Es ist Montagmorgen, der Wecker klingelt und wir haben einfach keinen Bock aufzustehen. Jeder wird den berüchtigten Montagsblues kennen, der uns Woche für Woche jede Menge Kraft kostet. Solidarisch in schlechter Laune zu versinken ist allerdings auch keine Lösung. Stattdessen könntest du dir ins Gedächtnis rufen, dass der Montagsblues ganz normal ist und vor allem mit ein paar kleinen Tricks gemindert werden kann.

3 Gründe für den Montagsblues

Ob wir darunter leiden oder nicht, hängt von vielen Faktoren ab. Für das Phänomen gibt es jedenfalls gute Gründe. Auf diese drei kommt es besonders an.

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Wofür das alles? Manchmal fühlt man sich fehl am Platz.(Photo: FG Trade)

1. Fehlende Anreize

Warum überhaupt aufstehen? Was bringt mir diese Woche überhaupt? Eine Umfrage der Monday Makers und der Karriereberatung Von Rundstedt zeigte, dass 42 % unter der Montagsdepression leiden und sich diese Fragen jede Woche aufs Neue stellen. Die Gründe? Gehalt, Motivation und mangelnde Wertschätzung. Besonders betroffen sind sensible Menschen, die sich Dinge leicht zu Herzen nehmen, wie der Dipl.-Psych. Hans-Günter Weeß in einem Interview mit dem Stern erklärt.

Umso wichtiger ist es, dass du dich für einen spannenden Beruf entscheidest. Neues zu lernen und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung können den Montagsblues vergessen machen.

Müde auf Arbeit lustige Gesetze
Arbeiten am Montag ist vor allem so schrecklich, weil wir so müde sind.

2. Du bist aus dem Takt

Am Wochenende haben wir endlich genug Zeit genüsslich auszuschlafen. Das rächt sich allerdings am Abend, der „Schlafdruck“ reicht nicht aus, um zeitig ins Bett zu hüpfen und am Montagmorgen wieder fit zu sein. Der Schlafrhythmus kommt schnell aus dem Takt. Während sich das Wachmacher-Hormon Kortisol noch Zeit lässt, ist das Nacht-Hormon Melatonin am frühen Morgen noch aktiv und lässt sich auch vom Klingeln des Weckers nicht stören.

Um nicht komplett aus dem Rhythmus zu kommen, lohnt sich ein Sonntagsspaziergang. Selbst wenn der nicht ausreicht, holt sich dein Körper seinen Schlaf am folgenden Abend zurück. Unsere Einschlaftricks haben wir hier für dich zusammengefasst.

Übrigens: Auch fettiges und zuckerreiches Essen stört den Schlaf, macht dich träge und spielt dem Montagsblues nur unnötig in die Karten. Wenn du am Wochenende schon zu ungesunden Lebensmitteln greifst, dann lieber am Mittag und nicht vor dem Schlafen gehen.

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Richtig Atmen kann dir helfen, Stress zu vermeiden.(Photo: LeoPatrizi/istock.com)

3. Stress setzt ein

Je unbeschwerter das Wochenende war, desto härter kicken die Deadlines, Abgaben und Verpflichtungen. Meist kommen die ersten Gedanken schon am Sonntagabend, kein Wunder, dass die Stimmung spätestens am Montagmorgen im Keller ist. 

Dagegen hilft nur eines: Entspannung. Um nicht vom Chaos begrüßt zu werden, hilft es, die Sachen für Montag soweit möglich schon am Freitag vorzubereiten. Entspannung bekommst du auch, indem du zum Beispiel das Handy für einige Zeit beiseitelegst. Ist das keine Option, helfen dir vielleicht diese Entspannungsübungen. Oder du reduzierst den Alltagsstress durch richtiges Atmen.

Montagsblues: Sieh’s mal locker

Kaum jemand entgeht dem Montagsblues, am Ende ist jedoch meist auch alles halb so wild. Über den Tag verfliegt die Anspannung und der Rhythmus stellt sich wieder ein. Und nur weil kein Wochenende ist, heißt das nicht, dass Spaß hinten anstehen muss. Sich auch mal unter der Woche mit Freunden zu verabreden kann den Arbeitsstress deutlich senken und für die verdiente Erholung zwischendurch sorgen.

So kommst du munter aus dem Bett:

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