Edamame wird in Japan als Snack zum Bier in fast allen Kneipen serviert. Auch in Deutschland sind die grünen Bohnen schon länger eine beliebte Zutat, sowohl in Bowls als auch in Salaten. Kein Wunder also, dass diese Bohne zum absoluten Trendfood gehört. Was genau dahinter steckt und ob Edamame gesund ist, erfährst du hier.

Was ist Edamame?

Edamame stammt aus dem japanischen und bedeutet übersetzt „Bohne am Zweig“. Mit diesem Begriff bezeichnet man die unreif geerntete Sojabohne. Womit schon verraten wurde, dass Edamame zu der Familie der Sojabohnen gehört. In dieser befinden sich zwei bis zu drei kleine Bohnen, welche nach dem Kochen genießbar sind. Danach werden die Bohnen weich und entfalten ihr süßlich nussiges Aroma. Sie gehören zu den Saisonfrüchten, welche von Juni bis September geerntet werden.

Ist die Wunderbohne Edamame gesund?

Da Edamame sehr beliebt ist, stellt sich die Frage, ob es überhaupt gesund ist und es als Snack mehr hermacht als Chips. Um diese Frage direkt zu beantworten – Ja, die Wunderbohne ist gesund!

Die Bohne enthält sehr wenige Kalorien, ein Fünftel der Kalorien, die andere Snacks wie Chips enthalten. Hinzu kommt, dass die Bohne extrem viele Proteine und Ballaststoffe enthält, welche für unseren Körper wichtig sind. Somit hast du ein längeres Sättigungsgefühl und dein Blutzuckerspiegel bleibt konstant. Das hat auch den Vorteil, dass Heißhungerattacken vermieden werden und du weniger in Versuchung von ungesunden Snacks kommst.

Eine Mineralstoff- und Vitaminbombe

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass Edamame sehr viele Mineralstoffe und Vitamine liefern. Dazu gehören beispielsweise Vitamin C, Vitamin E oder Vitamin A. Genauso wie Folsäure, Kalium, Magnesium oder Calcium. Diese Vitamine sind besonders wichtig für die Unterstützung deines Immun- und Nervensystems, wodurch auch deine Konzentration angekurbelt wird und es sich also auch als ein Snack zum Lernen eignet.

edamame
Die Zubereitug von Edamame ist sehr einfach. Foto: IMAGO Images / YAY Images

Wie wird Edamame zubereitet?

Die Zubereitung von Edamame ist sehr einfach, bereitet man sie klassisch zu, dann muss man sie einfach nur in genug Wasser mit Salz kochen lassen, für wenige Minuten. Nach dem Abtropfen kann man bereits eine Salzkruste erkennen. Natürlich kann man sie danach noch mal salzen. Falls du Rezepte suchst, bei denen Edamame eine Beilage ist, dann schau gern bei eatclub.tv vorbei.

Was ist der Unterschied zwischen Sojabohnen und Edamame?

Allerdings gibt es auch einen Unterschied zwischen Sojabohnen und Edamame. Sojabohnen sind nicht nur kräftiger im Geschmack, sondern unterscheiden sich auch in ihrer Verwendung. Sie werden häufig zur Herstellung von Sojaöl, Tofu oder Sojamilch verwendet. Diese wird danach häufig zu Käse, Eiscreme oder auch Joghurtprodukte verwendet werden. Man verwendet Sojabohnen häufig als Viehfutter, wodurch die Kosten für Geflügel- und Fleischindustrie gesenkt werden. Edamame hingegen findet häufig als Beilage oder Snack seine Verwendung.

Edamame schüssel
Bereits nach dem Kochen sollte man eine Salzkruste erkennen können. Foto: IMAGO Images / Addictive Stock

Das Trendfood lohnt sich

Somit kann man als Fazit sagen, dass sich Edamame essen auf jeden Fall lohnt. Uns überzeugt es nicht nur durch die vielen Nährstoffe und Mineralstoffe, die es enthält. Sondern auch durch die schnelle Zubereitung in nur zehn Minuten ist es eine perfekte Alternative zu anderen fettigen Snack.

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