Wenige Sekunden lang waren sie im Himmel über Mar-a-Lago zu sehen und dennoch werden sie wohl für immer im world wide web bleiben. Die Rede ist von Anti-Trump Bannern, die am Sonntag von mehreren Flugzeugen über Donald Trumps Anwesen in Florida gezogen wurden. 

Mit Slogans wie etwa: „Der schlechteste Präsident aller Zeiten“ und „Trump, du armseliger Verlierer, geh zurück nach Moskau!“ dürften die Banner dem Ex-Präsidenten der USA wenig geschmeichelt haben.

Anti-Trump Banner überziehen den Himmel von Mar-a-Lago

Wenig schmeichelnde Worte schmückten den Himmel über Mar-a-Lago.

Mehrere Augenzeugen haben von den Bannern Fotos und Videos gemacht und diese in den Sozialen Medien geteilt. Aber auch wenn nicht bekannt ist, wer hinter der Aktion steckt, sind die Reaktionen darauf überwiegend positiv.

So heißt es in den Kommentarspalten etwa:

  • „Verdammt, jemand muss richtig sauer sein. Die Dinger sind nicht billig!“
  • „Vielleicht eine kürzere Himmelsschrift: Sperrt ihn weg!“
  • „Das ist pure Unterhaltung“

Seitdem Donald Trump seinen Schreibtisch im Weißen Haus geräumt hat, hält er sich in seinem Ressort Mar-a-Lago auf. Doch so richtig willkommen ist er dort nicht.

Wie konnte es Donald Trump überhaupt zum Präsidenten der USA schaffen? Im Video siehst du seinen kuriosen Werdegang.

Donald Trump zwischen Ruhm und Beleidigungen

Zwar haben ihn Fans nach seiner Ankunft im Ort begrüßt und ihm am Straßenrand mit Fahnen zugewunken, doch es gibt dort auch einige Trump-Gegner. Denn laut der Washington Post haben sich bereits mehrere Nachbarn über Verkehrsstörungen, wie etwa gesperrte Straßen und Staus geärgert, die entstehen, wenn er durch den Ort fährt. 

Und als im Jahr 2019 bekannt wurde, dass Donald Trump nach seiner Amtszeit seinen ersten Wohnsitz von New York nach Mar-a-Lago verlegen will, beschwerten sich die Anwohner formal bei der Stadt. Die Begründung: Trump dürfe Mar-a-Lago nicht als festen Wohnsitz nutzen.

Denn Mar-a-Lago ist eigentlich ein privater Club ist, das heißt, dassTrump dort eigentlich nicht mehr als 21 Tage pro Jahr verbringen oder sich länger als sieben Tage hintereinander aufhalten darf. Deshalb ist es höchst umstritten, ob seine dauerhafte Anwesenheit dort rechtlich möglich ist oder nicht.  

Aber auch wenn man auf die Wahlergebnisse vom letzten Jahr schaut, wird deutlich, dass Trump den Ort an seinen Konkurrenten Joe Biden verloren hat. Denn im zugehörigen Palm Beach County lag dieser mit 56 % vor Donald Trump (43%).

Mehr zum Thema gefällig?

Trumps Abschied sollte grandios werden, doch dann funkte mal wieder die Realität dazwischen. Zum Ärger des Ex-Präsidenten. Aber uns interessiert auch, was eigentlich den Trump-Anhängern droht, die das Kapitol gestürmt haben. Kleiner Spoiler: Wirklich harte Gefängnisstrafen.