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Ärzte erklären, warum du dir im Winter nicht am Kopf kratzen solltest

Wusstest du, dass das Kratzen der Kopfhaut wirklich gefährlich werden kann? Hier erfährst du mehr darüber.

Kratzt du dir auch manchmal auf der Kopfhaut? Foto: Varangkana Petchson / EyeEm

Wer kennt es nicht, die Kopfhaut juckt und somit fängt man an, seinen Kopf mit den Fingernägeln zu kratzen. Ärzt:innen sagen allerdings, dass dies wahnsinnig schädlich sein kann. Wir haben uns das mal genauer für dich angeschaut.

Deswegen sollte man sich nicht am Kopf kratzen

Wenn deine Kopfhaut juckt, ist dein erster Impuls wahrscheinlich, dass du sie mit deinen Fingernägeln kratzt. Das kann allerdings wahnsinnig schädlich für deine Kopfhaut sein. So erklärt die Ärztin Dr. Lynn McKinley-Grant gegenüber Well + Good, dass man bei zu grobem Kratzen die Haut aufreißen kann. Diese kann sich somit infizieren und zu einer Kopfhautinfektion führen. Diese kann wiederum Haarausfall verursachen, meint Dr. McKinley-Grant. Außerdem kann zu aggressives Kratzen zu Narben auf der Kopfhaut führen. „Durch Narben kann kein Haar wachsen“, fügt die Ärztin hinzu. Wenn man den Juckreiz nicht ignorieren kann, dann sollte man seine Kopfhaut mit den Fingern reiben – ohne Fingernägel!

Wichtig ist dennoch: Wenn du unter stark-juckender Kopfhaut leidest, solltest du auf jeden Fall deine:n Dermatolog:in aufsuchen. Diese:r wird dir eine professionelle Meinung diesbezüglich geben können.

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Warum ist das Kratzen der Kopfhaut gerade im Winter gefährlich?

Im Winter ist ja bekanntlich die Luft kälter und somit auch trockener. Das hat natürlich auch eine Auswirkung auf unsere Haut, weswegen wir auch unsere Hautpflege-Routine an die niedrigeren Temperaturen anpassen. Niedrige Temperaturen haben zur Folge, dass sie die Hornschicht der Haut reduzieren, was sich durch Trockenheit sichtbar machen. Dies kann man darauf zurückführen, dass wir leichter Zellen verlieren, was wiederum zu Abschürfungen und Entzündungen bei schlechtem Wetter führen kann.

Doch gerade bei der Haar- und Kopfhautpflege ist das häufig nicht der Fall. Wenn man seine Kopfhaut im Winter also grob mit seinen Fingernägeln kratzt, kann das zu schnelleren Schürfwunden führen. Trockene Haut ist nämlich rissiger und somit auch empfindlicher. Das Risiko, sich die Kopfhaut zu infizieren ist hier somit größer.