Ab jetzt macht der Gang zum Supermarkt nur noch halb so viel Spaß. Der Grund? Viele Produkte kosten aufgrund der steigenden Inflationsrate, jetzt richtig viel Geld. Gerade für Geringverdiener:innen könnte das ein echtes Problem werden. Welche 11 Produkte im Supermarkt jetzt so teuer wie nie sind und ab wann wir mit einer Änderung rechnen können.

Lebensmittel im Supermarkt: Gemüse war noch nie so teuer

Nicht nur die Energiepreise sind durch die CO2-Steuer in die Höhe gestiegen, auch die Preise für Heizöl und Tanken sind so teuer wie seit acht Jahren nicht mehr. Doch auch bei den Lebens- und Genussmitteln müssen die Deutschen jetzt so tief in die Tasche greifen wie schon lange nicht mehr.

Preise für Nahrungsmittel stiegen im August diesen Jahres gegenüber dem Vorjahresmonat nämlich auf 4,6 Prozent. Hier machen sich jedoch deutliche Unterschiede zwischen verschiedenen Lebensmitteln bemerkbar. Während Obst mit 2,5 Prozent noch relativ günstig wegkommt, wird Fleisch mit 3,5 Prozent schon deutlich teurer. Am größten trifft es jedoch das Gemüse, hier beträgt die Inflationsrate bei Tomaten, Gurken oder Salat ganze neun Prozent.

Superfood
Gemüse wird im Supermarkt so teuer wie noch nie. Credit: foxy

Diese 11 Produkte kosten jetzt richtig Geld

Doch nicht nur das Gemüse kann an der Kasse so richtig teuer werden, auch andere Lebensmittel haben sich preislich sehr negativ verändert. Bei diesen Produkten musst du ab jetzt tiefer in die Tasche greifen: 

  • Kopf- oder Eisbergsalat
  • Tomaten
  • Kartoffeln
  • Sonnenblumenöl, Rapsöl oder Ähnliches
  • Erbsen in der Dose 
  • Eier
  • Zwiebeln und Knoblauch 
  • Toastbrot
  • Beeren
  • Weichspüler, Bügelstärke
  • Haarspray, Haargel und andere Stylingprodukte
tomaten essen gemüse
Eines der Lebensmittel die sehr teuer werden sind Tomaten. Credit: IMAGO / Addictive Stock

Wird die Inflation noch schlimmer?

Laut Experten wird die Inflationsrate in diesem Jahr noch einmal steigen und das bis zu fünf Prozent. Daher kann man sich vermutlich erst im nächsten Jahr auf eine Senkung einstellen. Der Grund liegt hier beim sogenannten Basiseffekt und ist auf die Senkung der Mehrwertsteuersätze während der Corona-Pandemie im Juli 2020 zurückzuführen.

Da seit Januar diesen Jahres wieder die alten Mehrwertsteuersätze gelten, steigen natürlich auch wieder die Preise für Waren und Dienstleistungen. Laut dem Chefvolkswirt des Fondanbieters Union Investment muss man sich zukünftig aber nicht allzu viele Sorgen machen. „Auf eine lange Zeit derart hoher Inflationsraten werden sich die Bürger trotzdem nicht einstellen müssen.“

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