Kurz bevor man abends ins Bett geht, möchte man einfach nur möglichst schnell das Make-up und anderen Schmutz aus dem Gesicht entfernen. Doch neben Abschminktüchern, Mizellenreinigungswasser und normalem Wasser gibt es auch Reinigungsöl. Es gibt mehrere Gründe, weshalb du bei deiner Reinigung auf Öl umsteigen solltest. Diese und wie Reinigungsöl überhaupt wirkt, erfährst du hier!

Was ist ein Reinigungsöl?

Wie schon erwähnt, ist ein Reinigungsöl eine der vielen Varianten, um Make-up, anderen Schmutz und überschüssigen Talg zu entfernen. Der Unterschied liegt dabei in der Wirkung zu den gängigen Reinigungslotionen oder einem Schaumreiniger.

Reinigungsöle enthalten ebenfalls feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe, jedoch geht es dabei viel mehr um die Wirkung der Öle. Diese wirken zusätzlich wie ein Lösungsmittel, sodass Make-up und Schmutz absorbiert werden. Somit wird die Haut gereinigt und gleichzeitig gepflegt.

Vorteile von Reinigungsöl

Die Reinigung mit Reinigungsöl ist besonders schnell und in Kombination mit Wasser reinigt es sehr gründlich. Ein gutes Reinigungsöl enthält außerdem viele pflanzliche Öle und sind ohne Duftstoffe. Zudem sind sie reich an Glyceriden, die die Haut reinigen und hydratisieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass es die natürliche Hautbarriere erhält.

Außerdem benötigst du nicht mal unbedingt ein Wattepad dafür, sondern kannst das Öl einfach mit den Händen auftragen und danach mit Wasser abspülen.

Reinigungsöl Hände
Reinigungsöl spendet deiner Haut viel Feuchtigkeit. Foto: Getty Images / Petri Oeschger

Für wen eignet sich ein Reinigungsöl?

Grundsätzlich lassen sich Reinigungsöle von jedem verwenden, auch von jemanden, der eine empfindliche Haut hat oder an Unreinheiten leidet, da es viel Feuchtigkeit spendet. Die einzige Ausnahme ist, wenn es sich um ein Reinigungsöl handelt, welches aus mehreren Ölen besteht, die sich nicht verbinden oder mit Wasser vermischen. Diese sind nicht empfehlenswert, wenn man fettige Haut hat, da diese dann noch fettiger wird.

Vorzugsweise trägt man eine kleine Menge auf die feuchte Haut auf und spült es danach mit lauwarmem Wasser ab. Jedoch gibt es auch Reinigungsöle, die man vorzugsweise auf die trockene Haut aufträgt. Diese lassen sich mit Wasser vermischen, für eine milchige Konsistenz.

Oil Cleansing – nur ein Trend oder lohnt es sich?

Reinigungsöl ist in der Beauty-Branche ein Trend, doch lohnt es sich? Diese Reinigungsmethode ist sowohl für trockene und empfindliche Haut geeignet als auch für fettige Haut. Denn es heißt ja bekanntlich: Gleiches bekämpft sich mit Gleichen. Öl ist also in der Lage, Öl zu lösen. Somit zieht ein Reinigungsöl fettige Partikel aus der Haut und reinigt sie porentief.

Waschgele beispielsweise können der Haut Fette entziehen, da sie oft Tenside enthalten. Dadurch kann die Haut austrocknen und ihr Gleichgewicht verlieren, wodurch sie am Ende noch fettiger werden kann.

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