Heutzutage gibt es verschiedenste Seren und Öle, sogar Booster, die voll von Vitaminen sind und gut für die Haut sein sollen. Bei der riesigen Anzahl an Vitaminen verliert man schnell mal den Überblick, welche überhaupt für den eigenen Körper nützlich sind. Die wichtigsten Vitamine für die Haut sind Vitamin A, B3, C, E und Vitamin H. Dabei wirken alle unterschiedlich und tun deiner Haut zusammen Gutes!

Was macht Vitamin A mit der Haut?

Vitamin A enthält Retinol. Das ist sowohl wichtig für die menschliche Sehkraft, da es dafür sorgt, dass Lichtimpulse auf der Retina umgewandelt werden, als auch für die Zellfunktion der Haut. Es wird besonders als Inhaltsstoff für Pflegeprodukte bei reifer Haut verwendet, da es eine vorzeitige Hautalterung vorbeugt. Es verjüngt die Haut und lässt sie glatter aussehen.

Vitamin A ist für den Aufbau der Hautstruktur verantwortlich, fördert dabei die Zellbildung und schützt die Zellen vor freien Radikalen. Dazu kommt, dass es die Bildung von Keratin und Kollagen reguliert, die ein wichtiger Bestandteil von Haut, Haaren und Nägeln sind. Außerdem kann es dafür sorgen, dass Erkrankungen in den oberen Hautschichten vermindert oder sogar geheilt werden. Somit ist es also auch bei Akne oder starken Pickeln geeignet.

Wodurch nimmt man Vitamin A auf?

Vitamin A wird nicht nur äußerlich durch Cremes oder Lotion aufgenommen, sondern auch über die Nahrung, weshalb auch eine ausgewogene Ernährung wichtig für deine Haut ist. Dabei kommt es fast ausschließlich in tierischen Lebensmitteln wie Eier oder Leber vor. In pflanzlichen Lebensmitteln wie Spinat, Kürbis oder auch Aprikosen findet man nur die Vorstufe Beta-Carotin. Dieses wird erst im Körper zu Retinol umgewandelt, wenn der Bedarf gegeben ist. Bei Vitamin A sollte man beachten, dass es ein fettlösliches Vitamin ist, somit kann der Körper es nur aufnehmen, wenn es in Fett genossen wird.

So wirkt Vitamin B3

Niacinamiad, die Ableitung von Vitamin B3, regt ebenfalls die Zellerneuerung an und schützt die Haut vor Umwelteinflüssen. Darüber hinaus wirkt es hautberuhigend und reduziert Rötungen der Haut. Vitamin B ist verantwortlich für die Talgregulierung und verfeinert die Poren.

Wie nimmt man Vitamin B3 auf?

Auch Vitamin B3 findet man in verschiedenen Pflegeprodukten wie Cremes oder Seren, aber auch durch die Nahrung kann es aufgenommen werden. Überwiegend findet man es wieder in tierischen Produkten, wie beispielsweise Geflügel, aber auch in geringen Mengen in pflanzlichen Produkten, wie Champignons und Erbsen.

Vitamin C für die Haut

Vitamin C wirkt als ein Antioxidant ebenfalls gegen freie Radikale und macht sie unschädlich. Des Weiteren hilft es gegen Unreinheiten, Akne und auch Pigmentflecken und ist am Aufbau der Kollagen beteiligt. Es schützt die Zellen vor Schädigungen und verfeinert das Hautbild. Vitamin C kann man besonders durch Obst und Gemüse aufnehmen oder für die Haut zusätzlich beispielsweise über ein Serum. Mehr dazu, wie Vitamin C auf die Haut wirkt, findet ihr in diesem Artikel: Vitamin C – Serum: Darum sollte es in deiner Beauty – Routine nicht fehlen.

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Vitamine sind nicht nur gut für unsere Haut, sondern für den gesamten Körper. Foto: Canva / nadianb

Vitamin E für die Haut

Vitamin E ist ebenfalls ein Zellschutzvitamin und für die Erhaltung der natürlichen Hautbarriere besonders wichtig. Diese ist dafür da, um Keime und irritierende Substanzen fernzuhalten. Es kann in großen Mengen in die Haut eindringen und fördert die Kollagenbildung, wodurch es die Haut glättet und sogar kleine Fältchen verschwinden lassen kann. Es fördert ebenfalls die Widerstandsfähigkeit der Haut und schützt sie vor Umwelteinflüssen. Außerdem kann ein gesunder Vitamin E- Pegel zur Wundheilung beitragen und Entzündungen hemmen.

In diesen Lebensmitteln findest du Vitamin E

Besonders durch pflanzliche Lebensmittel kann Vitamin E aufgenommen werden. Man findet es beispielsweise in Leinsamen, Avocado, Paprika, Nüssen, aber auch in pflanzlichen Ölen.

So wirkt Biotin auf deine Haut

Vitamin H wird auch Biotin genannt und ist wichtig für unsere Haare, Haut und Nägel. Biotin aktiviert Enzymreaktionen, die eine große Bedeutung für den Stoffwechsel besitzen. Diese Enzyme sind sowohl wichtig für die Glukosebildung als auch den Auf- und Abbau von Fettsäuren.

Vitamin H kann man durch die Nahrung aufnehmen. Unter anderem findet man es in Eigelb, Haferflocken, Weizenkeimen und Sojabohnen.

Fazit: So unterschiedlich wirken die Vitamine

Vitamine stärken deine Haut von innen und außen, sie sind also ein wichtiger Bestandteil für deine Ernährung. Außerdem stärken sie nicht nur deine Haut, sondern auch deinen restlichen Körper, wie beispielsweise dein Immunsystem oder tragen zur Blutbildung bei. Somit ist das glatte und feinere Hautbild doch ein super Nebeneffekt! Vitaminmangel kann außerdem zu Müdigkeit und einem allgemeinem Schwächegefühl führen.

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