Wie ekelhaft! In einem TikTok-Video ist zu sehen, wie sich Maden im Inneren von sauren Gurken befinden. Während die User:innen noch diskutieren, ob die winzigen weißen Tierchen wirklich echt sind, fragen wir uns: Wie kommen die Tiere in Supermarkt-Produkte?

Maden im Saure-Gurken-Glas: Ekel-Fund bei Lidl

Bei diesem TikTok-Video verschlägt es wohl jedem Menschen den Appetit. In zwei aufgeschnittenen sauren Gurken befinden sich tote Maden.

Das Gurkenglas stammt laut der TikTokerin von einer britischen Lidl-Filiale. Auf der deutschen Website der Supermarktkette ist zu lesen: „Qualitätssicherung hat bei Lidl höchste Priorität, denn wir setzen auf Frische und Qualität.“ Trotzdem haben es die Tierchen irgendwie unbemerkt ins Glas geschafft. Wie kann das sein?

Wie kommen die Maden ins Glas?

Fest steht: Die sauren Gurken müssen bereits bei der Ernte mit Maden befallen gewesen sein. Grund dafür kann zu feuchte Erde beim Anbau sein. Das lockt Maden und andere Schädlinge an.

Die Zubereitungsart von sauren Gurken macht es unmöglich, dass Tiere darin überleben. Denn die Gurken werden nach der Ernte zunächst gewaschen und kontrolliert. Doch die Kontrolle kann natürlich nur in Stichproben erfolgen.

Danach kommen die Gurken mit einem sauren Essigaufguss ins Glas und werden pasteurisiert, das heißt mild erhitzt. Spätestens hier hätten die Maden keine Überlebenschance mehr.

Ist es schlimm, wenn man Maden mitisst?

Ob die TikTok-Userin, die das Ekel-Video veröffentlicht hat, die Maden schon vor dem Essen entdeckt oder unwissentlich in eine befallene saure Gurke reingebissen hat, ist unklar. Auch wenn es super widerlich ist: Eine Made aus Versehen mitzuessen, ist nicht schlimm. Die Salzsäure in unserem Magen ist so aggressiv, dass Keime und Bakterien abgetötet werden.

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