„Ruhe in Frieden, Engel“, „Du wirst immer eine Inspiration sein“ oder „Oh, Gott, ich kann es nicht glauben“ – die Kommentare von fassungslosen Fans auf dem Account von Odalis Santos Mena reißen nicht ab. Denn die erst 23-jährige Influencerin ist tot. Und das nur, weil sie ihre übermäßige Schweißproduktion behandeln lassen wollte.

Grund für den Tod der Influencerin sei Pfusch bei der OP

Die Mexikanerin Mena hatte sich bei ihren fast 150.000 Follower:innen bereits einen Namen als Fitfluencerin gemacht und trainierte hart, um als Bodybuilderin richtig durchzustarten. Doch die 23-Jährige litt darunter zu viel zu schwitzen, was besonders bei der Ausübung von Profi-Sport als störend empfunden werden kann.

Abhilfe sollte ein Verfahren schaffen, das sich MiraDry nennt. Dabei soll Wärmeenergie laut einem Bericht der britischen Zeitung The Sun dazu genutzt werden, Schweißdrüsen und sogar Achselhaare zu entfernen. Doch Mena geriet anscheinend an eine nicht lizenzierte Klinik. Das hatte fatale Folgen: Bei der Vergabe der Narkose hörte ihr Herz plötzlich auf zu schlagen. Alle Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Nach ersten Ermittlungen soll die Anästhesie von einer Person durchgeführt worden sein, die dafür ausgebildet war, berichtet die US-amerikanische New York Post.

Klinik bestreitet Vorwürfe vehement

Indessen gibt der Bericht der Gerichtsmedizin weiteren Aufschluss über die Todesursache. So sei Menas Herzversagen auf die Kombination aus der Narkose und den Steroiden zurückzuführen, die die Influencerin nahm. Die Klinik bestreitet nach einem Bericht der britischen Daily Mail vehement, etwas über die Einnahme gewusst zu haben.

Die MiraDry-Methode bietet bereits seit einigen Jahren eine Möglichkeit, dauerhaft übermäßiges Schwitzen in den Griff zu bekommen. Auf der Instagram-Seite des Unternehmens sind zahlreiche andere Influencer:innen in der Rubrik „Celebs“ zu sehen, die das Verfahren angewendet haben und glücklich über ihre Ergebnisse berichten. Hier sah sich Odalis Santos Mena wohl auch schon. Doch tragischerweise kam alles anders.

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