Die Food-Branche hat sich durch die globale Pandemie nachhaltig verändert, gerade im Hinblick auf unser gestiegenes Konsumverhalten. Allerdings gehen daraus auch einige der neusten Food-Trends 2022 heraus. Wieso Zero Waste das Nonplusultra ist und was es mit E-Foods auf sich hat, erfährst du hier. 

Frau mit To Go-Boxen
Die Trends gehen weiter in Richtung Nachhaltigkeit. Foto: IMAGO Images / Westend61

Im Vordergrund der Food-Trends 2022 steht nicht das Essen allein, sondern das ganze Drumherum. So gilt Gemüse als der Food Trend 2022 schlechthin, egal, ob als Beilage, oder zu gesundem Fast Food wie Burgerpatties verarbeitet. Was steckt noch hinter den Food Trends? 

1. Schon fast ein Klassiker: Zero Waste  

Konsumverhalten goes nachhaltig! Denn wenn wir Essen konsumieren, entsteht zwangsläufig Müll. So hat einer der Food Trends 2022 zum Ziel, weniger Müll zu produzieren. Außerdem steht im Vordergrund, das Zero Waste-Prinzip alltagstauglicher zu machen.

Recycling ist hier das größte Stichwort. Laut Vorhersagen des Zukunftsinstitutes wollen Menschen nach der Pandemie sorgsamer mit Lebensmitteln umgehen. Verschiedene Start-ups, die sich darauf spezialisieren, sollen diesen Trend einfacher zugänglich und umsetzbarer für die Allgemeinheit machen. 

2. Es wird exotisch mit Local Exotics  

Durch die Pandemie wurde nicht nur die Bedeutung lokaler Speisen um einiges gesteigert. Auch wurde zeitgleich eine Sehnsucht nach kulinarischen Ausflügen und exotischeren Gerichten geweckt. Genau diese Kombination machen sich Local Exotics zunutze. Denn der Local-Exotics-Trend hat eine global inspirierte Geschmackswelt zum Ziel. So steht auf dem Plan, in Zukunft lokal Lebensmittel herzustellen, die ansonsten einen weiten Importweg zurücklegen mussten.

3. Real Omnivore  

Alles essen, ohne zu verzichten, als verantwortungsvolle Essenskultur? Der Real Omnivore-Trend zeigt uns, wie das geht. Bei dem Trend soll es nicht nur ums eigene Wohlergehen durch die Ernährung gehen, sondern eben auch um das Wohlergehen des Planeten. Dabei steht die Neugier ganz im Vordergrund und es wird nicht vor neuen Food-Tech-Innovationen Halt gemacht. Durch diese Art zu Essen sollen neue Wege geschaffen werden, das Essen für die Allgemeinheit umweltfreundlicher und zeitgleich gesund zu gestalten

4. Ist nachhaltig The New Normal?  

The New Normal zeigt uns, dass die neu entstandenen Trends durch die Pandemie eigentlich schon bald zur Normalität werden sollen. Eine gesunde Umwelt soll demnach im Jahr 2022 zur Normalität werden und Zero Waste weg vom Trend und hin zur Normalität gebracht werden. 

5. Mehr Veggie mit den Vegourmets  

Die Popularität von vegetarischer und veganer Ernährung soll außerdem weiter steigen. Pflanzliche Ernährungsalternativen sollen zukünftig ein fester Bestandteil der meisten Küchen werden. Auch beim Fleischersatz zählen nun nachhaltige und exotische Alternativen wie beispielsweise Burgerpatties aus verschiedenen Pilzen.

6. Digitales Essen mit E-Foods  

Schon mal von E-Foods gehört? Durch die Digitalisierung werden neue Strukturen geschaffen, die über den einfachen digitalen Einkauf von Essen beim Lieferservice hinausgehen, Stichwort: Online-Lebensmittel einkaufen

Frau am Handy
Auch das Online-Bestellen von Lebensmitteln liegt mehr im Trend als je zuvor. Foto: IMAGO Images / Westend61

Fazit: Was bedeuten die Food-Trends 2022 für uns?  

Du fragst dich, was diese Food Trends nun für dich bedeuten? Nachhaltig bedeuten sie für uns vor allem eines: Die Welt wird zunehmenden digitaler und es gibt einige Themen wie Zero Waste, die schon seit einiger Zeit im Kommen sind. Das bedeutet für uns eigentlich nur eine Anpassung der alten Standards und neue Trends, die es dir leichter machen könnten, an gesundes Essen zu kommen

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