Corona-Vokabular: Diese Wörter kennen wir erst seit der Pandemie. 

In der Schule oder in der Uni war Vokabeln lernen eine der schwierigsten Übungen: Hinsetzen, aufschreiben, auswendig lernen, vergessen und dann das Ganze wieder von vorne. 

So war Vokabelnlernen damals. Heute, in der Pandemie, die wir Corona nennen, ist das anders. Die meisten der folgenden Vokabeln sind uns bereits in Fleisch und Blut übergegangen und wir können uns ein Leben ohne sie schon beinahe nicht mehr vorstellen.

  • Maskenpflicht
  • Alltagsmaske
  • Lockdown
  • Hygienekonzept
  • Super Spreader 
  • Hotspot
  • Superhotspot
  • Maskne
  • Wuhan
  • Epidemie, Pandemie, Endemie

Wie entsteht diese neue Sprache?

Die Corona-Vokabeln sind auf ganz besondere  Weise an uns herangetragen worden. Denn Sprache ist normalerweise eine sehr natürliche Entwicklung. Durch Ein- und Auswanderung, durch Trends in der Musik oder den Medien und durch Erfindungen aller Art verändert sich jede Sprache mit der Zeit generisch. Jetzt, in der Coronazeit, verändert sich die Sprache auf eine ganz andere Weise: Der einzige Grund, das neue Wörter und Ausdrücke an uns herangebracht werden, ist die Pandemie. 

So wird heute vor allem das Vokabular von Wissenschaftlern, Virologen und Politikern übernommen, statt eines generischen Sprachwachstums aus der Bevölkerung. 

Wie sieht die Zukunft aus?

Wenn Corona irgendwann vorbei ist, werden wir die neuen Wörter bestimmt nicht so einfach aus unserem Wortschatz streichen können. Es wäre nicht verwunderlich, wenn wir selbst in 5 Jahren noch zu einem Clubbesuch oder eine Hausparty einen Superspreader-Event nennen.