Fettige Haare können echt nervig sein, besonders wenn man eigentlich der Meinung ist bei der Pflege alles richtigzumachen. Allerdings können fettige Haare verschiedene Ursachen haben. Selbst mit unserer Ernährung beeinflussen wir die Fettproduktion der Talgdrüsen. Hier erfährst du, worauf du achten solltest, um fettige Haare loszuwerden.

Das solltest du bei schnell fettenden Haaren allgemein beachten

Neigst du zu schnell fettenden Haaren, dann solltest du bereits bei der grundlegenden Pflege einiges beachten. Dazu gehört beispielsweise, dass du beim Waschen auf zu heißes Wasser verzichten solltest. Stattdessen wäschst du deine Haare lieber mit lauwarmen Wasser. Heißes Wasser regt die Talgproduktion noch mehr an.

Auch auf das Föhnen deiner Haare solltest du verzichten, denn das reizt die Kopfhaut. Falls du deine Haare doch mal nicht an der Luft trocknen lassen kannst, dann arbeite mit einer niedrigen Temperatur. Eine Studie aus Japan will beweisen, dass das Föhnen für die Haare doch besser ist als das Lufttrocknen. Hier liest du mehr darüber. 

Frau Haare
Auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist wichtig, damit die Haare nicht schnell fetten. Foto: Getty Images / Sergey05

Was sind Ursachen für fettige Haare?

Fettige Haare entstehen, wenn die Talgdrüsen in den Haarwurzeln zu viel Fett produzieren, dadurch sehen die Haare fettig und strähnig aus. Für die überschüssige Fettproduktion gibt es verschiedene Ursachen. Diese können auch genetisch bedingt sein, sodass einige Menschen mehr Fett in den Talgdrüsen produzieren als andere. Natürlich gibt es auch Ursachen, die im Alltag aufkommen können.

Fettige Haare durch falsche Ernährung

Es gibt Lebensmittel, die die Fettproduktion der Haare begünstigen. Dazu zählen Nahrungsmittel, die hauptsächlich aus Fett, Zucker oder raffinierten Kohlenhydraten bestehen.

Dennoch gibt es auch Lebensmittel, die gegen fettige Haare helfen. Dazu zählen beispielsweise Avocado, Aprikosen und Kartoffeln. Das enthaltene Biotin in Avocados hemmt die Produktion von Talg. Das Öl, welches in Aprikosen enthalten ist, signalisiert dem Körper, dass er die eigene Fettproduktion reduzieren kann. Da Kartoffeln zu den basischen Lebensmitteln gehören, können diese ein Ungleichgewicht des Säuregehaltes im Körper ausgleichen.

Stress als Ursache für fettige Haare

Auch Stress kann die Fettproduktion der Talgdrüsen kräftig ankurbeln. Dieser kann ausgelöst werden, wenn du deine Haare zu oft wäschst. Das ist Stress für die Kopfhaut. Auch zu häufiges Styling kann das Gleichgewicht der Talgdrüsen durcheinanderbringen. Daher solltest du die tägliche Verwendung von einem Lockenstab oder Glätteisen vermeiden, auch tägliches Föhnen aktiviert die Talgproduktion.

Wenn die Hormone verrückt spielen

Auch Hormone können für fettige Haare sorgen. Beispielsweise in der Pubertät, wenn es zu Hormonschwankungen und somit der Veränderung des Hormonkreislaufes kommt, treten häufig fettige Haare als Nebeneffekt auf. Erst wenn sich der Hormonhaushalt sich wieder eingependelt hat, kann dies wieder nachlassen.

Soforthilfe mit Trockenshampoo

Die meisten greifen bei fettigen Haaren am liebsten zu Trockenshampoo, weil man damit innerhalb weniger Minuten schon wieder einen frischen Ansatz bekommt. Dafür einfach etwas Trockenshampoo auf den Ansatz sprühen, kurz einwirken lassen und am Ende gründlich auskämmen. Schon sehen deine Haare wieder wie frisch aus. Mehr Tipps, was du gegen schnell fettende Haare tun kannst, findest du hier. Falls du schon mal probieren wolltest, deine Haare auszufetten, dann findest du hier mehr dazu.

Frau Ansatz
Bei Trockenshampoo ist es wichtig, das Produkt richtig auszukämmen. Foto: Getty Images / triocean

Fettige Haare sind völlig normal

Natürlich sind fettige Haare nervig, dennoch bist du nicht allein damit. Wichtig ist, dass du auf die passende Pflege achtest und deine Haare nicht überstrapazierst. Hinzukommt, dass du darauf achten solltest, bestimmte Lebensmittel weniger zu essen und dafür andere umso mehr. Ansonsten lassen sich fettige Haare auch mal mit bestimmten Frisuren, beispielsweise einem Dutt, kaschieren.

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