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Darum solltest du deinen Kaffee mit Honig süßen

Der Kaffee am Morgen ist einfach essentiell, um frisch und voller Energie in den Tag zu starten. Um davon auch länger zu leben, solltest du deinen Kaffee mit Honig süßen.

Kaffee mit Honig süßen
Es gibt viele gute Alternativen zu einem Papierfilter wie zum Beispiel einer aus Porzellan. Foto: Pexels via canva.com

Die erste Tasse Kaffee am Morgen ist für die meisten Menschen einfach nicht verhandelbar. Äußerst ungerne verzichten darauf, darunter auch die langlebigsten Menschen auf der Erde. Dabei nutzen sie einen geheimen Trick: den Kaffee mit Honig süßen.

So trinkt die Welt ihren Kaffee

Es ist unumstritten: die ganze Welt trinkt gerne am Morgen eine Tasse Kaffee. Das Koffein regt dein Nervensystem und Dopamin an, damit gibt er dir damit den Boost in den Tag, den du brauchst. Obwohl es sich bei diesem Getränk um den einheitlichen Begriff Kaffee handelt, variieren die Arten der Kaffeebohnen und Brühmethoden auf der ganzen Welt.

Wie unterscheidet sich der Honigkaffee von anderen?

Zum Beispiel kocht man auf der griechischen Insel Ikaria die Kaffeebohnen, um seine Antioxidantien zu extrahieren. Das mag vom Namen her auch zu Konflikten führen, da sich dieser Kaffee auch der „türkische Kaffee“ nennt. Auf Nicoya, einer Halbinsel auf Costa Rica finden wir unter den Einheimischen die Variante des Honigkaffees.

Der mit Honig verarbeitete Kaffee hat ein komplexes, aber sehr einzigartiges Geschmacksprofil. So hast du den Kaffee noch nie geschmeckt und auch so nachhaltig wird kein anderer Kaffee verarbeitet.

Kaffeekirsche
Kaffeebohnen bilden, umhüllt von Schleim, den Kern der Kaffeefrucht. Foto: IMAGO / photothek

Wie süßt man Kaffee mit Honig?

Den „Honigkaffee“ bezeichnet eine Verarbeitung der Kaffeebohnen und ist die nachhaltigste Möglichkeit, um den Kaffee für die Röstung vorzubereiten. Die Kaffeefrucht, oder auch die sogenannte „Kaffeekirsche“, besteht innen aus einer roten Schicht, in der Schleim die Kaffeebohne bedeckt. Der Schleim selbst besteht aus Zucker und wird entweder komplett weggewaschen oder während der gesamten Verarbeitung aufbewahrt.

Für die Honigverarbeitung des Kaffees ist er essentiell, genauer gesagt entfernt man die rote Schale, der Schleim bleibt erhalten, sodass die Bohnen austrocknen. Damit fermentieren sich Zucker und Säure, wofür normalerweise ein Wasserbad nötig ist. Fermentierung bedeutet Umwandlung von organischen Stoffen, in der Kaffeeverarbeitung bauen sich dadurch enthaltene Gerbstoffe in der Kaffeebohne ab.

Die natürliche Fermentierung beim Honigkaffee sorgt für einen besonders explosiven Geschmack, gleichzeitig enthält dieser Kaffee weniger von seiner typischen Säure. Für dieses einzigartige Geschmackserlebnis lohnt es sich schonmal, den Honigkaffee auszuprobieren!

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Kaffee mit Backpulver
Das sind die unterschiedlichen Sorten des Honigkaffees. Foto: Getty Images/ Stefania Pelfini, La Waziya Photography

Das sind die verschiedenen Arten des Honigkaffees

Auch der Kaffeehonig selbst kann unterschiedlich verarbeitet sein. Das ist hierbei abhängig davon, wie groß der Schleimanteil an der Kaffeebohne ist, der erhalten bleibt. Es verändert sich gleichzeitig die Farbe des Kaffees, wobei auch erstmal der richtige Honig in’s Spiel kommt. Diese sind grob die häufigsten Arten des Honigkaffees:

  • Schwarzer Honigkaffee: Es bleiben 100% des Schleims erhalten, der sich zu schwarzem Honig entwickelt. So erhalten die Kaffeebohnen eine dunkle Färbung, wodurch ein intensiver und süßer Geschmack entsteht, mit einer Note von Rosinen.
  • Roter Honigkaffee: 50% des Schleims bleiben erhalten, es entsteht eine bräunlich-rote Farbe der Bohnen, am Ende schmeckt der Kaffee süß und fruchtig.
  • Gelber Honigkaffee: 25% des Schleims bleiben erhalten, es entsteht eine gold-gelbe Färbung. Der Geschmack ist zwar etwas milder, aber dafür süßer und blumiger.
Kaffeebohnen waschen
Honigkaffee verbraucht weniger Wasser als andere Kaffeesorten. Foto: Adobe stock / nimon_t

Darum ist Honigkaffee so nachhaltig

In Costa Rica ist die Honigverarbeitung des Kaffees die beliebteste, weil damit die Entwicklung und Fermentierung komplexer Bohnenchargen einfacher möglich ist. Dazu benötigt sie wesentlich weniger Wasser als gründlich gewaschene Bohnen, bei denen der meiste Schleim entfernt wird. Wenn man bedenkt, dass das Brühen einer einzelnen Tasse Kaffee über 176 Liter Wasser benötigt, sollten allgemein mehr Menschen zum nachhaltigeren Honigkaffee greifen.

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