Der Supermarkt lockt nicht nur mit einer großen Auswahl und scheinbar günstigen Preisen, sondern ist mittlerweile auch für seine fiesen Methoden bekannt. Zwar denkt man schnell, man hätte ein Schnäppchen gemacht, jedoch steckt dahinter eine fiese Masche, um den Kund:innen das Geld aus der Tasche zu ziehen. So tappt man unbewusst ganz schnell in die Einkaufsfalle von Aldi, Lidl und Co.

Hast du dich zum Beispiel schon einmal gefragt, warum die Musik sich schnell und impulsiv ändert, wenn der Laden immer voller wird? Damit will der Einkaufsladen erreichen, dass der oder die Kund:in angetrieben wird, schneller den Laden zu verlassen. Aber auch die fensterlosen Supermärkte spielen dem Unternehmen in die Tasche. Lies hier, warum diese Strategie den Geldbeutel der Kundschaft schmälert.

Dieser Trick zieht dir das Geld aus der Tasche 

Dass viele Supermärkte keine Fenster haben, ist nicht etwa Zufall, sondern totale Absicht. Nicht nur, dass fensterlose Läden einem das Gefühl geben, an einem sicheren und gemütlichen Ort zu sein, den man so schnell nicht mehr verlassen möchte. Es wird einem durch fehlende Fenster auch das Zeitgefühl genommen. Die Folge: Der oder die Kund:in bleibt länger im Supermarkt und gibt dementsprechend auch mehr Geld aus.

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Durch fehlende Fenster im Supermarkt gibt die Kundschaft meist mehr Geld aus. Credit: Getty Images/ FangXiaNuo

Doch nicht nur die Gewinnmaximierung ist Grund für die fehlenden Fenster im Supermarkt, auch Produkte können durch das Sonnenlicht zu Schaden kommen, wenn bei großer Hitze zum Beispiel die Schokolade schmilzt. Durch die Sonneneinwirkung können aber auch Verpackungen ausgeblichen wirken und werden von den Kund:innen dann meist nicht in den Einkaufswagen gepackt. 

Fenster im Supermarkt brauchen Platz 

Logistisch gesehen sind Fensterfronten im Supermarkt ebenfalls sehr schwierig umzusetzen. Gerade in Großstädten ist Verkaufsraum sehr teuer. Ein Supermarkt, der auf natürliches Licht durch Fenster setzen möchte, müsste demnach mehr Fläche anmieten, damit neben Fensterfronten auch die Regale mit den entsprechenden Waren Platz finden. Ein Vorhaben, welches extrem teuer ist und sich meist nicht rentiert.

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