Acht Tage ist es her. Acht Tage, seitdem Joe Biden als 46. Präsident der Vereinigten Staaten seine Amtszeit begonnen hat. Und mit Biden, so war die Hoffnung weltweit, könnte Amerika wieder zur Ruhe finden. Doch nun ruft ein Statement des US-Heimatschutzministeriums Zweifel daran hervor. Denn das Ministerium hat eindinglich vor Terroranschlägen gewarnt. Am Mittwoch teilte es mit, dass Bürger, die über den Wahlausgang von Joe Biden frustriert seien, eine erhöhte Gefahr für die Sicherheit des Landes darstellen.

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Weiter weist das Heimatschutzministerium in seiner Mitteilung auf die Unruhen der letzten Tage hin und erklärt, dass es Befürchtungen gebe, dass „unrichtige Erzählungen“ ein breites Spektrum „ideologisch motivierter Menschen“ zu Gewalttaten anstiften könnten. Ein Seitenhieb auf Ex-Präsident Trump. Denn dieser spricht ohne rechtskräftige Belege und unaufhörlich von einem Wahlbetrug.

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Und deshalb, so das Ministerium, bestehe ein „erhöhtes Bedrohungsumfeld“ im ganzen Land. Obwohl es bislang keine Hinweise auf konkrete Angriffspläne gebe, geht das Ministerium davon aus, dass es in den nächsten Wochen oder Monaten zu Gewaltausbrüchen kommen kann. Und zwar auf Politiker:innen und Regierungsgebäude.

Auch im letzten Jahr haben inländische Extremist:innen immer wieder Gewalt angewendet. Etwa, weil sie wütend über die Corona-Beschränkungen oder den Ausgang der US-Wahl 2020 waren oder weil es um das Thema Polizeigewalt ging.

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