Die Kokosnuss – heutzutage ist sie vielseitig einsetzbar und somit ein Multitalent. Vom altbekannten Kokosöl bis hin zu Kokoschips. In vielen Küchen darf das Wundermittel nicht mehr fehlen. Egal, ob als Kokosmilch, Kokosdrink, Kokosmus, Kokosmehl oder Kokosraspeln. Wir haben uns dir Frage gestellt, wie gesund ist die Kokosnuss eigentlich?

Gründe, weswegen die Kokosnuss so gesund ist:

Die Kokosnuss mit ihren vielseitigen Produkten tut viel Gutes für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Grund dafür sind die Fettsäuren und Ballaststoffe, die sie enthält. Aber auch ihre Nährstoffe, bewirken echte Wunder!

1. Die Kokosnuss ist reich an Fettsäuren

Frisch geerntet besteht die Kokosnuss zu ca. 36 % aus Fetten, davon zählt der überwiegende Teil zu den gesättigten Fettsäuren. Neben Capryl – und  Caprinsäure, die zum einen ein Boost für das Gehirn sind und zum anderen unser Immunsystem stärken, enthält  die Kokosnuss einen großen Teil an Laurinsäure, welche ebenfalls sehr gut für unser Immunsystem ist. Laut einer Studie von 2009 hat sie eine antimikrobielle und antivirale Wirkung, somit schützt sie unseren Körper vor Krankheitserregern, wie Viren und Bakterien und Pilzinfektionen.

2. Kokosnuss enthält  Ballaststoffe

Ballaststoffe sind vor allem wichtig für unsere Verdauung. Sie beugen Verstopfung vor und sind allgemein wichtig für die Darmfunktion. Durch ihre sättigende Wirkung ist die Kokosnuss somit auch super zum Abnehmen geeignet. Das Multitalent hilft ebenfalls gut gegen Diabetes, da es den Blutzuckerwert mit seinen Ballaststoffen senkt!

3. Kokosnuss enthält wichtige Mineralstoffe

Besonders das Kokoswasser, im Inneren der Kokosnuss, ist reich an wichtigen Mineralien, wie Natrium, Kalium, Calcium, Eisen, Kupfer und Phosphor. Kupfer regt beispielsweise die Gehirnfunktion an und außerdem sind diese Mineralien gut für die Produktion von weißen Blutkörperchen. Kokoswasser ist also ein gesunder All Rounder und gerade nach dem Sport super, um den Körper wieder aufzutanken!

Kokosöl Kokosnuss  Löffel
kalt gepresstes, nicht raffiniertes Kokosöl ist außerdem besonders gut. Foto: IMAGO images / Panthermedia

Fun Fact: Die Kokosnuss zählt zu den Steinfrüchten und ist eine der größten Früchte im Pflanzenbereich. Sowohl das Fruchtfleisch als auch das Kokoswasser wird vielseitig eingesetzt.

Das Multitalent beim Kochen

Der Geschmack der Kokosnuss ist süß und leicht nussig, wodurch sie sich beim Kochen perfekt für Desserts oder Smoothies eignet. Aber auch bei würzigen Essen spielt sie eine wichtige Rolle. In der asiatischen Küche nimmt Kokosmilch scharf gewürztem Essen die Schärfe. Für viele Menschen, die sich vegan ernähren oder an einer Laktoseintoleranz leiden, ersetzten Kokosmilch und Kokosmus fetthaltige Milchprodukte.

Redaktionstipp: Falls ihr jetzt Lust habt etwas mit Kokos zu kochen, dann hier ein paar Ideen für euch auf Eatclub.tv

Worauf man bei dem Multitalent trotzdem achten sollte

Trotz all den positiven Sachen, die eine Kokosnuss mit sich bringt, gibt es natürlich auch Nachteile. Wichtig beim Kauf von Kokosnussprodukten ist immer die soziale und ökologische Nachhaltigkeit. Dabei sollte man darauf achten, dass die Produkte möglichst aus biologischem Anbau sind, somit also frei von synthetischen Pestiziden und Dünger. Der biologische Anbau trägt dazu bei, dass die Ökobilanz der Kokosnuss ein wenig verbessert wird. Des Weiteren sollte man beim Kauf darauf achten, dass die Produkte fair gehandelt sind, das bedeutet, dass die Menschen auf der Kokosfarm einer fairen Bezahlung, sowie fairen Arbeitsbedingungen ausgesetzt waren. Die Bedingung für fairen Handel zwischen Unternehmen und Organisation basieren auf gemeinsamen Prinzipien.

Wichtig ist außerdem, dass die Kokosnuss zwar gesunde Fette enthält, dafür aber viele Kalorien, weshalb Kokosmilch und Kokosöl nicht für Menschen mit Störungen des Fettstoffwechsels geeignet sind.

Kokosnuss: ein Multitalent auch außerhalb der Küche

Neben den ganzen gesundheitlichen Faktoren, ist die Kokosnuss auch ein echtes Multitalent im Bereich Beauty. Gerade Kokosöl ist in dieser Branche sehr gefragt, egal ob für die Haare, den Körper oder die Zähne. In einer Studie von Wissenschaftlern aus Indien kam heraus, dass Kokosöl im Vergleich zu anderen Ölen das einzige ist, welches in der Lage ist, den Proteinverlust des Haares zu beeinflussen. Deswegen sind sich Expert:innen  heute darüber einig, dass Kokosöl gegen Haarbruch hilft, dabei kommt es allerdings auf die Art des Kokosöls an.

Redaktionstipp: Wenn ihr wissen wollt, welches Kokosöl wirklich gegen Haarschäden hilft, dann schaut euch diese Studie an : https://www.kokosoel.com/wissen/studien/studie-kokosoel-gegen-haarschaeden/

Fazit: Kokosnuss gesund nur in Maßen

Egal, ob im Haar, auf der Haut oder in der Küche, es gilt die Regel: Weniger ist mehr! Insbesondere da die Kokosnuss von weit her kommt, ist es wichtig auf die Qualität zu achten und zu wissen, wo sie herkommt.

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