Einige Produkte im Supermarkt werden gerade aus verschiedenen Gründen teurer. So ist es auch mit Nudeln – und zwar aufgrund der Klimakrise. Müssen wir bald auf unsere geliebte Pasta verzichten? Hier erfährst du es.

Klimakrise sorgt für geringen Hartweizenertrag

Extreme Hitze und Dürreperioden sorgen auf der ganzen Welt für Probleme, vor allem bei der Ernte. So ist es auch beim Hartweizen: Durch die Hitze in den Ländern, in denen Hartweizen angebaut wird – zum Beispiel Kanada oder die USA – kam es dieses Jahr zu einer schlechten Hartweizen-Ernte. Zugleich gab es in anderen Ländern wie Deutschland Überflutungen. Der Preis des Hartweizens hat sich in Folge dessen verdreifacht. Dies meldete der Verband für Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft im Oktober. Die Ernte ist auf das größte Tief seit 20 Jahren gefallen.

Nudeln
Nudeln im Supermarkt werden bald richtig teuer. Credit: canva.com/DAPA Images/ Billion Photos

Diese Produkte sind ebenfalls betroffen

Gerade für Produkte wie Nudeln kann das schwere Folgen haben – vor allem für die Verbrauchenden. Aber nicht nur Nudeln, sondern alle Produkte, die aus Hartweizen bestehen, sind von der erwarteten Preissteigerung betroffen. Dazu zählen auch die Superfoods Couscous und Bulgur.

Können wir bald keine Nudeln mehr essen?

Leider wird dieser Sommer nicht der letzte gewesen sein, in dem Dürre, Hitze und Überflutungen vorgekommen sind. Im Gegenteil: Die Situation wird im Zuge der Erderwärmung als noch dramatischer vorausgesagt, auch in den USA und Kanada. Daher ist es wahrscheinlich, dass Hartweizen-Produkte noch viel teurer werden und für den einen oder die anderen irgendwann schlicht nicht mehr zu bezahlen sein werden.

Die besten Nudel-Alternativen

Für diesen Fall kann man sich schon mal auf Nudel-Alternativen einstellen. Nudeln aus Reis und Mais beispielsweise sind bei glutenfreien Menschen schon beliebt und kommen fast an den echten Pasta-Geschmack heran. Auch Kichererbsen- und Linsenpasta kennen die meisten schon. Wer es extra kalorienarm mag, kann auch auf diese Nudeln von Aldi zurückgreifen. Bekanntere Alternativen zur klassischen Hartweizen-Pasta sind Nudeln aus Dinkel, Lupinen und Hafer.

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