Wer unter Quarantäne steht, aber kaum Symptome hat, erlebt die wahrscheinlich langweiligste Zeit des Lebens. Was bleibt sind Streaming-Dienste, besser noch kleine Geschenkkörbe vor der Haustür und im Idealfall jemanden zum schmusen. Problematisch daran ist, dass das Coronavirus Haustiere genauso befallen kann.

Haustiere bildeten Corona-Antikörper

Eine neue Untersuchung bestätigt, was Forscher schon länger annahmen. Für die Studie wurden 540 Hunde und 277 Katzen aus Norditalien, vorwiegend aus der Lombardei, untersucht. Also genau in den Regionen, die besonders stark von Covid-19 betroffen waren. 

Zwar waren die Abstriche aus Nasen- und Rachenraum negativ, dafür konnten die Forscher bei 3,4 % der Hunde und 3,9 % der Katzen Corona-Antikörper nachweisen.

Indizien, dass Tiere an dem Virus sterben, gibt es nicht. Vor wenigen Wochen sorgte ein Schäferhund für Aufsehen und Trauer, der als erster bestätigter Hund in den USA positiv auf das Coronavirus getestet und später eingeschläfert wurde. Seine Krebserkrankung könnte allerdings auch eine wichtige Rolle spielen.

Frau spielt mit Katze
Zeit zu zweit kann mit Vierbeinern manchmal noch schöner sein.(Photo: istock.com/vgajic)

Was solltest du bei einer Infektion beachten?

Es ist nicht gesichert, dass sich das Virus in den Tieren ausbreiten kann, stattdessen soll es innerhalb von zwei Wochen ausgeschieden werden. Auch die WHO schätzt, dass Hunde und Katzen bei der Virusverbreitung keine Rolle spielen. 

Für die infizierten Vierbeiner gilt zwar eine Meldepflicht, eine Testpflicht für Halter gibt es allerdings nicht. Tests auf eigenen Verdacht müssen selbst bezahlt werden, nur wenn das Veterinäramt diesen anordnet, werden die Kosten übernommen.

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