Jetzt ist Sommer. Egal, ob man schwitzt oder friert. Sommer ist, was in deinem Kopf passiert. „ So sangen es die Wise Guys damals schon. Zum Glück dürfen wir in dieser sommerlichen Grillsaison ordentlich schwitzen. Jetzt brauchen wir nur noch gute Inspiration für einen richtig grandiosen Grillabend. Keine Sorge: Hilfe naht! Hattest du eigentlich eine Ahnung, dass man Pizza grillen kann?

Ja, da machst du wahrscheinlich große Augen. Ein Pizzastein ist wohl das am wenigsten genutzte Grillzubehör überhaupt, denn eigentlich zählt in den Köpfen nicht als Grillzubehör. Wenn man es aber richtig anstellt, dann kannst du deinen Pizzastein auch draußen in der freien Natur, beim Grillen im Park oder in deinem eigenen Garten nutzen.

Wie funktioniert der Pizzastein auf dem Grill?

Pizza auf dem Grill zuzubereiten ist die günstige Alternative für einen echten Pizzaofen. Der Grund, warum die Pizza vom Grill so viel besser ist als eine aus dem Backofen: Der Grill kommt auf natürliche Weise auf viel höhere Temperaturen als ein normaler Backofen. Etwa 750 – 800 Grad kann man mit einem Holzkohlegrill erreichen. Gasgrills erreichen ungefähr 400 Grad. Da hat dein Backofen schon lange schlapp gemacht.

Übrigens: Ein normaler Pizzaofen hat ungefähr 400 Grad Celsius.

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Ein portabler Grill ist superpraktisch, aber hier lässt sich die Temperatur nicht so einfach regulieren. Foto: imago images / Westend61 /

So gehst du mit dem Pizzastein auf dem Grill um

Auch wenn die Pizza vom Grill denkbar einfach ist, sollte man auch hier einige Dinge bedenken.

  • Der Grill sollte nicht allzu heiß sein und schon zu lange brennen. Denn sonst läufst du Gefahr, dass deine Pizza unten bereits voll verbrannt ist, während sie oben noch roh und der Belag ungenießbar sind.
  • Der Pizzastein braucht eine gewisse Zeit, um sich zu erhitzen. Lege ihn also auf den Grill und warte gut eine Viertelstunde.
  • Beim Pizzateig ist das A und O für den Geschmack – Für einen ersten Versuch mit der Pizza vom Grill kannst du aber auch ganz einfach einen Fertigzeig nutzen.
  • Lege unbedingt Backpapier unter deine Pizza auf dem Grill. Das erleichtert die Reinigung des Steins ungemein. Wenn die Pizza bereits ein wenig angebacken ist, kannst du das Backpapier entfernen. Erst dann kann der Stein die Pizza unheimlich knusprig machen.
  • Das Backpapier sollte aber nicht bis in den Grill hineinragen, denn es könnte sein, dass es dann Feuer fängt.
  • Beobachte deine Grill-Pizza ganz genau. Bei sehr hohen Temperaturen kann sie schnell zu knusprig werden und dann ist die ganze Arbeit für die Katz.

Der Grillexperte Markus Mizgalski erklärt im großen Imtest-Grill-Pizza-Test, wie du mit einem Pizzastein auf dem Grill umgehen musst.

Der beste Grill für die Pizza

Ein handelsüblicher Kohlegrill ist nicht das Non-Plus-Ultra, wenn es um das Pizzabacken geht. Der Grund hierfür ist, dass bei diesen Grills die Temperatur nur schwer einzustellen ist. Ein Gasgrill ist viel einfacher zu handhaben und man kann hier die ideale Temperatur (gut 400 Grad Celsius) einstellen.

Noch besser ist ein Grill, der einen Deckel hat. Denn bei diesen Grills kann sich die Hitze auch von oben besser auf der Pizza verteilen. Die Pizza vom Grill wird so viel gleichmäßiger knusprig.

Du weißt nicht, welcher Grill der Richtige für dich ist?

Einen Grill zu kaufen ist eine Entscheidung fürs Leben. Das Verbrauchermagazin Imtest ist zum Glück für dich da und zeigt dir, welcher Grill am besten zu deiner Lebenssituation passt. Soll es ein richtiger Knaller-Grill sein? Dann schau dir mal den großen Gasgrill-Test an. Oder grillst du lieber im Park? Dann kannst du wahrscheinlich eher etwas mit einem mobilen Grill anfangen. Imtest hat drei verschiedene mobile Grills auf Herz und Nieren getestet.