Als Morgenmuffel stehst du erst auf, wenn du unbedingt musst und das auch nur mit grummeliger Laune. Na, erkennst du dich darin wieder? Dann darfst du dich jetzt offiziell als Morgenmuffel bezeichnen. Wenn du also zu den „Sprich mich auf gar keinen Fall vor meinem ersten Kaffee an“-Typen gehörst, dann werden dir diese neun Dinge bekannt vorkommen.

Für Morgenmuffel ist es zu früh für alles

Du brauchst nach dem Aufstehen erst mal Zeit, um richtig wach zu werden? Und du möchtest in dieser Zeit weder angesprochen werden noch irgendwas gefragt werden? Dann gehörst du definitiv zu den Morgenmuffeln und dir werden die folgenden neun Dinge bekannt vorkommen:

1. Geräusche sind ein Graus

Morgens schon laute Geräusche zu hören macht dich vollkommen fertig. Egal, ob es die Müllabfuhr ist, die schon um 6 Uhr am Morgen ihren Job verrichten muss, oder ob es dein:e Lebenspartner:in ist, der/die gerade die Spülmaschine ausräumt. Es ist in diesem Moment unerheblich, welche Geräusche das sind. Sie sollen nur bitte bitte aufhören.

2. Sprich mich nicht an

Das Einzige, was du nach dem Aufstehen möchtest, ist deine Ruhe. Du willst niemandem einen guten Morgen wünschen, auch nicht plaudern oder generell kommunizieren. Das ist nicht wirklich böse gemeint, aber morgens ist nicht deine Zeit, um wie ein Wasserfall zu plaudern.

Falls du doch angesprochen wirst, ist die Konversation meist schnell beendet und führt auch selten zu einem befriedigenden Ergebnis. Aber hey, du wirst noch den ganzen Tag reden, daher darfst du am Morgen einfach mal die Ruhe genießen!

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Morgenmuffel sind morgens nicht besonders gesprächig.(Photo: Prostock-studio/Shutterstock)

3. Wenn andere gute Laune haben, bekommst du schlechte

Dein:e Freund:in oder Mitbewohner:in läuft morgens pfeifend und gut gelaunt durch die Wohnung? Dann ist es sehr wahrscheinlich, dass du bereits nach 2 Sekunden genervt bist. Denn du kannst nicht nachvollziehen, wie jemand bereits morgens mit einem dicken Grinsen durch die Gegend laufen oder Witze reißen kann.

Aber Vorsicht, die gute Laune von anderen kann auch ansteckend sein, wenn du dich darauf einlässt! Denn ganz ehrlich: Ein guter Witz am Morgen kann auch deine Laune erheblich verbessern.

4. Outfit abends planen

Als Morgenmuffel planst du dein Outfit meistens abends. Denn du weißt genau, dass du die Zeit am nächsten Morgen brauchst, um in die Gänge zu kommen. Müsstest du morgens noch dein Outfit zusammensuchen, wärst du vermutlich völlig überfordert – nicht, dass du dann noch ohne Unterwäsche aus dem Haus rennst!

5. But First Coffee

Der erste Gang am Morgen geht zur Kaffeemaschine, denn ohne einen ordentlichen Koffein-Kick geht nichts. Danach fängst du meistens an, dich langsam zu entfalten und deine Laune steigt. Das bedeutet aber immer noch nicht, dass du jetzt auch schon für die erste Konversation bereit bist…

Falls du den Kaffee mal vergessen solltest oder spät dran bist: Dann Leute, nehmt euch in Acht! Warum du Kaffee nie direkt nach dem Aufstehen trinken solltest, erfährst du hier.

6. Die gute alte Snooze-Taste

Meistens drückst du sie nicht ein- oder zweimal, sondern solange, bis du völlig abgehetzt ins Bad stürmst und nur noch Zeit für das Nötigste hast (gut, wenn du dein Outfit dann bereits am Vortag zusammengelegt hast!). Das Problem dabei: Zu guter Laune führt das am Morgen nicht.

Frau, Bett
Drückst du morgens öfter die Snooze-Taste?(Photo: Lia Koltyrina/Shutterstock)

7. Bloß kein Frühstück

Schon das Wort Frühstück lässt dich erschaudern, dann müsstest du ja noch früher aufstehen. Das ist absolut keine Option! Da kann das Frühstück ruhig ausfallen oder du besorgst dir einfach auf dem Weg etwas beim Bäcker. Am Wochenende ist dann Brunchen genau dein Ding. Dafür kannst du lange schlafen und Frühstück und Mittagessen dann einfach kombinieren!

8. Du brauchst deinen Schönheitsschlaf

Besonders am Wochenende! Daher wissen deine Freunde auch, dass sie dich nicht vor 13 Uhr anrufen müssen. Bist du dann jedoch ausgeschlafen, dann bist du bereit fürs Wochenende und absolut jede Aktion.

9. Sport am Morgen

Während einige darauf schwören, dass ihnen eine halbe Stunde Joggen am Morgen zu einem produktiveren und besseren Tag verhilft, kommt das für dich erst recht nicht infrage. Stattdessen benötigst du einfach deine Zeit für dich. Aber gegen eine Runde Laufen am Nachmittag oder Abend hast du sicherlich nichts einzuwenden.

Fazit: Morgenmuffel brauchen Zeit, um sich zu entfalten

In dieser Zeit möchten sie dann meist auch nicht kommunizieren. Nach dem ersten Kaffee und etwas Zeit zum Wachwerden sieht das Ganze dann aber schon anders aus. Daher solltest du darauf verzichten, Morgenmuffel bereits am frühen Morgen mit Fragen zu überhäufen oder in wichtige Konversationen zu verwickeln.

Mehr rund ums Thema aufstehen und Morgenmuffel findest du hier.