Das Magazin TextilWirtschaft hat die aktuellen Ergebnisse der Studie „Working in Fashion 2021“ veröffentlicht. Hier wurden 4.395 Mitarbeiter:innen in der Modeindustrie danach befragt, wie sie ihren Arbeitgeber in der Branche bewerten würden. Die Ergebnisse zeigen zuletzt nicht nur, welches Unternehmen die Nase deutlich vorne hat, sondern auch, was sich die Angestellten wünschen.

Diese Firmen schneiden am besten im Ranking von „Working in Fashion 2021“ ab

Insgesamt bewerteten die Mitarbeiter:innen Firmen besonders gut, die in Sachen Arbeitsplatzsicherheit, soziale Verantwortung und in der zum ersten Mal abgefragten Kategorie mobiles Arbeiten überzeugten.

Auf Platz eins landet schon wie im Jahr zuvor der Sportartikelhersteller Adidas. Die Ränge dahinter zeigen jedoch einen Wandel an, der unter anderem durch die Corona-Pandemie bestimmt ist.

Die zweitplatzierte Marke Marc O’Polo und die drittplatzierte OttoGroup glänzen zum Beispiel durch die Möglichkeit des hybriden Arbeitens während der Pandemie. Weiter konnten auch Marken wie Tchibo (Platz neun) oder Gerry Weber (Platz 29) aufgrund der neuen Kategorie aufsteigen. Abgestiegen sind dagegen Marken wie Takko, Kik oder Primark, die vorrangig stationär aktiv sind.

Das ist den Mitarbeiter:innen besonders wichtig

98 % der Befragten gaben an, dass ihnen ein sicherer Arbeitsplatz und ein fairer Umgang miteinander während der Pandemie wichtig sind. Weiter sind auch Wertschätzung, Vertrauen, Eigenverantwortung und Gestaltungsfreiraum wichtige Werte, welche für die Befragten von Bedeutung sind. Nicht zuletzt entscheidet aber nicht nur das Innen, sondern auch das Außen: 79 % der Angestellten legen so Wert darauf, dass das eigene Unternehmen ein gutes Image hat.

Besonders war in der diesjährigen Studie „Working in Fashion 2021“, dass auch dem Thema mobiles Arbeiten besonders großer Wert beigemessen wurde. 90 % der Beschäftigten gaben an, auch nach Corona weiter von zu Hause arbeiten zu wollen. Lediglich 10 % wünschen sich demnach, wieder gänzlich ins Office zurückzukehren. Bis dahin muss aber auch die Betreuung des Homeoffice besser werden. Nur 63 % stimmten der Aussage „Die Betreuung durch die Führungskräfte im Homeoffice war gut.“ zu.

Was man dazu sagen muss: 83 % der Befragten arbeiten in Jobs, in denen es gar nicht oder nur schlecht möglich ist, aus dem Homeoffice heraus zu arbeiten. Wer wissen möchte, wie die weiteren Rankings aussehen, wird hier fündig.

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