Im Supermarkt einzukaufen kann ganz schön stressig werden. Das liegt nicht nur daran, dass wir meist gehetzt zwischen Feierabend und Tagesschau in den Aldi springen müssen, um den Wochenendeinkauf zu erledigen. Auch im Laden kann es durchaus stressig werden. Gerade bei Supermärkten und Discountern wie Aldi ist das Einpacken an der Kasse ein Problem.

Warum ist das Einkaufen bei Aldi so stressig?

Die Ablageflächen neben der Kasse sind nämlich ziemlich klein, sodass nur wenige Produkte dort abgelegt werden können. Die Aldi-Verkaufenden sind dafür aber ziemlich schnell. So scannen sie Produkt um Produkt ein und die Einkaufenden kommen mit dem Einpacken nicht hinterher. Schließlich türmt sich neben der Kasse ein riesiger Berg mit Produkten und die Einkaufenden kommen komplett ins Schwitzen. Kommt dir dieses Problem bekannt vor?

Eine kreative Idee einer Kundin bei Aldi bietet endlich die Lösung für dieses Problem. Leider stößt diese gleichzeitig auf viel Kritik und macht besonders die Kassierer:innen sauer.

Genialer Trick soll den Aldi-Stress entschleunigen

Eine Aldi-Kundin hat auf Facebook ihren persönlichen Einkaufstrick gezeigt, um dem Stress an der Kasse zu entgehen: Sie hat eine besondere Taktik entwickelt, mit dem sie die Produkte auf das Band legt.

Auf dem dazugehörigen Foto (siehe unten) ist zu sehen, wie die Frau jedes Produkt mit einem Abstand von etwa 30 cm aufs Band legt. Mit dieser Technik hat sie am Ende mehr Zeit, um die Produkte in ihre Tüten zu packen. Unter dem Beitrag schreibt die Frau: „Das hast du davon, Aldi. All das nur, damit wir Zeit haben einzupacken.“

Aldi kasse
Hat man so wirklich mehr Zeit an der Kasse? Credit: Facebook

So reagiert das Internet auf den Einkaufs-Trick

Doch nicht alle sind der Kundin dankbar für ihren Einkaufstrick an der Aldi-Kasse. Im Gegenteil: Viele finden das Verhalten der Frau egoistisch und nervig. So kommentiert ein User: „Hör auf, deine Produkte an der Kasse einpacken zu wollen, pack sie zuerst in den Einkaufswagen und packe sie dann woanders ein.“ Eine andere Frau findet den Einkaufstrick einfach nur lächerlich. „Du musst nicht solch dumme Sachen machen, sondern einfach den Regeln folgen.“

Viele sind der Meinung, dass die Kundin ihre Sachen nicht an der Kasse einzupacken hat. „Leute wie du, die ihre Produkte immer an den Kassen packen müssen, statt an den ausgeschriebenen Plätzen sind so nervig und egoistisch.“ Ein User geht sogar noch weiter: „Wenn du egoistisch genug bist, so etwas zu tun, dann hoffe ich, dass die Kassierer:innen die Produkte auf dem Laufband auf dich werfen.“

Warum der Einkaufshack problematisch ist

Die Verärgerung der anderen User:innen ist durchaus verständlich. Das Kassenband bei Aldi und Co. ist schließlich nicht ohne Grund ein paar Meter lang. Die Kund:innen sind dazu angehalten, sich so kooperativ wie möglich zu verhalten. Die Produkte sollten bald auf das Band gelegt werden, damit so schnell und effizient wie möglich gearbeitet werden kann. Der Aldi-Einkaufshack hindert aber anderen daran, ihre Produkte ebenfalls auf das Kassenband zu legen.

So reagieren Kassierer:innen auf den Trick 

Zu dem Post der Aldi-Kundin hat sich nun auch eine ehemalige Mitarbeiterin geäußert. Laut dem Online-Magazin 7news.com hat sie eine klare Meinung zu dem Einkaufstrick. „Als ich bei Aldi gearbeitet habe und die Leute das gemacht haben, habe ich den ersten Artikel mit meinem Arm vom Sensor zurückgehalten, bis sich alles gestapelt hat.“ 

Die Kassiererin zeigt damit, dass sie den Trick keinesfalls in Ordnung findet. Sie weigerte sich offensichtlich, die Produkte so einzuscannen wie die Kundin es sich ausgedacht hatte. Das wird den Kund:innen bei Aldi sicherlich eine Lehre sein.