Jedes Jahr tritt der Chor des King’s College in Cambridge mit Christmas Carols auf und trällert wunderschöne Weihnachtslieder. 2020 wurde das Spektakel natürlich live und in Farbe an die Bevölkerung und die Welt gestreamt. Keine Zuschauer vor Ort, dafür aber Millionen Menschen vor den Mattscheiben. Es ist eine britische Tradition, das Ende des Jahres und die Weihnachtszeit mit dem Knabenchor des King’s College zu beschließen. 

Dieses Jahr sorgte der Chor für eine Rassismus-Debatte im Netz

„I can’t believe that the King’s College School doesn’t have any black pupils who can sing.“ sagte ein Sprecher des King’s College. Allerdings gab es auch eine Erklärung, warum dieses Jahr keine Minderheiten im Chor des King’s College vertreten waren:

Dem Sprecher zufolge waren nämlich einige Verdachtsfälle von Corona aufgekommen und die Zusammensetzung des Chors musste in letzter Minute geändert werden. Wichtig ist dem Sprecher, dass der diesjährige Chor und die Debatte darum keineswegs den Alltag am King’s College darstellt. Denn “King’s College is a diverse community whose commitment to equality of access and wider participation is reflected in every aspect of College life.”

So sah der Kins College Chor diese Jahr aus.

„Sadly, the diversity of the College was not expressed in the televised service because a number of participants were required to self-isolate just before filming commenced following positive tests for Covid-19.“

Es ist schon verrückt, dass das noch immer Thema ist. Doch wir kommen nicht drumherum, unterschwelligen Rassismus und die Diskriminierung von Mindeheiten an allen Seiten anzukreiden, an denen sie stattfinden.

Wusstest du, dass ein rassistisches Weltbild wahrscheinlich auf einen niedrigen IQ hindeutet?

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