlaf gestört ist.

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Na, schon mal vom Ex geträumt und Sorge gehabt, da könnten nicht überwundene Gefühle hinter stecken? Foto: IMAGO / Addictive Stock

Träume sind demnach ein wichtiges Anzeichen für einen gesunden Schlaf. Träumen und schlafen wir demnach nicht gesund, kann das zu körperlichen oder psychischen Gesundheitsrisiken führen. Folgende sind besonders häufig:

  • Reizbarkeit
  • Depressionen
  • Gewichtszunahme
  • Halluzinationen
  • Gedächtnisprobleme
  • Geschwächtes Immunsystem

„Viele der Gesundheitsrisiken, die mit Schlafmangel verbunden werden, resultieren aus einer stillen Epidemie von REM-Schlafentzug“, erläutert der Wissenschaftler. Die gute Nachricht ist jedoch, dass REM-Schlafentzug häufig selbstverursacht ist. Wer also wieder mehr träumen und gesund schlafen möchte, muss oft nur etwas an der Schlafhygiene oder der Lebensweise ändern.

Tipps für traumreiche Nächte

So sollte man die Ursachen von Schlafstörungen eliminieren, indem man beispielsweise das Smartphone aus dem Schlafzimmer fern hält, auf Alkohol verzichtet, das Fenster sowie die Gardinen schließt oder auf Sport und schwere Mahlzeiten vor dem Schlafengehen verzichtet.