Nachts alleine als Frau in den Park gehen oder mit dem Kinderwagen von A nach B müssen. All das sind Dinge, die Frauen in den meisten Städten nicht oder nur schwer machen können. Die meisten Städte sind nämlich nicht für Frauen gebaut und ausgelegt. In dieser Stadt in Österreich ist das aber anders. Sie ist für Frauen sicherer als andere Großstädte.

Großstadt für Frauen sicher: So funktioniert das Konzept

In den meisten Großstädten wie Berlin fühlen sich Frauen besonders nachts nicht sicher. Zudem sind sie auch nicht für Kinder ausgelegt. In Wien, genauer gesagt dem Stadtteil Aspern wurden alle Straßen nach berühmten Frauen benannt. Dazu gehören die Janis Joplin Promenade, Ada Lovelace Straße oder der Hannah Arendt Platz. Das ist aber natürlich noch nicht alles.

Das Konzept, welches in dem Stadtteil benutzt wird, nennt sich Gender Mainstreaming. Den Architekten geht es dabei vorrangig darum, eine Stadt zu bauen, die für alle Menschen gleich geeignet ist. Sie haben hierfür schon zahlreiche Projekte umgesetzt. In der Praxis wurden in dem Stadtteil die Fußwege hell beleuchtet und weit weg von Büschen gebaut. Ein weiterer Vorteil: Die Ampeln bevorzugen Fußgänger statt Autos.

Ein weiteres Beispiel: die Frauen-Werk-Stadt. Das in den 90ern gebaute Wohngebäude hat auf jedem Stockwerk einen Platz für Kinderwägen und weit gebaute Treppen. Zudem wurden die Fenster so eingesetzt, dass man alles im Blick hat.

Inklusivität: So queerfreundlich ist Wien

Was ebenfalls an der Stadt auffällt ist die LGBT-Freundlichkeit. Der QueerCityPass bietet queerfreundliche Attraktionen, die man in Wien besuchen kann. Für die Sichtbarkeit sorgen Illustrationen von homosexuellen Paaren auf den Ampeln oder ein Zebrastreifen in den Farben der Trans-Flagge.

In der Hauptstadt Österreichs findet man im Krankenhaus auch das einzige Zentrum für Trans-Gesundheitsversorgung im ganzen Land.

Fazit: Gerade für Frauen und queere Menschen ist Wien ein gutes Reiseziel und ein toller Wohnort.

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