Tee ist bei vielen von uns ein fester Bestandteil der Morgenroutine. Selbst wenn er es nicht ist, konsumieren die meisten von uns das Heißgetränk, wenn wir krank sind. Daher hat Öko-Test in der Ausgabe 03/2022 15 verschiedene Teesorten getestet. Fünf davon waren Tees aus konventionellem Anbau, fünf waren Bio. Wir verraten dir, welcher Tee im Öko-Test weswegen durchgefallen ist.

Tee im Öko-Test: Diese Tees enthalten Pestizide

Gerade wenn wir krank sind, verlassen wir uns oft auf die heilende Wirkung des Tees. Jedoch sind zumindest einige von ihnen nicht so gesund, wie wir denken. In der Ausgabe 03/2022 hat Öko-Test 15 verschiedene Sorten getestet. Zehn davon waren Bio-Tees, fünf waren konventionelle Tees, die in verschiedenen Supermarktketten zu finden sind.

In allen fünf konventionellen Tees wurden in den Untersuchungen Rückstände von mindestens einem Pestizid gefunden.

Einer der konventionellen Tees hat im Test wesentlich schlechter abgeschnitten, weswegen er die Note sechs bekommen hat. Im King’s Crown Früchtetee von Rossmann wurden sogar mehrere Pestizide nachgewiesen. Der Cypermethrin-Wert in dem Tee ist erhöht, zudem haben sie drei weitere Pestizide nachgewiesen. Er schneidet trotzdem noch mit der Note „ausreichend“ ab.

Die Tees „Jeden Tag“ Hagebutte und „Gut und Günstig“ Früchtetees erhalten beide die Note sechs. Bei ihnen wurden unter anderem Stoffe wie Cypermethrin, Carbaryl oder Glyphosat nachgewiesen.

Bio-Tees schneiden wesentlich besser ab

Tees in Bio-Qualität haben wesentlich besser abgeschnitten. Unter ihnen wurde nur ein Tee mit Spuren von Glyphosat gefunden, der Bio Waldfrucht Tee von dm. Er hat immer noch mit „gut“ abgeschnitten. Ein weiterer Tee hatte erhöhte Phenylphenol-Werte angezeigt und mit „gut“ abgeschnitten. Alle anderen Tees sichern sich die Note „sehr gut“.

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