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Darum solltest du nicht in einer Wohnung mit weißen Wänden wohnen 

Ein Farbexperte erklärt, warum man seine Wohnung nicht weiß streichen sollte. Hier findest du die überraschende Erklärung. 

© Gettyimages / Westend61

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Ein Zuhause, das nur aus weißen Wänden besteht, kann schnell langweilig werden. Immer mehr Menschen entdecken deshalb die kreative Welt der Farben und trauen sich, ihre Wohnungen mit verschiedenen Farbtönen zu gestalten. Auch ich habe mich von diesem Trend inspirieren lassen und die weißen Wände in meiner Wohnung gegen farbige Wände ausgetauscht. Doch welche Farben sind aktuell besonders angesagt und wie kombiniert man sie am besten?

In diesem Artikel erfährst du alles über die angesagtesten Wand-Trendfarben für Wohnungen und wie du sie in deiner Einrichtung am besten zur Geltung bringst. Wir haben zudem einen Experten für Farbgestaltung zu Wort kommen lassen, der erklärt, warum es wichtig ist, Farbe in die eigenen vier Wände zu bringen und wie man mit verschiedenen Farbtönen eine harmonische Atmosphäre schafft. Lass dich inspirieren und finde heraus, welcher Farbton am besten zu dir und deinem Zuhause passt.

Wohnung mit weißen Wänden: Experte rät davon ab 

Der Professor für Farbgestaltung, Trendscouting und Wahrnehmungswissenschaften, Axel Venn, hat dem Nachrichtensender n-tv ein Interview gegeben, in dem er davon abrät, in einer Wohnung mit weißen Wänden zu wohnen. Womit er das erklärt und welche Farben sich besser für einen Raum in den eigenen vier Wänden eignen.  

Laut dem Professor, der ebenfalls als Designer und Farbkünstler arbeitet, ist es die schlechteste Idee, seine Wohnung einfach weiß zu lassen. In einer Welt, wo es 9 Millionen Farben gibt, sehe er nicht ein, warum man sich für einen Ton entscheidet, der keine Farbe ist.

Für ihn sei weiße Farbe langweilig und verblassend und er könne sich nicht vorstellen, wie man in weißen Räumen kommunizieren könne. Ein weißer Raum ist für Axel Venn nicht anregend genug, hier könne man keine fließenden Gespräche führen, Fantasien entwickeln. „Es ist wenig emotional“, so Venn. 

Frau Wohnung
Der Farbexperte ist kein Fan von weißen Wänden in der Wohnung. Foto: Getty Images/ Lourdes Balduque

Weiße Wände: Warum trotzdem so beliebt? 

Doch obwohl der Experte kein gutes Haar an der weißen Wandfarbe lässt, sind die meisten Wände in Wohnungen weiß gestrichen. Warum das so ist, dazu hat Venn eine klare Meinung und nimmt die Hauptstadt Deutschlands als Beispiel.

„Weiß war eine typische Welle. Vor allem in Berlin. In Berlin ist alles weiß, das ist schrecklich, das hat wohl noch was mit preußischen Tugenden zu tun. Möglichst sauber sollte es aussehen“, so Venn zum Nachrichtensender. In keiner anderen Welt gibt es laut dem Professor für Farbgestaltung so viel Weiß wie in Deutschland. 

Statt weiß: Diese Farben machen dein Zuhause besonders gemütlich 

Wie bereits erwähnt, war ich lange Zeit auch ein Fan von weißen Wänden. Mittlerweile kann ich mir das für meine Wohnung jedoch nicht mehr vorstellen. Alex Venn, der auch auf dem Gebiet der Farben forscht, hat sich in dem Interview mit n-tv jedoch nicht nur über die weiße Wandfarbe beschwert, sondern auch aufgezeigt, welche Farben dein Zuhause besonders gemütlich machen können. 

Besonders zeitlose Farben sind perfekt für die eigenen vier Wände geeignet. Darunter zählen laut Venn die sogenannten Inkarnat-Farben. Inkarnat-Farben sind Hauttöne, die für die Darstellung von Haut in Kunst und Design verwendet werden. Hier ist eine Liste der gängigsten Inkarnat-Farben:

  1. Elfenbein
  2. Beige
  3. Sand
  4. Zartrosa
  5. Pfirsich
  6. Koralle
  7. Terrakotta
  8. Braun
  9. Oliv
  10. Grau-blau
  11. Violett-grau
  12. Rosa
  13. Dunkelbraun
  14. Rotbraun
  15. Dunkeloliv

Diese Farbtöne können je nach Kontext und Verwendung variieren und es gibt auch viele Nuancen und Schattierungen innerhalb jeder Farbe. Es ist wichtig, die richtigen Inkarnat-Farben zu wählen, um eine realistische Darstellung von Hauttönen zu erzielen.

Besser bekannt als natürlich und angenehme, helle Grautöne. Aber auch Himmelblau und Wolkengrau sind zeitlose Farben. Außerdem empfiehlt der Experte eine Seite im Raum immer in einer konträren Farbe zu streichen. Dabei würde Blau zu Grün passen und Grau zu einem gedeckten Milchton. 

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Wie kann man die Wohnung sonst noch aufpimpen?

Manchmal reicht es schon, ein paar kleine Details in einer Wohnung zu verändern, um sie aufzupeppen. Eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, um ein bisschen Glanz in die eigenen vier Wände zu bringen, sind Wunderkerzen. Diese kleinen Funkenzauber sind nicht nur zur Silvesternacht eine tolle Dekoration, sondern können das ganze Jahr über genutzt werden.

Einfach eine Handvoll Wunderkerzen in eine Vase oder Flasche stellen und anzünden. Schon verbreiten sie eine zauberhafte Stimmung und sorgen für ein funkelndes Ambiente. Besonders in der dunklen Jahreszeit oder an grauen Tagen sorgen die sprühenden Funken für eine gemütliche Atmosphäre und schaffen ein warmes und einladendes Zuhause.

Also warum nicht mal ausprobieren und die eigene Wohnung mit ein paar Wunderkerzen aufpimpen? Es braucht nicht viel, um ein bisschen Magie in den Alltag zu bringen.

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