Veröffentlicht inPsychologie

Ein Jahr nach der 20-20-20-Methode leben: Du wirst dich grundlegend verändern

Die 20-20-20-Regel hat schon das Leben vieler Menschen auf den Kopf gestellt. So befolgst du die „Mutter aller Routinen“.

20-20-20-regel
Die 20-20-20-Regel wird euer Leben verändern. Foto: Getty Images/ F.J. Jimenez

Gerade im neuen Jahr wollen wir uns Dinge vornehmen, um unser Leben zu optimieren. Leider gelingt und das meist nur wenige Wochen. Ein Trick, der dich nur eine Stunde am Tag kostet, verspricht jetzt aber wie wir Sachen wirklich durchziehen. Was es mit der 20-20-20-Regel auf sich hat, erfährst du hier.

Der Morgen ist normalerweise nicht dein Freund? Das können wir bei wmn nachvollziehen. Sich morgens aus dem warmen Kuschelbett rollen zu müssen, um den Tag anzugehen ist hart und anstrengend. Doch meist merkt man schon nach der ersten erfolgreichen Tagesstunde, dass es sich lohnt. Mit der 20-20-20-Regel wird das Aus-dem-Bett-kommen um einiges einfacher.

Selbstoptimierung nimmt ganz neue Formen an, wenn man sich an Robin Sharmas 20-20-20-Regel und an den 5 AM Club hält. Es ist unfassbar, was ein einzelner Mensch schaffen kann, wenn er früh aufsteht und diese Regel befolgt. Glaubst du nicht? Dann sperr mal die Augen auf uns lass dich eines Besseren belehren.

Um 5 Uhr aufstehen: Der erste Schritt der 20-20-20-Regel:

Ja, du hast richtig gelesen. 5 Uhr morgens. Robin Sharma nennt das frühe Aufstehen “die Mutter aller Routinen”. Er beschreibt in seinem Buch, dass die großen Schlachten des Lebens vor allem dann gewonnen werden können, wenn niemand zuschaut. Um 5 Uhr morgens bist du ganz allein mit dir auf der Welt und hast Zeit, dich um dich selbst und deinen idealen Tagesrhythmus zu kümmern. Das Aufstehen um 5 Uhr morgens, so gibt es selbst der Autor zu, ist nicht einfach. Und doch schwört er auf diese Routine. 

Wenn du wüsstest, wie viel Arbeit darin steckt, würdest du es nicht genial nennen.

Michelangelo

Was Michelangelo uns damit sagen will, ist klar. Alles, was auf den ersten Blick genial wirkt, ist mit sehr viel harter Arbeit verbunden. So auch die 20-20-20-Regel.

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Spotify, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden.

In unserer Motivationsfolge sprechen wir ebenfalls über die 20-20-20-Regel.

Wie die 20-20-20-Regel dein Leben verändert

Die 20-20-20-Regel ist eine Erfindung des Autors und Selbstopimierers Robin Sharma. Sein Buch “The 5 AM Club” hat bereits Tausende von Menschen dazu gebracht, ihre Leben um 180 Grad zu drehen und dabei glücklicher und produktiver zu werden. Wie das funktioniert? Indem du die erste Stunde deines Morgens in 3 Zeitetappen á 20 Minuten einteilst. 

Die ersten 20 Minuten: Sport

Aus dem Bett springen und sich in Sportklamotten werfen – das ist der erste Teil der 20-20-20-Regel. Auf den ersten Blick bringt uns Sport nur dazu, wach zu werden und nicht mehr zurück ins Bett fallen zu wollen, doch es hat auch noch ganz andere biologische Nebeneffekte. Es werden dabei nämlich Hormone ausgeschüttet, die du in deinem Arbeitsalltag gut gebrauchen kannst.

  • Das Glückshormon Dopamin: fördert die Inspiration, Motivation, Kreativität und Produktivität.
  • Das Stresshormon Cortisol wird reduziert: Eigentlich ist Cortisol am Morgen in hoher Konzentration in unserem Körper vertreten. Mit Sport kann man es lindern.
  • Das Glückshormon Serotonin: macht uns energiegeladener und fokussierter.

Die zweiten 20 Minuten: Selbstreflexion

Das Thema Selfcare ist bereits bei vielen Menschen ein wichtiges Standbein des Tagesablaufs. Allerdings tendieren viele dazu, Badebomben, Gesichtsmasken und Fingernägel-Lackieren mit Selfcare zu verwechseln. Ein erschöpfter Geist braucht nämlich mehr als das: Psychische Stabilität kann man nur dann wirklich erreichen, wenn man sich aktiv mit seinen Gedanken befasst. 

Nutze die zweiten 20 Minuten dafür, ein Tagebuch zu führen und aufzuschreiben, wofür du dankbar bist. Man sollte sich zwischendurch unbedingt selbst daran erinnern, wie zufrieden man eigentlich sein kann und was man bereits im Leben geleistet hat. Das kann die dunklen Wolken im Kopf schnell beseitigen.

Wie man richtig Tagebuch schreibt, zeigen wir dir hier. Perfekt für diese Methode sind Bullet Journals.

Frau Uni
Der Morgen kann zum Freund statt zum Feind werden. Foto: Getty Images/ Tom Werner /

Die letzten 20 Minuten: Weiterbildung

Haben wir erst einmal reflektiert, wofür wir bereits dankbar sind und was wir alles geschafft haben, können wir einen Blick in die Zukunft wagen. Sich jeden Morgen einmal damit zu befassen, wo man im Leben hinwill (im Kleinen wie im Großen), kann die eigenen Pläne vereinfachen.

Um etwas zu erreichen, sollten wir nicht stehen bleiben, sondern müssen immer einen Schritt weitergehen. Vielleicht gibt es ein Buch, das du schon immer mal lesen wolltest? Vielleicht willst du up to date bleiben, was die weltweiten Nachrichten angeht? Suche dir jeden Morgen einen Input aus, dem du nachgehen willst und konzentriere dich 20 Minuten nur darauf. 

20-20-20-Regel: Einfach mal ausprobieren!

Das neue Jahr steht vor der Tür. Der perfekte Zeitpunkt, um unsere Routinen zu ändern und sich selbst zu verbessern. Einfach wird es nicht, das ist wahr. Aber lohnen wird es sich allemal. 

Robin Sharmas Buch The 5 AM Club (Anzeige) kannst du übrigens hier bestellen.

Ich bin dem 5 am Club schon vor Monaten beigetreten und habe viel daraus gelernt. Hier kannst du meine Erfahrungen nachlesen.

Wir haben mit „Millennial Therapist“ Sara Kuburic über mindfulness & Selfcare gesprochen.

Noch mehr Regeln?

752 & 173: Berühmte Faustregel kürzt monatliche Ausgaben

Diese Fashion-Regeln hat uns Stilikone Carrie Bradshaw beigebracht

Überraschende Studie: Du solltest die 10 Sekunden-Regel bei Begrüßungen einhalten

2 Fragen: 10 Stunden Zeit sparen mit dieser Meeting-Regel

Die mit dem Einkaufswagen 🛒 gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links. Die Produkte werden nach dem besten Wissen unserer Autor:innen recherchiert und teilweise auch aus persönlicher Erfahrung empfohlen. Wenn Du auf so einen Affiliate-Link klickst und darüber etwas kaufst, erhält wmn eine kleine Provision von dem betreffenden Online-Shop. Für Dich als Nutzer:in verändert sich der Preis nicht, es entstehen hierdurch keine zusätzlichen Kosten. Die Einnahmen tragen dazu bei, Dir hochwertigen, unterhaltenden Journalismus kostenlos anbieten zu können.

5 Instagram-Accounts, die über Rassismus aufklären 4 Dinge, die nicht in einen Adventskalender gehören 4 Dinge, die dir den Sportanfang erleichtern 5 Bitterstoffe, die gut für deine Gesundheit sind 5 Missverständnisse über Veganer