Es war noch nie so einfach wie jetzt, auf tierische Produkte zu verzichten. In fast jedem Supermarkt findet man heutzutage eine Menge vegane Alternativen. Da ist bestimmt für jeden Geschmack etwas dabei. Hier findest du vegane Süßigkeiten, die du garantiert ohne schlechtes Gewissen essen kannst!

Das sind die besten veganen Süßigkeiten im Supermarkt

Welche Produkte sind denn aber nun vegan? Wenn Lebensmittel keinerlei tierische Erzeugnisse in sich haben, sind sie vegan. Vegetarisch sind sie, wenn sie kein Stoff enthalten, der das Töten von Tieren beinhaltet. Folgende Produkte wurden ohne tierische Erzeugnisse hergestellt und können von dir oder deinen veganen Freund:innen ruhigen Gewissens gesnackt werden…

1. Kekse

Kekse dürfen gerade bei der Nachmittags-Teerunde nicht fehlen. Dafür findet man für seine Gäste inzwischen überall vegane Alternativen. Die ersten zwei findest du auch im Ausland in vielen Supermärkten.

  • Oreos: Die beliebten Schoko-Kekse sind eher zufällig vegan. Trotzdem sind tatsächlich alle Keks Sorten der Oreos vegan. Die Eissorten sind es nicht. Ein richtiger Klassiker unter den veganen Süßigkeiten.
  • Lotus-Kekse: Die kennt vielleicht der ein oder andere vom Café-Besuch. Die kleinen leckeren Karamell-Kekse, die sonst oft zum Café angeboten werden, findet man auch im Supermarkt. Sogar als Aufstrich kann man ihn naschen.
  • Doppelkekse von Veganz: Die doppelten Mürbekekse mit Schoko-Schicht und der märchenhaften Figur gibt es auch in vegan. Die Marke Veganz ist inzwischen in vielen Rewe, Kaufland oder Real-Filialen vorhanden. Auch bei Lidl findet man bei Angebots-Wochen die leckeren Kekse.
  • Gewürz-Spekulatius: Richtig gehört: Die leckeren Weihnachts-Kekse sind tatsächlich in den meisten Fällen vegan. Aufgepasst: Einige Kekse wie die von Bahlsen sind aber nicht vegan. Am besten immer noch einmal auf die Zutatenliste schauen.
  • Hafer-Cookies mit Zartbitterschokolade: Die Haferkekse mit Schokoladenbezug findet man nahezu in jedem Discounter. Mit der Zartbitterschokolade sind sie so gut wie immer vegan.
Vegane Süßigkeiten: Gummibärchen
Gummibärchen enthalten leider sehr oft Gelatine. (Quelle: Catherine Falls Commercial / Getty Images) Foto: Catherine Falls Commercial / Getty Images via Canva Pro

2. Waffeln

Auch auf die kleinen, knusprigen Waffeln müssen Veganer:innen nicht verzichten. Diese Waffeln waren schon immer vegan und werden es auch bleiben, daher gehören sie zu den beliebtesten veganen Süßigkeiten.

  • Neapolitaner-Waffeln: Die knusprigen Schoko-Waffeln gibt es nahezu in jedem Supermarkt. Sowohl die Markenprodukte als auch die No-Name Schoko-Waffeln sind vegan.
  • Zitronen-Waffeln: Auch das Pendant mit Zitronencreme ist vegan.
  • Haselnuss-Krokant-Waffeln: Die Schoko-Haselnuss-Waffeln der Marke Frankonia sind nicht nur zuckerarm (sie sind mit Erythrit gesüßt), sondern sie sind auch ohne Palmöl formuliert.

3. Gummibärchen

Leider sind viele der klassischen Gummibärchen nicht mal vegetarisch, da sie Gelantine enthalten. Einige Marken haben auch vegane Sorten, die unglaublich lecker sind. Hier findest du alle Alternativen:

  • Hitschler: Einige Gummibärchen der Marke sind vegan, wie zum Beispiel die sauren Drachenzungen oder die sauren Krakenarme. Jedoch nicht alle: einige wie die Apfelschnüre sind mit Bienenwachs überzogen.
  • Katjes: Die Katjes-Wunderland und Katjes-Glücksherzen sind vegan. Auch die Lakritz-Sorten sind vegan.
  • Haribo: Auch der Klassiker unter den Gummibärchen-Herstellern hat einige vegane Sorten. Wie zum Beispiel die Pasta Frutta oder die grünen Krokodile.

4. Schokolade

Bei den dunklen Schokoladensorten findet man oft auch einige vegane Sorten. Wenn die nicht so deins sind, findest du hier auch ein paar andere Möglichkeiten.

  • Ritter Sport: Zwar sind nicht alle Sorten der beliebten Schoko-Marke vegan, aber ein Paar: Halbbitter und Marzipan sind eher zufällig vegan, die Sorten Voll-Nuss Amaranth, Dunkle Mandel Quinoa und Sesam sind die extra veganen Sorten.
  • Lindt: Die „Hello“-Reihe der Marke bietet einige vegane Optionen. Wie zum Beispiel Salted Caramel, Cookie, Haselnuss oder ganz neu: Sweet n’Salty Popcorn.
  • iChoc: Alle Sorten der Marke sind vegan, auch die Weiße Schokolade. Man kann sie unter anderem auch bei dm finden.
  • Edel-Bitter oder Zartbitter: Oft sind die Zartbitter-Schokosorten vegan, weil sie auf die Milch bzw. das Milchpulver verzichten. So ist es zum Beispiel bei den Tafeln der Edeka und Rewe-Eigenmarken.

5. Bonbons

Gerade in der Kindheit gehört Omas Bonbonschale dazu. Auch vegane Kinder und Erwachsenen können bei diesen Sorten zugreifen.

  • Nimm2: Die Sorten Nimm2 Soft, Simm2 Soft Sauer und Nimm2 Soft Brause sind vegan.
  • Kuhbonbon: Classic Vegan und Double Choc Vegan sind in einigen Supermarktketten erhältlich.
  • Alpenbauer: Die Sorten Ingwer-Limette und Ingwer-Orange sind in einigen Läden zu finden.

6. Pralinen

Wer seinen liebsten vegane Pralinen bringen möchte, der hat zwar keine große Auswahl, aber einige Naschereien gibt es hier trotzdem.

  • Halloren-Kugeln: Die beliebte Marke stellt auch eine vegane Sorte her.
  • Mon Cheri: Die beliebten Alkohol-Pralinen sind zufällig auch vegan.
  • Rewe Beste Wahl Vegane Pralinen: Diese Pralinen sind ohne Alkohol und sind in ausgewählten Rewe-Filialen oder online verfügbar.

7. Kaubonbons

Die süße klebrige Masse erinnert viele von uns wahrscheinlich an die Kindheit. Wie man sich bei Oma aus der Süßigkeitenschale immer welche rausnehmen durfte. Wer Kaubonbons vermisst, der kann auf diese veganen Alternativen zurückgreifen:

  • Kau Früchtchen von Storck: Die Kaubonbons sind zufällig vegan.
  • Frit Veggie Minis: Seit neustem findet man die Kaubonbons von Frit auch in mehreren veganen Sorten, die findest du in ausgewählten Supermärkten.
  • Hitschler Softi: Die Kaubonbons von Hitschler findest du in zwei Sorten: Frucht und Schokolade.

Fazit: Vegan heißt nicht immer Verzicht

Viele Menschen sind der Meinung, dass Veganismus auch immer Verzicht bedeutet. Das muss aber nicht sein. Wie man sieht, gibt es auch mehr als genug Produkte, die ohne tierische Erzeugnisse auskommen.

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