Nach dem Haare waschen, gehört es für viele zur Routine, einfach direkt die Haare zu kämmen und dann zu föhnen. Dabei sollte man jedoch sehr vorsichtig sein, da Haare im nassen Zustand sowieso empfindlicher sind. Grund dafür ist, dass die Schuppenschicht der Haare durch die Feuchtigkeit geöffnet ist und somit leichter zu beschädigen. Auch die Haarstruktur spielt dabei eine wichtige Rolle. Ob du deine nassen Haare kämmen solltest, liest du hier.

Darf man nasse Haare kämmen?

Egal, ob lockig oder glatt im nassen Zustand, sind unsere Haare empfindlicher. Doch besonders bei Naturlocken sollte man darauf achten, dass man sie wenig im nassen Zustand kämmt, da sie eine deutlich rauere Oberflächenstruktur haben als glatte Haare. Schon beim Trocknen sollte man darauf achten, die Haare nicht trocken zu rubbeln, sondern so lang im Handtuch eingewickelt zu lassen, bis sie nicht mehr tropfen.

Um einen Haarbruch zu vermeiden, solltest du erst die Knoten aus den Spitzen mit einem Kamm entwirren, bevor du dein Haar komplett von oben nach unten durchbürstest.

Aus dem Grund solltest du lockige Haare lieber nass als trocken kämmen

Durch die rauere Haarstruktur sind lockige oder wellige Haare im trockenen Zustand noch schwerer zu entwirren als im nassen Zustand. Dadurch sollte man sie am besten im nassen Zustand kämmen, unter der Bedingung, dass man ausreichend Pflegeprodukte wie Spülung oder eine Haarkur in das Haar gegeben hat. Tipps für Haarkuren für den Sommer mit nur zwei Zutaten findest du in diesem Artikel: 2 Zutaten: Haarkur für den Sommer selber machen

Lockige Haare sind im trockenen Zustand noch schwerer zu entwirren als im nassen Zustand. Foto: Canva / progressman

So kannst du das Brechen nasser Haare verhindern

Um deine Haarstruktur zu schonen, solltest du deine Haare besonders vorsichtig kämmen und am besten erst im trockenen Zustand richtig durchbürsten. Es gibt auch noch weitere Hacks, die du beachten kannst.

1. Die richtige Bürste oder den richtigen Kamm verwenden

Am besten du greifst zu einer Bürste mit weichen, abgerundeten Borsten oder einem Natur-Kamm aus Horn, um deine Haare zu schonen. Auf Metall- und Drahtborsten solltest du lieber verzichten, da diese die Haarstruktur und Kopfhaut zusätzlich strapazieren.

2. Haare vor der Haarwäsche kämmen

Da unsere Haare im trockenen Zustand auch weniger empfindlich sind, ist es auch besser, sie vor der Haarwäsche zu kämmen. Hinzukommt, dass man somit Stylingrückstände und Knoten beseitigen kann.

3. Pflegespülung verwenden

Auch bei der Haarwäsche kannst du deine Haare auf das Kämmen vorbereiten, indem du eine Pflegespülung oder eine Maske verwendest. Dadurch werden deine Haare geschmeidiger, uns sind später leichter zu kämmen. Außerdem werden Haarbruch und Spliss vorgebeugt.

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Auch der richtige Kamm oder die richtige Bürste spielt eine wichtige Rolle, um Haarbruch zu vermeiden. Foto: Getty Images / AniDimi via Canva

Sei bei nassen Haaren besonders behutsam

Bei nassen Haaren kommt es also besonders darauf an, dass man sie langsam und bedacht kämmt. Auch die Bürste spielt dabei eine wichtige Rolle. Hast du eine lockige Haarstruktur, solltest du noch ein wenig vorsichtiger sein als bei einer glatten Haarstruktur, da diese schneller verknoten.

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